“Juan Gualberto Gómez hielt die strengste Kritik gegenüber dem Platt Amendment aufrecht. Am 1. April unterwarf er einen Bericht der Diskussion, in dem er jenes Dokument aufgrund dessen anfocht, dass es den Prinzipien des Pariser Friedensvertrages und der Gemeinsamen Resolution widersprach.
“Nichts hat sosehr das Leben von Martí, Apostel unserer Unabhängigkeit, aus der Ruhe gebracht, wie die Annexion durch die Vereinigten Staaten. Seit 1889 begann ihm bewusst zu werden, dass das die größte Gefahr für Lateinamerika war. Er hat immer vom Großen Vaterland, vom Fluss Bravo bis nach Patagonien, geträumt; dafür und für Kuba hat er sein Leben gegeben”.
“Die Emigration von Lateinamerikanern in die Vereinigten Staaten ist Folge der Unterentwicklung, und diese ist Folge der Ausplünderung, die wir seitens dieses Landes ausgesetzt worden sind, und des ungleichen Handels mit den industriell entwickelten Nationen”.
“Soviel Freundlichkeit hat es ihm noch nicht erlaubt zu begreifen, dass 50 Jahre Blockade und Verbrechen gegen unser Vaterland unser Volk nicht haben beugen können. Viele Dinge werden sich auf Kuba ändern, aber das wird sich dank unseres Strebens und trotz der USA ergeben. Vielleicht stürzt dieses Imperium vorher”.
“Jede ehrliche Person, die in der Lage ist, die Ereignisse objektiv zu betrachten, kann die Gefahr dieser Gesamtheit zynischer und gewaltätiger Ereignisse bemerken, die die US-Politik charakterisieren und welche die beschämende Einsamkeit dieses Landes in den Vereinten Nationen während der Debatte über die „Notwendigkeit, die Wirtschafts-, Handels- und Finanzblockade gegen Kuba aufzuheben“ erklären.”
“Der Menschheit die Risiken bewusst zu machen, die aufgrund unverantwortlicher Entscheidungen von Politikern unerbittlich auf eine endgültige und totalen Katastrophe hinauslaufen; von Politikern, denen eher durch blinden Zufall und weniger durch ihre Begabung oder ihr Verdienst das Schicksal der Menschheit in die Hände gelegt wurde.”
“Das Schlimmste der jetzigen Wirtschaftskrise, die heutzutage der US-amerikanischen Gesellschaft zu schaffen macht, besteht darin, dass durch jene, wie zu anderen Zeiten der Geschichte des kapitalistisch-imperialistischen Systems der Vereinigten Staaten gegen die Krise getroffenen Maßnahmen, nicht erreicht wurde, seinen normalen Gang wieder aufzunehmen.”
"Kuba hat bewiesen, dass es nicht ausländischer Truppen bedarf, um den Anbau und Handel von Drogen zu verhindern und eine innere Ordnung aufrecht zu erhalten, und dies, trotzdem die Vereinigten Staaten, die stärkste Macht der Erde, über Jahrzehnte terroristische Aktionen gegen die kubanische Revolution unterstützt, finanziert und mit Waffen ausgerüstet hat."
“Kuba hat während einem halben Jahrhundert gezeigt, dass es möglich ist zu kämpfen und standzuhalten. Der Präsident der Vereinigten Staaten irrt sich, und seine Berater irren sich, wenn er diesen Weg des gemeinen und geringschätzigen Verhaltens gegenüber den Völkern von Lateinamerika weiter beschreitet”.
“Ein Land wie Kuba weiß sehr gut, dass die Vereinigten Staaten - nachdem sie einen ihrer Militärstützpunkte aufzwingen – sich zurückziehen, wenn sie es wollen, oder mit Gewalt bleiben, wie sie es seit über einhundert Jahren in Guantánamo getan haben”.