„Es ist nicht notwendig, das zu unterstreichen, was Kuba immer gesagt hat: wir haben keine Angst vor dem Dialog mit den Vereinigten Staaten. Wir brauchen ebenfalls nicht die Konfrontation für unseren Bestand, wie manche Törichte denken. Wir existieren gerade deshalb, weil wir an unsere Ideen glauben und niemals Angst davor hatten, mit unseren Gegnern zu sprechen. Das ist die einzige Art und Weise, die Freundschaft und den Frieden zwischen den Völkern abzusichern”.

„Die Voraussetzungen sind geschaffen, damit Obama sein Talent für eine konstruktive Politik gebraucht, die jener ein Ende bereitet, die während knapp einem halben Jahrhundert gescheitert ist. Andererseits, unser Land, das stand gehalten hat und bereit ist, solange standzuhalten, wie es erforderlich ist, beschuldigt Obama nicht der von anderen US-Regierungen begangenen Gräueltaten. Es stellt ebenfalls nicht seine Aufrichtigkeit in Frage und seine Absicht, die Politik und das Image der Vereinigten Staaten verändern zu wollen. Er sieht ein, dass er einen sehr schweren Kampf ausfechten musste, um trotz der jahrhundertealten Vorurteile gewählt zu werden”.

„Kuba hat standgehalten und wird standhalten. Es wird niemals seine Hände zum Betteln ausstrecken. Es wird mit erhobenem Kopf weiter voranschreiten und mit den lateinamerikanischen und karibischen Brudervölkern zusammenarbeiten, ob es nun Gipfel von Amerika gibt oder nicht, ob nun Obama an der Spitze der Vereinigten Staaten steht oder nicht, ob nun ein Mann oder eine Frau, ein weiß- oder schwarzhäutiger Bürger Präsident ist”.

"Obwohl es unsere Bescheidenheit verletzt, ist es eine bittere Pflicht  zu sagen, dass unser mit Blockade belegtes, bedrohtes und verleumdetes Land bewiesen hat, dass die lateinamerikanischen Völker ohne Gewalt und ohne Drogen leben können. Sie können sogar, und so ist es über mehr als ein halbes Jahrhundert gewesen, ohne Beziehungen mit den Vereinigten Staaten leben. Letzteres haben  nicht wir bewiesen, sondern sie."