In Argentinien subversiver Plan der USA gegen Kuba kritisiert
Wenn es um Kuba oder andere Länder geht, die unterwandert werden sollen, greift die Regierung der Vereinigten Staaten zu Methoden, die deutlich machen, „dass bei ihnen mit zweierlei Maß gemessen wird“, sagte am Montag der argentinische Politologe Atilio Borón. 
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Granma Internacional
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Wenn es um Kuba oder andere Länder geht, die unterwandert werden sollen, greift die Regierung der Vereinigten Staaten zu Methoden, die deutlich machen, „dass bei ihnen mit zweierlei Maß gemessen wird“, sagte am Montag der argentinische Politologe Atilio Borón. 

In einem Kommentar, der von der Zeitung Página 12 veröffentlicht wurde und auch in den sozialen Netzen zirkuliert, übt er scharfe Kritik an dem von USAID ausgeführten Plan, der eine Verletzung der kubanischen Souveränität darstelle.

Borón erinnerte daran, dass USAID über das Unternehmen Creative Associates mit Sitz in Washington den Vorsitzenden einer NGO für Menschenrechte in Costa Rica, Fernando Murillo, unter Vertrag genommen und an die Spitze dieser illegalen Operation gesetzt habe.

Die Gesetze der USA sehen harte Strafen für jegliche Aktivitäten dieser Art innerhalb des Landes vor, wenn sie von  einer ausländischen Regierung ausgehen. Was aber zuhause als Verbrechen angesehen werde, gelte als tugendhaft, wenn es im Ausland praktiziert werde.

Die Rekrutierung und Entsendung von Gruppen von Jugendlichen nach Kuba sei nur eines der vielen geheimen Programme, die das Weiße Haus durchführe, um einen „Regierungswechsel“ herbeizuführen – ein Euphemismus, der immer benutzt wird, damit man nicht einen Begriff wie „Aufruhr“ anwenden müsse.