“Die Kubaner haben lange Zeit dafür gekämpft, ihr Land in Ordnung zu bringen. Aber es gab eine sehr mächtige Kraft, die uns daran hinderte, unser Land in Ordnung zu bringen. Diese Kraft war das imperialistische Eindringen der Vereinigten Staaten in unser Land. Diese Kraft war es, die unsere volle Unabhängigkeit vereitelte. Diese Kraft war es, die Calixto García und seine tapferen Soldaten daran hinderte, in Santiago de Cuba einzumarschieren. Diese Kraft war es, die die Befreiungsarmee am Anfang der Republik daran hinderte, die Revolution durchzuführen. Diese Kraft war es, die von den ersten Augenblicken an das Schicksal unseres Vaterlandes bestimmte. Diese Kraft war es, die den ausländischen Interessen erlaubte, die natürlichen Ressourcen und die besten Ländereien unseres Landes in Besitz zu nehmen. Diese Kraft war es, die sich das Recht anmaßte, in die Angelegenheiten unseres Landes einzugreifen. Diese Kraft war es, die alle Revolutionen niederschlug, die versucht wurden. Diese Kraft war es, die sich allem Negativen, Reaktionären und Missbräuchlichen in unserem Land zugesellt hat. Es war diese Kraft, die verhindert hat, dass in unserem Land eher eine Revolution verwirklicht werden konnte. Und diese Kraft ist diejenige, die uns daran zu hindern sucht, unser Land jetzt in Ordnung zu bringen.”

„45 Jahre sind seit dem Angriff auf die Moncada-Kaserne vergangen. Unser Land kämpft seit mehr als einem Jahrhundert um seine Unabhängigkeit und seine Rechte. 30 Jahre - von 1868 bis 1898 - kämpften Maceo, Gómez und viele andere Kämpfer. Sie litten die Demütigung, ihre Flagge nicht in dieser heldenhaften Stadt hissen zu können,  nach 30 Jahre des selbstlosen, bewundernswerten und opferwilligen Kampfes nicht einmal in diese Stadt hineingelangen zu können. Aber es kam der Tag, an dem diese Flaggen gehisst wurden, an dem ihre Ideen siegten, Ideen, die nie statisch waren und deren Aufwärtsentwicklung nie anhielt. Jede neue Idee kann eine Stufe zu den höchsten Gipfeln des menschlichen Fortschrittes sein”.

“Die gelebte Erfahrung zeigt uns, daß, wenn unser Land eines Tages angegriffen oder sogar von mächtigen Kräften besetzt werden sollte, jeder Mann oder jede Frau, wo immer er oder sie sich befindet, eine Armee sein kann; wenn ein Kämpfer oder eine Gruppe von ihnen ohne Kommunikation mit der Außenwelt oder isoliert verbleibt, muß und kann er die Verantwortung für seine Taten übernehmen und den Kampf fortsetzen.”