Reden
In wenigen Stunden könnt ihr siegen, oder besiegt werden, aber auf jeden Fall - prägt euch das gut ein, Kameraden! -, auf jeden Fall wird diese Bewegung siegen. Wenn ihr morgen siegt, wird das, wonach Marti strebte, schneller geschehen. Sollte das Gegenteil passieren, wird die Geste dem kubanischen Volk zum Vorbild dienen, um die Flagge zu übernehmen und weiterzumachen. Das Volk wird uns in Oriente und auf der ganzen Insel unterstützen. Junge Männer und Frauen des hundertjährigen Jubiläums des Apostels, wie im Jahre 1868 und 1895 lassen wir hier, in Oriente, den ersten Kampfruf „FREIHEIT ODER…
Es geschieht sehr selten, dass, wie am heutigen Tage, menschliche Worte so begrenzt und mangelhaft scheinen, um die Menge von Gefühlen, Emotionen und Ideen zum Ausdruck zu bringen, die in der Herzlichkeit dieses Berges an Patriotismus, dem wir am Vormittag beigewohnt haben, aufgekommen sind. Ähnliche bewegende Momente habe ich zu anderen Gelegenheiten erlebt, bei denen wir die Möglichkeit hatten, mit einer großen Volksmasse zusammen zu kommen und vor ihr zu stehen.
So unangenehm, wie die Tyrannei in allen Aspekten zu sein mag, in keinem von diesen erweist sie sich so irritierend und ausgesprochen zynisch wie bei der absoluten Kontrolle der Massenmedien zur Verbreitung von Nachrichten, sowohl der Printmedien als von Rundfunk und Fernsehen.
Die Zensur ist per se widerlich; noch mehr, wenn man durch sie nicht nur versucht, dem Volk die Wahrheit über die Ereignisse zu verheimlichen, sondern beabsichtigt, mit der parteiischen und exklusiven Nutzung aller normalen Verbreitungsmedien dem Volk das glauben zu machen, was für die Sicherheit seiner…
Außerdem wäre ich in der Hauptstadt der Republik gewesen, d.h., in der neuen Hauptstadt der Republik (Zurufe und Applaus), weil Santiago de Cuba auf Wunsch des provisorischen Präsidenten, auf Wunsch der Rebellenarmee und auf Wunsch der Bevölkerung wohlverdienter Weise die Hauptstadt ist (Applaus). Santiago de Cuba wird die provisorische Hauptstadt der Republik sein! (Applaus)
Ich bin überzeugt, dass dies ein entscheidender Augenblick in unserer Geschichte ist: die Tyrannei ist besiegt worden. Die Freude ist riesig. Es ist jedoch noch viel zu tun. Wir dürfen uns nicht täuschen und glauben, dass von nun an alles einfach sein wird; vielleicht wird von jetzt an alles noch schwieriger werden.
Irgendwie war es in gewissem Sinne selbstverständlich, dass die kubanische Bevölkerung der Rebellenarmee jene Zuneigung beweisen wollte, die sie uns entgegengebracht hat. Für das kubanische Volk haben wir sieben Jahre lang gekämpft; das kubanische Volk erwartete von uns die Befreiung, das kubanische Volk erwartete von uns seine Freiheit, und schließlich, als wir nach langen Jahren der Opfer seitens der Bevölkerung und von unserer Seite, die wir in diesem Kampf nichts anderes als ihre Führungskräfte waren, als wir jenen Kampf mit dem Sieg gekrönt sahen, war es logisch, dass die Kubaner uns mit…
Esas cosas, en los primeros instantes, en medio de las cortinas de humo y del confusionismo que esos intereses trataron de sembrar, no se veían claramente, pero una vez más esa fe que nosotros tenemos en la inteligencia de nuestro pueblo y en la opinión pública de nuestro país ha sido premiada con el éxito, y en estos momentos puedo decir que, como en ningún otro anteriormente, creemos que el pueblo de Cuba está bien orientado sobre estas cuestiones y firmemente al lado de la Revolución.
Es gibt Augenblicke, die sehr wichtig im Leben der Völker sind. Es gibt Minuten, die außerordentlich sind, und solch eine Minute ist diese tragische und bittere Minute, die wir heute erleben.
Vor dem Denkmal José Martís (BEIFALL) und im Gedenken an ihn hat sich in Kuba, freies Territorium von Amerika, das Volk kraft seiner unveräußerlichen Machtbefugnisse, die aus der effektiven Ausübung der sich im direkten, allgemeinen und öffentlichen Wahlrecht äußernden Souveränität resultieren, als Nationale Generalversammlung konstituiert. (BEIFALL)
Herr Präsident,
Sehr geehrte Damen und Herren, Werte Delegierten,
Auch wenn man uns nachsagt, dass wir für sehr lange Reden berühmt sein sollen, müssen Sie sich keine Sorgen machen. Wir werden unser Möglichstes tun, uns kurz zu fassen und hier das vortragen, was wir für unsere Pflicht halten. Wir werden auch langsam sprechen, um den Dolmetschern entgegen zu kommen.
Wir sind der Meinung, dass dies die wichtigsten Schlussfolgerungen von den Eindrücken unserer Reise sind: die Vorstellung von der Rolle, die Kuba spielt, die Vorstellung von dem Kampf, der vor uns liegt, die Notwendigkeit, ihn mit Mut und Intelligenz zu führen und die Notwendigkeit, sehr hart zu arbeiten und unsere Anstrengungen zu verdoppeln.
Heute, am 27. November, ist anzumerken, dass diese Veranstaltung in diesem Jahr noch größer als die im letzten Jahr ist. Und das bedeutet sehr viel. Es bedeutet, dass im Laufe der Zeit nicht mehr das geschieht, was früher geschah, dass Gedenkfeiern wie diese der Anteilnahme des Volkes entbehren.