"Für die Völker und Regierungen von Lateinamerika wird es eine Feuerprobe sein. Für unsere Ärzte und Erzieher wird alles, was in jenem Land geschieht, in dem sie ihre edle und friedliche Arbeit ausüben, ebenfalls eine Feuerprobe sein. Sie werden in Gefahrensituation nicht ihre Patienten und Schüler im Stich lassen".
Zitate
"Ich habe über die Größenordnung unserer Zusammenarbeit nicht nur in Bolivien, sondern in Haiti, in der Karibik, in verschiedenen Ländern Zentral- und Südamerikas, in Afrika und sogar in dem 20 000 Kilometer entfernten Ozeanien nachgedacht. Ich habe mich ebenfalls an die Missionen der Brigade Henry Reeve bei schweren Katastrophenfällen erinnert, wobei diese in unseren eigenen Flugzeugen flog, wo sowohl das Personal als auch andere Ressourcen befördert wurden. Das Ziel von jährlich einer Million kostenlos an den Augen Operierten in Lateinamerika und der Karibik, von dem wir sprachen, ist bald erreicht. Können es die Vereinigten Staaten etwa Kuba gleichtun?"
„Martí war ein tiefgründiger Denker und ein vertikaler Antiimperialist. Niemand kannte zu seiner Zeit mit solcher Genauigkeit wie er die unheilvollen Folgen der Währungsabkommen, welche die Vereinigten Staaten den lateinamerikanischen Ländern aufzuzwingen versuchten, und welche die Vorlage derjenigen des freien Handels waren, welche heute, unter ungleicheren Bedingungen als je, erneut ins Leben gerufen wurden“.
“Die Imperialisten irren sich ebenfalls, wenn sie die anderen Völker von Lateinamerika unterschätzen. Keines von ihnen wird mit den Yankee-Militärstützpunkten einverstanden sein, keines wird aufhören, mit jedem der lateinamerikanischen Völker solidarisch zu sein, die vom Imperialismus angegriffen werden.”
“Nichts hat sosehr das Leben von Martí, Apostel unserer Unabhängigkeit, aus der Ruhe gebracht, wie die Annexion durch die Vereinigten Staaten. Seit 1889 begann ihm bewusst zu werden, dass das die größte Gefahr für Lateinamerika war. Er hat immer vom Großen Vaterland, vom Fluss Bravo bis nach Patagonien, geträumt; dafür und für Kuba hat er sein Leben gegeben”.
“Kuba hat während einem halben Jahrhundert gezeigt, dass es möglich ist zu kämpfen und standzuhalten. Der Präsident der Vereinigten Staaten irrt sich, und seine Berater irren sich, wenn er diesen Weg des gemeinen und geringschätzigen Verhaltens gegenüber den Völkern von Lateinamerika weiter beschreitet”.
„In seiner unübertrefflichen Größe war El Libertador (Der Befreier) mit seinem echten revolutionären Genie in der Lage vorauszusagen, dass die Vereinigten Staaten – die sich ursprünglich auf das Gebiet der 13 englischen Kolonien beschränkten – dazu bestimmt zu sein schienen, den amerikanischen Kontinent im Namen der Freiheit mit Not und Elend zu überziehen”.
"Die Vereinigten Staaten können sich in Venezuela nur auf Teile von Parteien stützen, die sich aus Angst vor der Revolution und aus plumpem materiellem Begehren zusammengetan haben. In Venezuela werden sie nicht auf einen Putsch zurückgreifen können, wie sie es mit Allende in Chile und anderen Ländern Unseres Amerikas getan haben. Die im Geist und im Vorbild des Befreiers erzogenen bewaffneten Streitkräfte des Bruderlandes, der unter seiner Obhut die Anführer herangebildet hat, die am Anfang des Prozesses standen, sind Förderer und Teil der Revolution".
"Obwohl es unsere Bescheidenheit verletzt, ist es eine bittere Pflicht zu sagen, dass unser mit Blockade belegtes, bedrohtes und verleumdetes Land bewiesen hat, dass die lateinamerikanischen Völker ohne Gewalt und ohne Drogen leben können. Sie können sogar, und so ist es über mehr als ein halbes Jahrhundert gewesen, ohne Beziehungen mit den Vereinigten Staaten leben. Letzteres haben nicht wir bewiesen, sondern sie."
"Es gibt glücklicherweise das andere Venezuela, das von Bolívar und Miranda, das von Sucre und einer Legion von hervorragenden Führungskräften und Denkern, die fähig gewesen sind, das große lateinamerikanische Vaterland zu entwerfen und zu planen, dem wir uns angehörig fühlen und in dessen Namen wir über ein halbes Jahrhundert von Angriffen und Blockaden widerstanden haben".
“In der gegenwärtigen Welt sind die Probleme äußerst kompliziert und schwierig. Aber solange die Welt existiert, können und müssen wir, als kleine Länder, unsere Rechte auf Unabhängigkeit, Zusammenarbeit, Entwicklung und Frieden ausüben.”
"Vielleicht entwickelt sich die CELAC zu dem, was eine hemisphärische politische Organisation sein muss, ausgenommen die Vereinigten Staaten und Kanada. Ihr dekadentes und unhaltbares Imperium hat sich schon das Recht verdient, in Frieden zu ruhen".