„Der ungleiche Austausch und die schlechtesten wirtschaftlichen Beziehungen werden von den kapitalistischen Mächten über einem Großteil der Völker der Welt auferlegt. Diese Realitäten drängen unseren revolutionären Völkern die Notwendigkeit und die Pflicht auf, gemeinsam zu kämpfen, um das Ende so unmenschlicher Umstände zu beschleunigen, die das charakterisieren, was Karl Marx als Vorgeschichte der menschlichen Gesellschaft bezeichnet hat”.
„Die mächtigste und an Ressourcen reichste kapitalistische Macht aller Zeiten hat es sich in diesen entscheidenden Jahren geleistet, als ein Parasit von den Ersparnissen der restlichen Welt zu leben, die sich gezwungen sah, ihnen nicht nur die höchsten je bekannten Steuer- und Handelsdefizite zu finanzieren, sondern auch einen in der Geschichte nie vorher dagewesenen Rüstungswettlauf”.
„Es gibt nichts Unmenschlicheres in der Weltgeschichte als das kapitalistische und imperialistische System selbst, das, wie Marx sagte, durch allen Poren Blut und Schlamm triefend zur Welt kam”.
„[…] das schwarze Afrika, ist die Region, wo der Mensch in der gegenwärtigen Welt unter den schlechtesten Existenzbedingungen lebt. Es ist wirklich empörend zu sehen, wie der Kapitalismus, der Imperialismus, nach der Unabhängigkeit dort den Neokolonialismus, das Experiment der kapitalistischen Entwicklung zu erreichen versuchte und bemüht ist, die natürlichen Ressourcen durch die Monopole zu kontrollieren”.
„Die Menschheit kann gerettet werden, denn das Imperium steckt in einer tiefen Krise. Ohne Krise gibt es keine Veränderungen. Ohne Krise kommt es nicht zur Bewusstseinsbildung. Ein Krisentag bringt mehr Bewusstsein hervor, als zehn normal verlaufende Jahre, d. h. als zehn Jahre ohne Krise”.
„Man muss alles neu durchdenken, was von Bretton Woods bis heute geschaffen wurde. Damals gab es keine echte Zukunftsvision. Die Privilegien und Interessen des Mächtigsten haben sich durchgesetzt. Angesichts der heutigen tiefen Krise bieten sie uns eine noch schlimmere Zukunft an, in der die wirtschaftliche, soziale und ökologische Tragödie einer in immer größeren Masse unregierbaren Welt nie gelöst werden würde [... ]”
„Das dekadente kapitalistisch-imperialistische System in seiner neoliberalen Globalisierungsfase ermangelt derzeit schon völlig der Lösungen für die großen Probleme der Menschheit, deren Einwohnerzahl sich in knapp einem Jahrhundert vervierfacht hat. Es gibt keine Zukunft für es. Das zerstört die Natur und vervielfacht den Hunger. Unsere edle und menschliche Erfahrung in zahlreichen Bereichen wird vielen Völkern der Welt von Nutzen sein”.
„Der Kapitalismus ist unfähig gewesen, eine rationale Gesellschaft zu schaffen; er hat eine Gesellschaft voller Gegensätze und Absurditäten, voller Widersprüche geschaffen; er hat eine Gesellschaft geschaffen, die alles verschwendet, die natürlichen Ressourcen, aber besonders die Menschen; es ist eine Gesellschaft, die alles entfremdet”.
„Derjenige, der die Waffen benötigt ist der Imperialismus, da ihm die Ideen fehlen. Um dieses schmachvolle System aufrecht zu erhalten, um alle jene hier dargelegte Situationen so aufrecht zu erhalten, benötigt er die Waffen, er muss sie mit Gewalt stützen. Aber wenn es Ideen gibt, wenn Ideen vorhanden sind, kann man diese Ideen verteidigen und kann man erreichen, dass die Ideen siegen. Die Ideen haben in dem Maße, in dem sie in der Lage sind, die großen Massen zu gewinnen, nicht einmal die Waffen nötig.
„Niemals vorher hatte ein Volk einen so beispielhaften Bürgersinn an den Tag gelegt: keiner der Schergen wurde die Straße entlang geschleift, keiner der Schergen wurde gefoltert, – wie sie es taten – keiner der Schergen wurde misshandelt. Wir hatten das Volk gebeten, sie nicht anzurühren, gesagt, dass Recht walten würde, und das Volk hat an uns geglaubt. Es hat niemanden umhergeschleift, niemandem ein Haar gekrümmt, weil es uns vertraute”.