"Sie haben die Meere und Flüsse vergiftet, die Luft verschmutzt, die Ozonschicht geschwächt und Löcher in ihr verursacht, haben die Atmosphäre mit Gasen angereichert, die die klimatischen Bedingungen beeinträchtigen, was katastrophale Auswirkungen hat, die wir schon zu spüren beginnen".

"Eine bedeutende biologische Gattung ist aufgrund der schnellen und fortschreitenden Beseitigung ihrer natürlichen Lebensbedingungen vom Aussterben bedroht: der Mensch".

"Auf eine solch blinde und chaotische Weise wurden die Politik und die Weltwirtschaft auf den Weg gebracht, daß man bis vor einigen Jahrzehnten nicht einmal solche Konzepte wie Umwelt, biologische Vielfalt, Bewahrung der Natur, Wüstenbildung, Löcher in der Ozonschicht und Klimaveränderungen kannte oder sie erwähnte. Im Rahmen eines anarchischen und chaotischen Produktionssystems - das heute zur imperialen, hegemonialen und unipolaren Beherrschung geworden ist -, wurden enorme Ressourcen verschwendet, die Natur beträchtlich geschädigt und absurde und unhaltbare Konsummodelle geschaffen, die wahrhafte unerreichbare Träume, für die überwiegende Mehrheit der Menschen, die unseren Planeten heute bewohnen und ihn auch noch morgen bewohnen sollen, darstellen".

"Ganz besonders negativ wird sich die Krise auf den Kampf um eine nachhaltige Entwicklung auswirken, um die Erhaltung der Umwelt und den Schutz der Natur gegen die erbarmungslose Zerstörung, der sie ausgesetzt ist und die die Verschmutzung von Wasser und Luft verursacht, die Zerstörung der Ozonschicht, das Waldsterben, die Wüstenbildung und das Aussterben von Pflanzen und Tieren. Wie ist es nur möglich, daß nichts dergleichen in Betracht gezogen wird?"

"Vor knapp 30 Jahren erwähnten sehr Wenige auf der Welt die Umwelt. Die Konzepte oder Themen bezogen auf die Zerstörung der Wälder, die Erosion und Versalzung der Böden, die Klimaveränderungen, die schwindende Ozonschicht, riesige sich verflüssigende Eismassen, ganze Städte und Nationen, die unvermeidlich zum Verschwinden unter dem Meeresspiegel verurteilt sind, verunreinigte Luft, verseuchtes Wasser, Überbeanspruchung der Meere, schienen Erfindungen der Katastrophen-Wissenschaftler zu sein und nicht greifbare Wirklichkeiten".

“Die Geschichte wird nicht von den Menschen gemacht. Die subjektiven Faktoren können – auch über lange Zeiträume hinweg – die großen Ereignisse beschleunigen oder verzögern, doch sie sind nicht der bestimmende Faktor, noch können sie das Endergebnis verhindern. Weitreichende und bedeutsame Vorkommnisse menschlichen oder natürlichen Ursprungs, ein Kernwaffenkrieg, die beschleunigte Zerstörung der Umwelt und ein relativ plötzlicher Klimawandel können alle von den vortrefflichsten Köpfen unserer Gattung angestellten Berechnungen und Prognosen umwerfen.”

"(...) Heutzutage gibt es viele Sachen, die das Leben des Planeten bedrohen, außer den Kriegen, dem Klimawechsel, der Zerstörung der Ozonschicht, der Erwärmung der Atmosphäre, der Vergiftung der Atmosphäre, der Flüsse und Meere, die das Leben des ganzen Planeten bedrohen. Und bei alledem, haben alle Völker der Welt ein gemeinsames Anliegen mit den Lateinamerikanern, den Nordamerikanern und den Europäern".

„[…] Wenn man den armen Ländern Finanzierungsdarlehen zur Äthanolherstellung aus Mais oder jeglichem anderen Nahrungsmittel erteilt, dann wird kein Baum übrig bleiben, um die Menschheit vor dem Klimawechsel zu schützen”.

„Die Idee der Erderwärmung als Damoklesschwert, das über dem Weiterbestehen unserer Gattung hängt, war vor kaum 30 Jahren für die riesige Mehrheit der Erdbevölkerung nicht einmal bekannt; selbst heute noch ist sehr große Ignoranz und Verwirrung über diese Themen vorhanden.[…]”

„Der beschleunigte Rhythmus der wissenschaftlichen Forschungen auf allen Gebieten der materiellen Produktion und der Dienstleistungen unter den Bedingungen der nach dem Zweiten Weltkrieg der Welt auferlegten Wirtschaftsordnung hat die Menschheit zu einer unhaltbaren Situation geführt.

Es ist unsere Pflicht, die Wahrheit zu fordern. Die Bevölkerung aller Länder hat das Recht, die Faktoren zu kennen, welche den Klimawechsel hervorrufen, und zu erfahren, welche die heutigen Möglichkeiten der Wissenschaft zur Umkehrung der Tendenz sind, wenn es sie wirklich noch gibt”.  

„Die Völker müssen nicht nur kämpfen, um ihre Wirtschaft und ihre Rechte zu schützen, sondern sie müssen auch kämpfen, um ihr eigenes Überleben zu verteidigen. Man ist dabei, die natürliche Umwelt  wegzufegen und zu zerstören. Vor etwa einem Jahr fegte Mitch mit vernichtenden Folgen über Mittelamerika hinweg, und jetzt sehen wir die Bilder von kolossalen Überschwemmungen, es handelt sich um einen sichtbaren Umbruch des Weltklimas und das bestreitet schon niemand mehr. Und wen trifft es vor allen anderen? Die ärmsten Länder, die Länder der Dritten Welt”.

„Die Welt steht heute schwerwiegenden und dringlichen Problemen gegenüber. Der Klimawechsel bedroht die gesamte Menschheit. [...] Die Länder der Dritten Welt haben mit Recht von den am meisten entwickelten und reichen eine jährliche Summe in dreistelliger Milliardenhöhe gefordert, um die Kosten der Klimaschlacht zu decken”.