„Seit dem Sieg der Revolution hat unser Land der legalen Emigration kubanischer Bürger in die Vereinigten Staaten oder irgendein anderes Land niemals Hindernisse in den Weg gelegt. Als die Revolution siegte, strebten viele Menschen in Kuba, genauso wie im Rest der Karibik und Lateinamerikas – die die Armut und die Unterentwicklung erlitten -, danach, zu emigrieren, auf der Suche nach besser bezahlten Beschäftigungen und besseren materiellen Lebensbedingungen als in ihren eigenen Ländern, die Jahrhunderten der Ausbeutung und Ausplünderung unterworfen waren, niemals hätten finden können.

"Condoleezza Rice selbst müsste einige Fragen beantworten: Wie viel US-Amerikaner haben ihr Leben infolge von Bomben verloren, die von Kuba geschickt wurden? Ist irgendwann auch nur ein einziger Ziegelstein aufgrund eines aus unserem Land kommenden Explosionskörpers zerbrochen? Warum nimmt man uns in die groteske Liste der Terroristen-Länder auf, in die angedroht wird, Venezuela hinzuzufügen?

"Es gibt glücklicherweise das andere Venezuela, das von Bolívar und Miranda, das von Sucre und einer Legion von hervorragenden Führungskräften und Denkern, die fähig gewesen sind, das große lateinamerikanische Vaterland zu entwerfen und zu planen, dem wir uns angehörig fühlen und in dessen Namen wir über ein halbes Jahrhundert von Angriffen und Blockaden widerstanden haben".

"Die der Welt aufgedrängte neoliberale Globalisierung, konzipiert zum Ziele einer verstärkten Ausplünderung der natürlichen Ressourcen der Erde, hat die meisten Länder der Dritten Welt, speziell die Lateinamerikas, hinter dem unseligen „Washingtoner Konsens" in eine verzweifelte und unhaltbare Situation geführt".

"Vielleicht entwickelt sich die CELAC zu dem, was eine hemisphärische politische Organisation sein muss, ausgenommen die Vereinigten Staaten und Kanada. Ihr dekadentes und unhaltbares Imperium hat sich schon das Recht verdient, in Frieden zu ruhen".

„Demnach ist die Lösung für Kolumbien einzig und allein der friedliche Weg; und für den Frieden, so meine ich, sollten alle ihren Teil beitragen. Für einen wahren Frieden, denn einige Friedensversuche endeten dort auf dem Friedhof”.

„Es darf keine Kriege geben. Wir müssen kämpfen, um allerorts, auch in Kolumbien, friedliche Lösungen zu finden. Es darf keinen Krieg geben, denn zu dieser Stunde in der Geschichte Amerikas schafft man Krieg überhaupt kein Problem aus der Welt”.

„Als Lateinamerikaner müssen wir versuchen, mit Kolumbien zusammenzuarbeiten, mit dem Land. Es geht darum, dem Land zu helfen, damit es einen gerechten Frieden erlangen kann, einen Frieden, der selbstverständlich alle begünstigt”.

“Und wie verhält sich der Yankee-Imperialismus angesichts der objektiven und historisch unausweichlichen Realität der lateinamerikanischen Revolution? Er schickt sich an, einen kolonialen Krieg gegen die Völkern Lateinamerikas auszutragen; den Gewaltapparat zu schaffen, die politischen Vorwände und die pseudo-legalen Instrumente, die mit den Vertretern der reaktionären Oligarchien unterzeichnet wurden, um den Kampf der lateinamerikanischen Völker mit Blut und Feuer zu unterdrücken”.

“Die Völker Amerikas haben sich zu Beginn des vergangenen Jahrhunderts vom spanischen Kolonialismus befreit, aber sie haben sich nicht von der Ausbeutung befreit. Die feudalen Grundbesitzer übernahmen die Autorität der spanischen Herrscher, die Indios blieben in leidvoller Knechtschaft, der lateinamerikanische Mensch blieb auf die eine oder andere Weise ein Sklave, und die minimalen Hoffnungen der Völker erlagen der Macht der Oligarchien und dem Joch des ausländischen Kapitals”.