„Ich glaube an dieses großartige Erwachen unseres Kontinents.   Ich habe ein absolutes Vertrauen in die Zukunft dieses Kontinents.   Ich glaube und kann hier bestätigen, dass ich sicher bin, dass die Zukunft Amerikas eine ganz andere Zukunft im Vergleich zur bisherigen sein wird.    Alles hängt von unserem Vertrauen ab, alles hängt von unseren eigenen Anstrengungen, alles hängt von uns selbst ab. […]”

“Und wie verhält sich der Yankee-Imperialismus angesichts der objektiven und historisch unausweichlichen Realität der lateinamerikanischen Revolution? Er schickt sich an, einen kolonialen Krieg gegen die Völkern Lateinamerikas auszutragen; den Gewaltapparat zu schaffen, die politischen Vorwände und die pseudo-legalen Instrumente, die mit den Vertretern der reaktionären Oligarchien unterzeichnet wurden, um den Kampf der lateinamerikanischen Völker mit Blut und Feuer zu unterdrücken”.

“Die Völker Amerikas haben sich zu Beginn des vergangenen Jahrhunderts vom spanischen Kolonialismus befreit, aber sie haben sich nicht von der Ausbeutung befreit. Die feudalen Grundbesitzer übernahmen die Autorität der spanischen Herrscher, die Indios blieben in leidvoller Knechtschaft, der lateinamerikanische Mensch blieb auf die eine oder andere Weise ein Sklave, und die minimalen Hoffnungen der Völker erlagen der Macht der Oligarchien und dem Joch des ausländischen Kapitals”.

„Eines Tages, wenn die Revolution in den restlichen lateinamerikanischen Ländern siegt, werden wir uns mit den anderen Völker zusammenschließen und die Gemeinschaft der lateinamerikanischen Völker aufbauen.  Dafür ist die Revolution notwendig, dafür ist der Sozialismus notwendig”.

„Als Lateinamerikaner müssen wir versuchen, mit Kolumbien zusammenzuarbeiten, mit dem Land. Es geht darum, dem Land zu helfen, damit es einen gerechten Frieden erlangen kann, einen Frieden, der selbstverständlich alle begünstigt”.

„(…) daß dies nicht die Zeiten sind, um an das eigene Vaterland zu denken, denn man muß in Kategorien des lateinamerikanischen und karibischen Vaterlandes denken, dasjenige, welches auch hier durch die OCLAE (Lateinamerikanischer Studentenorganisation vertreten ist.“

„Demnach ist die Lösung für Kolumbien einzig und allein der friedliche Weg; und für den Frieden, so meine ich, sollten alle ihren Teil beitragen. Für einen wahren Frieden, denn einige Friedensversuche endeten dort auf dem Friedhof”.

„Es darf keine Kriege geben. Wir müssen kämpfen, um allerorts, auch in Kolumbien, friedliche Lösungen zu finden. Es darf keinen Krieg geben, denn zu dieser Stunde in der Geschichte Amerikas schafft man Krieg überhaupt kein Problem aus der Welt”.

„Jetzt, wo alles in Gefahr ist, macht uns das nicht zu Kriegführenden. Wir sind entschiedene Verfechter der Einheit der Völker von dem Gebiet, das Martí Unser Amerika genannt hat”.

 

"Vielleicht besteht der beeindruckendste Aspekt unserer medizinischen Zusammenarbeit in der Ausbildung (...) jungen Bolivianern, die in Kuba Medizin studieren, (...) an der Lateinamerikanischen Medizinschule, die schon drei Absolventenjahrgänge mit hervorragenden Ergebnissen vorweisen kann, (...) im neuen Programm. Ich übertreibe nicht, wenn ich behaupte, dass zu den standhaftesten und kämpferischsten Freunden von Kuba in Lateinamerika, und natürlich in Bolivien, die Angehörigen derjenigen jungen Menschen gehören, die diese Fachrichtung in unserem Vaterland studieren". 

"Für die Völker und Regierungen von Lateinamerika wird es eine Feuerprobe sein. Für unsere Ärzte und Erzieher wird alles, was in jenem Land geschieht, in dem sie ihre edle und friedliche Arbeit ausüben, ebenfalls eine Feuerprobe sein. Sie werden in Gefahrensituation nicht ihre Patienten und Schüler im Stich lassen".

“Die Emigration von Lateinamerikanern in die Vereinigten Staaten ist Folge der Unterentwicklung, und diese ist Folge der Ausplünderung, die wir seitens dieses Landes ausgesetzt worden sind, und des ungleichen Handels mit den industriell entwickelten Nationen”.