„Und was machen andere Länder, viele andere Länder der Dritten Welt, mit ihren natürlichen Ressourcen?  Sie haben diese den Imperialisten übergeben, sie haben diese in die Hände der imperialistischen Monopole gelegt. … Ihnen steht in der Zukunft die größte Armut inmitten der Gewohnheiten in großem Stil bevor, die der Kapitalismus, der Kolonialismus und der Imperialismus dort einer Minderheit eingeflösst haben”.

„Die mächtigste und an Ressourcen reichste kapitalistische Macht aller Zeiten hat es sich in diesen entscheidenden Jahren geleistet, als ein Parasit von den Ersparnissen der restlichen Welt zu leben, die sich gezwungen sah, ihnen nicht nur die höchsten je bekannten Steuer- und Handelsdefizite zu finanzieren, sondern auch einen in der Geschichte nie vorher dagewesenen Rüstungswettlauf”.

„Die Welt kommt voran und die Welt wird globalisiert, wir haben das bereits gesagt: Hoffentlich können wir den Tag erleben, an dem die gesamte Menschheit eine einzige Familie ist und alle Reichtümer, alle Wissenschaften, alle Technologien und alle Ressourcen jedermann zustatten kommen …!”

„Die Globalisierung wurde in die Zwangsjacke des Neoliberalismus eingesperrt, so dass sie nicht die Entwicklung sondern die Armut, nicht die Achtung der nationalen Souveränität unserer Staaten sondern deren Verletzung, nicht die Solidarität der Völker untereinander sondern das „Rette sich wer kann!“ inmitten der ungerechten Konkurrenz des Marktes globalisiert”.

„Die Krise ist Folge des geräuschvollen und irreversiblen Scheiterns einer der Welt aufgezwungenen, wirtschaftlichen und politischen Anschauung, d.h. des Neoliberalismus und der neoliberalen Globalisierung”.

„Dieser Kampf gegen die neoliberale Globalisierung ist die gemeinsame Sache – man kann sagen – aller Völker der Menschheit“

„Wir Karibikstaaten stehen vor der Herausforderung zu überleben und uns weiter zu entwickeln inmitten der schwersten Wirtschafts-, sozialen und politischen Krise, die es je auf unserer Erdhälfte und auf der Welt überhaupt gegeben hat, und inmitten einer neoliberalen Globalisierung, die nicht nur unser Recht auf Entwicklung, sondern sogar unsere kulturelle Vielfalt und unsere Identitäten zu ersticken droht. Der einzige Ausweg für unsere Völker besteht in der Integration und der Zusammenarbeit, und zwar nicht nur zwischen den Ländern, sondern auch zwischen den verschiedenen Ebenen und regionalen Organisationen“.

"Der entwickelte Kapitalismus, der moderne Imperialismus und die neoliberale Globalisierung wurden der Welt als Ausbeutungssysteme aufgezwungen, ebenso wie das jahrhundertelange grundsätzliche Fehlen von Gerechtigkeitsprinzipien, wie sie von Denkern und Philosophen gefordert werden, und zwar für alle menschlichen Wesen, an deren Existenz auf der Erde noch nicht einmal gedacht werden kann".

„Das dekadente kapitalistisch-imperialistische System in seiner neoliberalen Globalisierungsfase ermangelt derzeit schon völlig der Lösungen für die großen Probleme der Menschheit, deren Einwohnerzahl sich in knapp einem Jahrhundert vervierfacht hat. Es gibt keine Zukunft für es. Das zerstört die Natur und vervielfacht den Hunger.  Unsere edle und menschliche Erfahrung in zahlreichen Bereichen wird vielen Völkern der Welt von Nutzen sein”.

„Der neoliberalen, egoistischen Globalisierung, der antidemokratischen, internationalen politischen und Wirtschaftsordnung müssen wir mit der Einheit und der Globalisierung der Solidarität, mit der Förderung des Dialogs, der Integration und der unverfälschten Kooperation antworten”.

"Das Erdöl wurde zum hauptsächlichen Reichtum in den Händen der großen US-Transnationalen; mit dieser Energiequelle haben sie über ein Instrument verfügt, die ihre politische Macht auf der Welt deutlich erhöhte. Das war ihre Hauptwaffe, als sie beschlossen, die Kubanische Revolution einfach zu liquidieren, sobald die ersten gerechten und souveränen Gesetze in unserem Vaterland verkündet wurden, d.h., uns das Erdöl wegzunehmen."

„Was heute bewertet wird ist, was in unserer globalisierten Welt in naher Zukunft passieren wird. Wie könnten die Menschen der Unwissenheit, dem Mangel an Grundnahrungsmitteln, an Gesundheit, an Bildung, an Wohnraum, an menschenwürdiger Beschäftigung, an Sicherheit und an fairer Bezahlung entkommen. Was dabei das Wichtigste ist, ist herauszufinden, ob dies in diesem kleinen Winkel des Universums möglich ist oder nicht. Wenn das Nachdenken darüber zu etwas gut ist, dann dazu, um wirklich die Vorherrschaft des Menschen zu gewährleisten”.