"(...) alles das, was heute zur Unterentwicklung und zur Armut beiträgt, ein offenkundiges Attentat auf die Ökologie ist. Zig Millionen Männer, Frauen und Kinder sterben infolge dessen jährlich in der Dritten Welt, mehr als in jedem der beiden Weltkriege. Der ungleiche Austausch, der Protektionismus und die Auslandsverschuldung greifen die Ökologie an und fördern die Zerstörung der Umwelt".

„Es ist eine internationale Gesetzesordnung mit strikten und präzisen Normen gegen Völkermord und Kriegsverbrechen einzurichten sowie ein vollkommen unabhängiges Justizorgan unter Federführung der UN-Vollversammlung, niemals unter der des Sicherheitsrates, solange es das Vetorecht gibt, das einer Gruppe von nur fünf Ländern, darunter die hegemonistische Supermacht, die mehr als die anderen ständigen Mitglieder des Rates zusammengenommen davon Gebrauch gemacht hat, außergewöhnliche Vorrechte einräumt”.

„Der Rassismus, die Rassendiskriminierung und die Fremdenfeindlichkeit stellen ein soziales, kulturelles und politisches Phänomen dar; sie sind kein natürlicher Instinkt der menschlichen Wesen. Sie sind direkte Abkömmlinge der Kriege, der militärischen Eroberungen, der Versklavung und der individuellen und kollektiven Ausbeutung der Schwächeren durch die Mächtigeren im Verlaufe der Geschichte der menschlichen Gesellschaften”.

“Kuba proklamiert, daß es sowohl gegen den Terrorismus als auch gegen den Krieg ist, und zwar mit der Moral, die ihm verliehen wird, weil es das Land ist, das die längste Zeit über den meisten terroristischen Attacken ausgesetzt war, und weil sein Volk vor niemandem zittert, noch gibt es eine Bedrohung oder eine Macht auf der Welt, die fähig wäre, das kubanische Volk einzuschüchtern”.

“Die Grundlagen, die Konzeption, die wahrhaften Absichten, der Gemütszustand und die Bedingungen für einen solchen Krieg sind in den letzten Tagen überstürzt geschaffen worden. Niemand könnte behaupten, daß dies nicht etwas sei, das bereits seit einiger Zeit ausgedacht ist und nur auf eine Gelegenheit wartete. Diejenigen, die nach dem sogenannten Ende des Kalten Krieges damit fortfuhren, sich bis zu den Zähnen zu bewaffnen und die modernsten Mittel zu entwickeln, um Menschen zu töten und auszulöschen, waren sich dessen bewußt, daß die Investition von sagenhaften Summen für Militärausgaben ihnen das Privileg verschaffen würde, eine vollständige und totale Herrschaft über die anderen Völker der Erde aufzuzwingen. Die Ideologen des imperialistischen Systems wußten sehr gut, was sie taten und wofür sie es taten.”

"Aber im Namen der Gerechtigkeit und unter dem einzigartigen und seltsamen Titel „Grenzenlose Gerechtigkeit" kann nicht auf ungerechtfertigte Weise ein Krieg begonnen werden, der in der Realität zu einem grenzenlosen Massaker an ebenfalls unschuldigen Menschen werden könnte".

“(…) mit Unabhängigkeit und ohne Krieg ist für diese Völker die Grundlage für den Kampf, den wir vereint für eine wahrhaft gerechte Welt von freien Völkern führen müssen”.

„Der Gebrauch von Waffen mit der Absicht, unschuldige Menschen als Kampfmethode zu töten, ist absolut zu verurteilen und muß ausgemerzt werden, da es etwas Unwürdiges und Unmenschliches ist, so verabscheuungswürdig wie der geschichtliche Terrorismus der Unterdrückerstaaten”.

„Deshalb glaube ich ganz fest, daß die große Schlacht im Bereich der Ideen und nicht mit den Waffen geschlagen werden wird, ohne jedoch auf ihren Einsatz zu verzichten in Fällen wie dem unseres oder eines anderen Landes unter ähnlichen Umständen, sollte man uns zu einem Krieg zwingen; denn jede Kraft, jede Waffe, jede Strategie und jede Taktik hat ihre Antithese, die aus dem unerschöpflichen Intellekt und Bewußtsein derer quillt, die für eine gerechte Sache kämpfen”.

„Demnach ist die Lösung für Kolumbien einzig und allein der friedliche Weg; und für den Frieden, so meine ich, sollten alle ihren Teil beitragen. Für einen wahren Frieden, denn einige Friedensversuche endeten dort auf dem Friedhof”.

„Es darf keine Kriege geben. Wir müssen kämpfen, um allerorts, auch in Kolumbien, friedliche Lösungen zu finden. Es darf keinen Krieg geben, denn zu dieser Stunde in der Geschichte Amerikas schafft man Krieg überhaupt kein Problem aus der Welt”.

“Die unzähligen Taten von Heldentum, Opferbereitschaft und Menschlichkeit, realisiert von mehr als 300 000 internationalistischen Kämpfern und etwa 50 000 zivilen kubanischen Mitarbeitern, die absolut freiwillig Missionen in Angola erfüllten, sind ein Schatz von außerordentlichem Wert.”