“Die Imperialisten irren sich ebenfalls, wenn sie die anderen Völker von Lateinamerika unterschätzen. Keines von ihnen wird mit den Yankee-Militärstützpunkten einverstanden sein, keines wird aufhören, mit jedem der lateinamerikanischen Völker solidarisch zu sein, die vom Imperialismus angegriffen werden.”
Zitate
“Nichts hat sosehr das Leben von Martí, Apostel unserer Unabhängigkeit, aus der Ruhe gebracht, wie die Annexion durch die Vereinigten Staaten. Seit 1889 begann ihm bewusst zu werden, dass das die größte Gefahr für Lateinamerika war. Er hat immer vom Großen Vaterland, vom Fluss Bravo bis nach Patagonien, geträumt; dafür und für Kuba hat er sein Leben gegeben”.
“Kuba hat während einem halben Jahrhundert gezeigt, dass es möglich ist zu kämpfen und standzuhalten. Der Präsident der Vereinigten Staaten irrt sich, und seine Berater irren sich, wenn er diesen Weg des gemeinen und geringschätzigen Verhaltens gegenüber den Völkern von Lateinamerika weiter beschreitet”.
„In seiner unübertrefflichen Größe war El Libertador (Der Befreier) mit seinem echten revolutionären Genie in der Lage vorauszusagen, dass die Vereinigten Staaten – die sich ursprünglich auf das Gebiet der 13 englischen Kolonien beschränkten – dazu bestimmt zu sein schienen, den amerikanischen Kontinent im Namen der Freiheit mit Not und Elend zu überziehen”.
"Die Vereinigten Staaten können sich in Venezuela nur auf Teile von Parteien stützen, die sich aus Angst vor der Revolution und aus plumpem materiellem Begehren zusammengetan haben. In Venezuela werden sie nicht auf einen Putsch zurückgreifen können, wie sie es mit Allende in Chile und anderen Ländern Unseres Amerikas getan haben. Die im Geist und im Vorbild des Befreiers erzogenen bewaffneten Streitkräfte des Bruderlandes, der unter seiner Obhut die Anführer herangebildet hat, die am Anfang des Prozesses standen, sind Förderer und Teil der Revolution".
"Obwohl es unsere Bescheidenheit verletzt, ist es eine bittere Pflicht zu sagen, dass unser mit Blockade belegtes, bedrohtes und verleumdetes Land bewiesen hat, dass die lateinamerikanischen Völker ohne Gewalt und ohne Drogen leben können. Sie können sogar, und so ist es über mehr als ein halbes Jahrhundert gewesen, ohne Beziehungen mit den Vereinigten Staaten leben. Letzteres haben nicht wir bewiesen, sondern sie."
"Es gibt glücklicherweise das andere Venezuela, das von Bolívar und Miranda, das von Sucre und einer Legion von hervorragenden Führungskräften und Denkern, die fähig gewesen sind, das große lateinamerikanische Vaterland zu entwerfen und zu planen, dem wir uns angehörig fühlen und in dessen Namen wir über ein halbes Jahrhundert von Angriffen und Blockaden widerstanden haben".
“In der gegenwärtigen Welt sind die Probleme äußerst kompliziert und schwierig. Aber solange die Welt existiert, können und müssen wir, als kleine Länder, unsere Rechte auf Unabhängigkeit, Zusammenarbeit, Entwicklung und Frieden ausüben.”
"Vielleicht entwickelt sich die CELAC zu dem, was eine hemisphärische politische Organisation sein muss, ausgenommen die Vereinigten Staaten und Kanada. Ihr dekadentes und unhaltbares Imperium hat sich schon das Recht verdient, in Frieden zu ruhen".
„Lateinamerika ist die geographische Region der Welt, wo die Vereinigten Staaten das am meisten ungleiche System auf dem Planeten eingerichtet haben. Sie haben sich in den Genuss der Reichtümer dieser Länder gebracht, sie als Lieferanten billiger Rohstoffe und als Käufer ihrer eigenen Waren benutzt. Diese Länder deponieren ihr Gold und ihre Fonds vorzugsweise in den USA und damit verschwinden diese aus ihren jeweiligen Ländern und werden nun durch die US- amerikanischen Unternehmen in jenem Land oder an irgendeinem Ort der Welt investiert”.
„Neue und unverzichtbare Kräfte sind entstanden. Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika und deren Bindungen mit Lateinamerika und der Mehrheit der karibischen und afrikanischen Länder, die für ihre Entwicklung kämpfen, bilden die Kräfte, die in unserer Epoche zur Zusammenarbeit mit den übrigen Ländern der Welt bereit sind, ohne dabei die Vereinigten Staaten, Europa und Japan auszuschließen”.
„Ich habe kein Vertrauen in die Politik der Vereinigten Staaten und habe auch kein einziges Wort mit ihnen ausgetauscht, ohne dass dies natürlich auf keinen Fall eine Ablehnung einer friedlichen Lösung der Konflikte bzw. Kriegsgefahren bedeutet. Den Frieden zu verteidigen ist Pflicht von allen. Jegliche friedliche Lösung am Verhandlungstisch der Probleme zwischen den USA und den Völkern bzw. jeglichem Volk von Lateinamerika, die keine Gewalt oder Gewaltanwendung mit sich bringt, muss gemäß den Völkerrechtsprinzipien und -normen geregelt werden. Wir werden immer die Zusammenarbeit und Freundschaft mit allen Völkern der Welt verteidigen, darunter mit denen unserer politischen Gegner. Das ist es, was wir für alle fordern”.