"Immer wenn ein Illegaler in die Vereinigten Staaten kommt, entsteht der Wunsch, sich mit Angehörigen oder Freunden zu treffen, wodurch illegale Emigrationen wieder geschürt werden. Der berühmte Cuban Adjustment Act bewirkt dieses Phänomen, das der US-amerikanischen Gesellschaft absolut nicht dienlich ist, denn solange dieses Gesetz existiert, werden die Vereinigten Staaten die Disziplin an ihren Küsten nicht wiederherstellen können. Auf die vergangenen und gegenwärtigen hochrangigen Behörden dieses Landes fällt die Verantwortung für jene zurück, die drei Jahrzehnte lang Gefahr liefen oder noch laufen, bei diesen Abenteuern umzukommen, die das Ergebnis einer unmoralischen, anachronistischen und außerhalb jeglicher Ethik und jeglichen menschlichen Gefühls stehenden Politik ist".

"Dieses sehr allgemein gehaltene und verwirrende Gesetz und einige spätere Fortschreibungen zielten auf eine Destabilisierung und Zerstörung der kubanischen Revolution und dienten als Grundlage der automatischen Erteilung des ständigen Aufenthaltsrechts ein Jahr nach Betreten US-amerikanischen Bodens für jeden, der Kuba illegal verlassen hatte. So etwas ist keinem anderen Land der Welt jemals gewährt worden".

"Nie hat die Revolution eine legale Ausreise aus dem Land in die Vereinigten Staaten oder irgendein anderes Land verhindert. Doch haben die Regierungen der Vereinigten Staaten ihrerseits stets die illegale Ausreise stimuliert. Das Visum war keine erforderliche Formalität mehr, um in die Vereinigten Staaten einreisen zu dürfen, und zwar ganz ausnahmslos. Nicht einmal das polizeiliche Führungszeugnis oder irgendein begangenes Delikt waren von Bedeutung. Nicht eine Person wurde nach Kuba zurückgeschickt".

„[…] das Cuban Adjustment Act (Anpasssungsgesetz) ist die Todesfabrik, die sie geschaffen haben und sie müssen sie beseitigen, in diesem Punkt geben wir nicht nach, unsere Haltung ist ganz entschlossen: Wir werden weiter kämpfen, bis nicht nur das Adjustment-Act, sondern ebenfalls das Torricelli- und das Helms-Burton-Gesetz, die Blockade und alle Konspirationen gegen unser Land verschwinden, die schon mehr als 40 Jahre dauern. […]”

"Wir werden gegen dieses infame Gesetz, infame und kriminelle Gesetz kämpfen. Werden nicht ruhen, ehe es abgeschafft wird. Nur so können wir werden wir die Sicherheit haben, dass nicht Tausende unschuldiger Kinder illegal ihrem Vaterland, ihrer Schule, ihrer Identität entrissen und tödlichen Risiken oder dem Tod selbst ausgesetzt werden. Sie können gemeinsam mit ihren Eltern und auf legalen und sicheren Wegen ausreisen. Wenn es uns auch sehr schmerzt, so wird die Revolution doch das Recht unserer Bürger auf die elterliche Sorge, die Auswanderung zusammen mit ihren Kindern in Richtung anderer Länder und die Wahl einer anderen Identität, einer anderen Bildung, einer anderen Kultur und einer anderen Nationalflagge".

"Ohne den Cuban Adjustment Act wäre der beschämende und kriminelle Menschenhandel nicht aufgekommen, der heutzutage von Drogenhändlern entwickelte Techniken verwendet, mit Schnellbooten, die mit ihren drei starken Außenbordmotoren keine Küstenwache aufbringen kann".

"Wie viele Leben mag dieser Cuban Adjustment Act dem kubanischen Volk während seiner 33-jährigen Gültigkeit gekostet haben? Wie viele Leben unschuldiger Kinder, die von unverantwortlichen oder getäuschten Müttern und Vätern ihren Schulen entrissen und in solche Gefahren gebracht wurden –getäuscht durch Illusionen oder üble Kampagnen und Aufforderungen durch die massive Propaganda, die vom dem Land, das uns andererseits einer Blockade unterwirft und versucht, uns durch Hunger und Krankheit zu töten, ausgestrahlt wird".

„[...] Wie großartig ist doch unser Volk! Wie unbesiegbar ist doch eine gerechte Idee! Wie wichtig es ist, an den Menschen zu glauben! Wie schön ist es, für große Ideale zu kämpfen! Wie viel Licht und Glück kann ein kleines unschuldiges Kind ausstrahlen, um es dem Volk zu schenken, das bereit war, für einen seiner zartesten Söhne zu sterben!”

"Wer nun zum Präsidenten des Imperiums gewählt wird, darf nicht verkennen, dass Kuba die totale Aufhebung des mörderischen Cuban Adjustment Act und der kriminellen Gesetze mit den berüchtigten Namen Torricelli und Helms-Burton, der völkermörderischen Blockade und des Wirtschaftskrieges fordert; dass sich seine Autoren, Urheber und Vollstrecker des Verbrechens des Völkermordes schuldig gemacht haben, das in den internationalen von den USA und Kuba unterzeichneten Abkommen definiert und sanktioniert wird; dass in diesem Falle seine Gerichte als das geschädigte Land zuständig sind, über diese Handlungen zu richten".

"Der Cuban Adjustment Act stellt nicht nur ein mörderisches Gesetz dar, sondern auch ein terroristisches Gesetz, eines Terrorismus der schlimmsten Art, der bewußt und ohne die geringste Reue unschuldige Kinder tötet".

"Der Cuban Adjustment Act wird für diejenigen, die danach streben, auf die eine oder andere Weise zu emigrieren, ein wichtiges und unanfechtbares moralisches Argument sein. Überall wird es Menschen geben, die stets das Risiko des Verlustes des eigenen Lebens eingehen werden, um illegal zu emigrieren, doch es wird niemals eine Rechtfertigung dafür geben, daß man ihnen einen Anreiz zur illegalen Emigration verschafft. So etwas stellt ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit dar, eine abscheuliche Verachtung für das menschliche Leben".

„Wir haben unsere ernsthafte Zusammenarbeit beim Kampf gegen den Drogenhandel, den Menschenhandel oder jegliche andere Form des internationalen Verbrechens angeboten. Aus reinem politischem Hochmut wurde diese Zusammenarbeit angelehnt oder auf ein Minimum begrenzt“.