„Natürlich finden die Revolutionen nicht in einem Labor statt: sie sind  Werke der Massen in der lebendigen Realität der Geschichte, unter schwierigen Umständen und inmitten des erbitterten Klassenkampfes”.

“Dieser Kampf gegen die neoliberale Globalisierung ist die gemeinsame Sache – man kann sagen – aller Völker der Menschheit, die nicht mit Wohlwollen sehen können, daß das Kyoto-Protokoll gebrochen wird, das eine Hoffnung bedeutet”.

“Das Nützlichste unserer bescheidenen Bemühungen im Kampf um eine bessere Welt wird es vielleicht sein zu zeigen, wieviel man mit so wenig erzielen kann, wenn alle menschlichen und materiellen Ressourcen der Gesellschaft in den Dienst des Volkes gestellt werden.”

“Die gelebte Erfahrung zeigt uns, daß, wenn unser Land eines Tages angegriffen oder sogar von mächtigen Kräften besetzt werden sollte, jeder Mann oder jede Frau, wo immer er oder sie sich befindet, eine Armee sein kann; wenn ein Kämpfer oder eine Gruppe von ihnen ohne Kommunikation mit der Außenwelt oder isoliert verbleibt, muß und kann er die Verantwortung für seine Taten übernehmen und den Kampf fortsetzen.”

“Die Kubaner haben lange Zeit dafür gekämpft, ihr Land in Ordnung zu bringen. Aber es gab eine sehr mächtige Kraft, die uns daran hinderte, unser Land in Ordnung zu bringen. Diese Kraft war das imperialistische Eindringen der Vereinigten Staaten in unser Land. Diese Kraft war es, die unsere volle Unabhängigkeit vereitelte. Diese Kraft war es, die Calixto García und seine tapferen Soldaten daran hinderte, in Santiago de Cuba einzumarschieren. Diese Kraft war es, die die Befreiungsarmee am Anfang der Republik daran hinderte, die Revolution durchzuführen.

“Einen auf den Kopf gezielten Kinnschuss überlebte einer der ruhmvollsten Generäle unserer Unabhängigkeitskriege, Calixto García Iñiguez. Seine Mutter, die der Nachricht von der Gefangennahme ihres Sohnes keinen Glauben geschenkt hatte, rief mit Stolz aus, als sie die Wahrheit erfuhr: „Ja, dieser ist mein Sohn!“.”

“Die gesamte Geschichte hindurch wurden fast alle Aktionen zum Erreichen der nationalen Unabhängigkeit, einschließlich derer des US-amerikanischen Volkes, durch die Verwendung von Waffen durchgeführt, und niemand stellte dieses Recht jemals in Frage und könnte dies in Zukunft tun. Doch der Gebrauch von Waffen mit der Absicht, unschuldige Menschen als Kampfmethode zu töten, ist absolut zu verurteilen und muß ausgemerzt werden, da es etwas Unwürdiges und Unmenschliches ist, so verabscheuungswürdig wie der geschichtliche Terrorismus der Unterdrückerstaaten”.

“Die Völker müssen nicht nur kämpfen, um ihre Wirtschaft und ihre Rechte zu schützen, sondern sie müssen auch kämpfen, um ihr eigenes Überleben zu verteidigen”.

"dann muß man den Kampfgeist der Völker und ihren Widerstandswillen steigern. Man muß sie das Bewußtsein erlangen lassen, daß sie sich auf neue Konzepte vorbereiten müssen, auf eine neue Konzeption der Welt, eine wahrhaft gerechte neue Weltwirtschaftsordnung. Das ist das, was aus dem Kampf der Völker als Ergebnis herauskommen muß".

“Kuba hat während einem halben Jahrhundert gezeigt, dass es möglich ist zu kämpfen und standzuhalten. Der Präsident der Vereinigten Staaten irrt sich, und seine Berater irren sich, wenn er diesen Weg des gemeinen und geringschätzigen Verhaltens gegenüber den Völkern von Lateinamerika weiter beschreitet”.