Citas

„Wenn es ein universelles Erbe gibt, die die Menschheit selbst hinterlassen hat, ist die Kultur, ist die Wissenschaft, ist die Technik. Und wir , unterentwickelte Länder , die aus dem  wirtschaftlichen Standpunkt wegen diesem Grund arm sind. Wir als Länder, die  zum Stillstand  kamen und die sich in der Unterentwicklung im Wesentlichen als Folge der  Ausbeutung   sahen,  haben das Recht, unsere Teilnahme an dem kulturellen, wissenschaftlichen und technischen Gut  auf der Welt zu verlangen“.

Zum Originaltext: Ansprache an dem 11. medizinischen und stomatologischen Nationalkongress am 26. Februar 1966

„Es ist unerlässlich, dass wir das Arbeitsbewusstsein aufbauen. Denn der Kapitalismus hat das Bewusstsein der Ausbeutung der Arbeit geschaffen, nicht das Bewusstsein des Arbeitsbedürfnisses für den gesellschaftlichen Wohlstand”.

Zum Originaltext: Rede beim Besuch der Grundschule von Meses, Las Villas. 15. September 1971

„Wir können sichern, dass  der Greifvogel, der das Imperium symbolisiert, niemals auf diese Säulen wieder gelegt wird, die zum Denkmal geworden ist, dem ehemaligen Imperium  unseres Landes und, was es früh oder später geschehen wird, in seiner Absicht, die Welt zu versklaven“.

Zum Originaltext: Ansprache an dem Empfang der Besatzung des Handelsschiffes „Hermann“, der vor dem Denkmal zum „Maine“ am 1. Februar 1990 in Havanna vorgenommen wurde

„Die Grenze der Unterschiede ist nicht von Raub, Spekulation und Ausbeutung der Schwächeren zu setzen, sondern von den Verdiensten, den Fähigkeiten, dem kreativen Geist und all dem, was der Mensch real zum Allgemeinwohl beiträgt. Der Humanismus ist aufrichtig zu praktizieren, mit Taten und nicht mit heuchlerischen Losungen”.

Zum Originaltext: Rede anläßlich der Feierlichkeiten zum 40. Jahrestag des Sieges der Revolution im Céspedes-Park von Santiago de Cuba, am 1. Januar 1999

„Für immer begraben wurde die sonderbare Idee, das erduldete Leid, das vergossenen Blut und die vergossenen Tränen während des fast hundertjährigen Kampfes für die Unabhängigkeit und die Gerechtigkeit gegen den spanischen Kolonialismus und seine sklavereimäßige Ausbeutung und danach gegen die imperialistische Herrschaft und die von den Vereinigten Staaten Kuba aufgezwungenen korrupten und blutigen Regierungen, das alles sei für den Wiederaufbau einer neokolonialialistischen, kapitalistischen und bürgerlichen Gesellschaft gewesen.Wir taten es zu dem historisch exakten und präzisen Zeitpunkt, weder eine Minute zu früh noch eine Minute zu spät; und wir waren mutig genug, den Versuch zu starten”.

Zum Originaltext: Anläßlich der Veranstaltung zum Gedenken an den 40. Jahrestag der Proklamation des sozialistischen Charakters der Revolution, 16. April 2001

„Seit dem Sieg der Revolution hat unser Land der legalen Emigration kubanischer Bürger in die Vereinigten Staaten oder irgendein anderes Land niemals Hindernisse in den Weg gelegt. Als die Revolution siegte, strebten viele Menschen in Kuba, genauso wie im Rest der Karibik und Lateinamerikas – die die Armut und die Unterentwicklung erlitten -, danach, zu emigrieren, auf der Suche nach besser bezahlten Beschäftigungen und besseren materiellen Lebensbedingungen als in ihren eigenen Ländern, die Jahrhunderten der Ausbeutung und Ausplünderung unterworfen waren, niemals hätten finden können. Bis 1959 war die Erteilung von Visa an Kubaner äußerst begrenzt. Die Türen öffneten sich damals aus offensichtlichen Gründen vollständig. So entstanden bedeutende Ansiedlungen kubanischen Ursprungs in den USA".

Zum Originaltext: Botschaft auf der Antimperialistischen Tribüne „José Martí“, 27 NOVEMBER 2001

"Der entwickelte Kapitalismus, der moderne Imperialismus und die neoliberale Globalisierung wurden der Welt als Ausbeutungssysteme aufgezwungen, ebenso wie das jahrhundertelange grundsätzliche Fehlen von Gerechtigkeitsprinzipien, wie sie von Denkern und Philosophen gefordert werden, und zwar für alle menschlichen Wesen, an deren Existenz auf der Erde noch nicht einmal gedacht werden kann".

Zum Originaltext: Rede des Präsidenten der Republik Kuba Fidel Castro Ruz zum Abschluß des 5. Treffens zu Globalisierung und Entwicklungsproblemen im Palast der Konventionen in Havanna, 14. Februar 2003