Artikel und Reflexionen
Die Weltgemeinschaft kennt in den letzten Jahren keine Atempause, insbesondere, seitdem die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft unter der eisernen und bedingungslosen Anleitung der Vereinigten Staaten zu der Auffassung gelangte, dass die Stunde gekommen sei, abzurechnen mit dem, was übrig war von jenen Nationen, die, inspiriert durch die Ideen von Marx, die Leistung vollbracht hatten, der kolonialen und imperialistischen Ordnung, die Europa und die Vereinigten Staaten der Welt aufgezwungen hatten, ein Ende zu setzen.
Gestern kam der Präsident der Boliviarianischen Republik Venezuela zu mir zu Besuch, der eine Auslandsreise in Verbindung mit der Verteidigung von wichtigen Interessen seines Landes im Erdölbereich gemacht hat. Er nutzte seine Durchreise in Kuba, um Kontakt zum mir aufzunehmen und mich persönlich zu grüßen, wie er es am 13. August dieses Jahres, an dem ich das Privileg genossen habe, 88 Jahre alt zu werden, versprochen hatte. An jenem Tag hatte er mir einige Früchte geschenkt, darunter ganz kleine, die ich noch nie gesehen hatte, die wie Perlen aussahen und welche wunderbar schmecken.…
Der Völkermord der Nazis an den Juden erntete den Hass aller Völker der Erde. Warum glaubt die Regierung dieses Landes, dass die Welt diesem makabren Genozid, der heute an dem palästinensischen Volk begangen wird, gefühllos gegenüber stehe? Glaubt man etwa, dass die Komplizenschaft des nordamerikanischen Imperiums an diesem schamlosen Massaker unentdeckt bliebe?
Ich habe die Herausgeber von Granma darum gebeten, mich diesmal von der Ehre zu befreien, auf der ersten Seite des offiziellen Organs unserer Partei das zu veröffentlichen, was ich schreiben werde. Ich möchte persönliche Ansichten über Themen äußern, die ich aus bekannten gesundheitlichen und aus Zeitgründen nicht in den kollektiven Leitungsorganen der Partei und des Staates, wie den Parteitagen oder den entsprechenden Zusammenkünften der Nationalversammlung, aufwerfen konnte.
“…Vater, sagte ich zu ihm, bist Du es oder nicht oder wer bist Du? Und auf die Festung „Cuartel de la Montaña“ blickend sagte er: ‚Alle hundert Jahre wache ich auf, wenn das Volk aufwacht‛.”
Die brüderlichen Gefühle der tiefen Freundschaft zwischen dem kubanischen Volk und der Heimat von Nelson Mandela sind aus einem Ereignis hervorgegangen, das nicht einmal erwähnt wurde. Wir haben viele Jahre lang nichts darüber gesagt; Mandela war ein Apostel des Friedens und wollte niemandem Schaden zufügen. Kuba hat nie eine Handlung auf der Suche nach Ruhm oder Prestige unternommen.
Vor knapp drei Tagen hat uns ein hoher Funktionär der Kommunistischen Partei Vietnams besucht. Bevor er abreiste, übermittelte er mir den Wunsch, dass ich bitte einige der Erinnerungen meines Besuchs im Süden des Landes, in jenem, in ihrem heldenhaften Kampf gegen die Truppen der USA, befreiten Gebiet von Vietnam verfassen möchte.
Es ist absolut klar, dass die Vereinigten Staaten stets versuchen werden, Kuba unter Druck zu setzen, so, wie sie es mit der UNO oder jeglicher anderen öffentlichen bzw. privaten Einrichtung auf der Welt machen. Das ist eine der Eigenschaften der Regierungen jenes Landes, und es wäre unmöglich, von deren Regierungen etwas Anderes zu erwarten. Aber nicht umsonst wird 54 Jahre lang - und die notwendige zusätzliche Zeit, falls dies erforderlich wäre - sich ohne Unterbrechung verteidigend standgehalten und dies der kriminellen wirtschaftlichen Blockade des mächtigen Imperiums trotzend.
Diese Einführung wäre zu ausführlich, ginge es nicht darum, die Schwere eines so unglaublichen und absurden Umstandes zu erklären, wie ihn die auf der Halbinsel von Korea geschaffene Lage darstellt - in einem geografischen Raum, wo sich fast fünf von den sieben Milliarden Menschen konzentrieren, die im Augenblick den Planeten bewohnen. Es handelt sich um eines der größten Atomkrieg-Risiken seit der vor 50 Jahren um Kuba ausgebrochenen Raketenkrise im Oktober 1962.
Am Nachmittag des 5. März starb der beste Freund, den das kubanische Volk in der Geschichte hatte. Ein Anruf via Satellit übermittelte die bittere Nachricht. Die Bedeutung des verwendeten Ausdrucks war unzweideutig. Obwohl wir den kritischen Gesundheitszustand kannten, traf uns die Nachricht hart. Ich erinnerte mich an die Zeiten, als er mit mir scherzte und sagte, dass er mich, wenn wir beide unsere revolutionäre Aufgabe abgeschlossen haben würden, zu einer Fahrt auf dem Fluss Arauca in Venezuela einladen würde, der ihn an die Erholung erinnerte, die er nie hatte.
Auch wenn ich keiner angehöre, so ehre ich doch alle Religionen. Die Menschen suchen nach einer Erklärung für ihre Existenz, von den im höchsten Grade Ungebildeten und Unwissenden bis zu den Gelehrtesten. Die Wissenschaft versucht ständig, jene Gesetze zu deuten, die das Weltall regieren. Zum jetzigen Zeitpunkt sehen sie es expandieren, was vor circa 13,7 Milliarden Jahren begonnen hat.
Die Yogi vollführen Dinge mit dem menschlichen Körper, die unsere Vorstellung überschreiten. Diese sind dort, vor unseren eigenen Augen, mittels Bildmaterial, das wir über das Programm Pasaje a lo Desconocido (wörtlich etwa: Fahrkarte ins Unbekannte) augenblicklich über enorme Entfernungen erhalten.