“Das Rauschgift darf kein Vorwand zur Errichtung von Stützpunkten und zum Überfallen von Ländern sein, bzw. um den Ländern der Dritten Welt die Gewalt, den Krieg und die Ausplünderung zu bringen. Das ist die schlechteste Atmosphäre, um staatsbürgerliche Tugenden zu säen und anderen Völkern die Bildung, die Gesundheit und die Entwicklung zu bringen.”
“Die Gewalttätigkeit ist eines jener Erzeugnisse gewesen, die während des letzten halben Jahrhunderts am meisten von der kapitalistischen Gesellschaft der Vereinigten Staaten exportiert wurden, und zwar über die zunehmende Anwendung der Massenmedien und der so genannten Unterhaltungsindustrie. Das sind neue Erscheinungen, welche die Menschheit vorher nicht gekannt hat. Solche Medien könnten dafür genutzt werden, um neue Werte in einer menschlicheren und gerechteren Gesellschaft zu schaffen”.
“Das Imperium hat günstige Bedingungen für Gewalt und innere Konflikte geschaffen”.
„Ich empfinde die tiefste Überzeugung, dass die momentane Wirtschaftsordnung, die von den reichen Ländern aufgezwungen wurde, nicht nur grausam, ungerecht, unmenschlich und gegen den unvermeidlichen Lauf der Geschichte gerichtet ist, sondern ebenfalls getragen ist von einer rassistischen Konzeption der Welt, wie derjenigen, die zu ihrer Zeit in Europa zum Nazismus der Völkermorde und der Konzentrationslager führte, die heutzutage in der Dritten Welt Flüchtlingslager genannt werden und in denen die Menschen in Wirklichkeit durch die Armut, den Hunger und die Gewalt zusammengepfercht werden.
„Kuba hat bewiesen, dass das, was zur Drogenbekämpfung benötigt wird, Gerechtigkeit und soziale Entwicklung sind. In unserem Land ist der Kriminalitätsindex d.h. die Anzahl der Verbrechen pro 100 000 Einwohner, einer der niedrigsten der Welt. Kein anderes Land dieser Hemisphäre kann so geringe Kennziffern der Gewalttätigkeit aufweisen”.
„Kuba ist heutzutage Inspiration und Hoffnung für Viele. Die humanistische und Gerechtigkeitsgesinnung der Revolution ist Bezugspunkt für diejenigen, die an die Möglichkeit einer besseren Welt als der der Barbarei, der Gewalt, des Egoismus und der Verschwendung glauben, in die uns die Mächtigen gestürzt haben”.
"Obwohl es unsere Bescheidenheit verletzt, ist es eine bittere Pflicht zu sagen, dass unser mit Blockade belegtes, bedrohtes und verleumdetes Land bewiesen hat, dass die lateinamerikanischen Völker ohne Gewalt und ohne Drogen leben können. Sie können sogar, und so ist es über mehr als ein halbes Jahrhundert gewesen, ohne Beziehungen mit den Vereinigten Staaten leben. Letzteres haben nicht wir bewiesen, sondern sie."
„…keines der aktuellen Probleme der Welt kann mit Gewalt gelöst werden, es gibt weder eine globale, noch eine technologische oder militärische Macht, die eine totale Immunität gegen solche Geschehnisse gewährleisten kann…”
„Man kann nicht sagen, dass das Leid geteilt wird. Das Leid vermehrt sich. Millionen von Kubanern weinen heute gemeinsam mit den Familienangehörigen der Opfer des abscheulichen Verbrechens. Und wenn ein energisches und entschlossenes Volk weint, zittert die Ungerechtigkeit!”
„Das Rasseln der Waffen, der drohenden Sprache, der Arroganz und Überheblichkeit auf dem internationalen Schauplatz muss aufhören. Genug der Ilusion, dass die Weltprobleme anhand von Kernwaffen zu lösen sind. Die Bomben können die Hungrigen, die Kranken, die Ignoranten umbringen, aber sie können nicht den Hunger, die Krankheiten und die Unwissenheit beseitigen”.