Kuba reduziert Anwendung von die Ozonschicht belastenden Schadstoffen
Quelle
Granma Internacional
Datum

In Erfüllung seiner Verpflichtungen als Unterzeichner des Protokolls von Montreal schaffte Kuba die Fluorchlorkohlenwasserstoffe (FCKW) in der Wohn- und Gewerbekältetechnik sowie bei der Herstellung von pharmazeutischen und industriellen Aerosolen vollkommen ab.
 
Dies hob D.Sc. Nelson Espinosa Pena, Direktor des Technischen Ozon-Amtes (OTOZ), bei der Eröffnung des Workshop-Seminars CONTAT 2016 hervor, das im Sitz der Meteorologischen Gesellschaft Kubas (Sometcuba) ausgetragen wird und unter der Schirmherrschaft des Forschungszentrums für Verschmutzung und Atmosphärenchemie des Meteorologischen Instituts steht.
 
Innerhalb der wesentlichen Beiträge des Landes zum schrittweisen Abbau von Substanzen, die der Ozonschicht schaden, muss auch die komplette Eliminierung von Methylbromid in der Begasung von Lagern und beim Anbau von Tabak, Kaffee, Zierpflanzen, Blumen, Tomaten und anderer Kulturen, die Entfernung von Kohlenstoff-Tetrachlorid aus den Laboratorien und das Fehlen von Feuerlöschern mit Halonen, (außer in Flugzeugen) erwähnt werden.
 
Diese spürbare Anstrengung, sagte Dr. Espinosa, umfasste die Modernisierung vieler Industrieanlagen mit der Einführung moderner schadstofffreier Technologien, die Herstellung neuer Produkte, die diese Anforderung erfüllen, die Ausbildung von Tausenden von Technikern und Mechanikern in Kühltechnik, die hierfür unterschiedliche Kurse guter Praktiken belegten, sowie die Einführung alternativer biologischer Methoden der integrierten Schädlingsbekämpfung in der Landwirtschaft.