„Über die Ehre wird nicht verhandelt! Über die Heimat wird nicht verhandelt! Über die Würde wird nicht verhandelt! Über die Unabhängigkeit, die Souveränität, die Geschichte und den Ruhm wird nicht verhandelt!”

„Das Vaterland, Brüder und Schwestern, ist eine Aufgabe für alle diejenigen, die dazu bereit sind, sich für es aufzuopfern. Es ist Altar und kein Sockel, wie Martí sagte: Ein Altar, um darauf ohne Aufhebens oder Unruhe das Beste von jedem zugunsten eines unaufschiebbaren gemeinsamen Werkes darzubringen, und kein Podium oder Sockel, auf dem man einen eitlen Anspruch erheben kann, zwielichtige und späte Verdienste auf der Basis von Verrat und Intrigen anhäufen zu wollen”.

„Es ist nicht eine Frage bestimmter Menschen an sich. Es war ein Privileg für viele von uns, seit vielen Jahren hier an der Revolution beteiligt zu sein.  
Wir fühlen uns geehrt, dass die Imperialisten uns aus der Revolution vertreiben wollen, dass sie uns aus dem Land vertreiben wollen, dass sie uns unserer Verantwortung und Verantwortlichkeiten entheben wollen, weil sie wissen, dass wir keine unwürdige Abmachung treffen werden. Aber sie irren sich! Egal, wer hier ist, nach denjenigen, die jetzt hier sind, werden andere wie ihr kommen, und sie werden gleich oder besser als wir sein! Sie können uns einen nach dem anderen verschwinden lassen und werden das bis zum letzten tun müssen; und der letzte wird noch neben dem letzten Stamm, mit dem letzten Gewehr - wie Martí sagte - weiter kämpfen”.

„Danke, dass du gekommen bist uns bei diesem Kampf zu unterstützen, den wir heute zur Rettung jener Ideen führen, für die du solange gekämpft hast, und zur Rettung der Revolution, des Vaterlandes und der Errungenschaften des Sozialismus, was ein verwirklichter Teil deiner großen Träume ist!”

„(…) daß dies nicht die Zeiten sind, um an das eigene Vaterland zu denken, denn man muß in Kategorien des lateinamerikanischen und karibischen Vaterlandes denken, dasjenige, welches auch hier durch die OCLAE (Lateinamerikanischer Studentenorganisation vertreten ist.“

„Wir haben niemals auch nur ein einziges Prinzip auf Spiel gesetzt, um Begünstigungen des  Imperialismus zu bekommen!  Und in diesem Geist und Bewusstsein wurde unser Volk erzogen und ausgebildet, mit dem Geist, dass das Ideal anderer Völker nicht verkauft werden darf, dass die Prinzipien nicht mit Füßen getreten werden dürfen, dass die Prinzipien nicht geschändet werden dürfen”.

“Wenn es sich dabei um unveräußerliche Prinzipien unseres Vaterlandes handelt. Die Art der politischen Organisation einer souveränen Nation kann nicht Bedingungen unterliegen. Weder verhandelt noch verkauft Kuba seine Revolution, die das Blut und das Opfer von vielen seiner Kinder gekostet hat.”

“Niemand stellt sich vor, wieviel ein kleines Land der Dritten Welt mit sehr wenigen Ressourcen bewerkstelligen kann, wenn es einen wirklichen Geist der Solidarität gibt. Als Antwort auf deine Frage kann ich sagen, dass diese von unserem Land unternommene Anstrengung ohne Zweifel durch eine Steigerung des Austauschs mit dem Ausland begünstigt würde, sowohl zum Vorteil unseres Vaterlandes als auch zum Vorteil anderer Nationen.”

 

"Juan Miguel, das Vaterland dankt dir für die Standhaftigkeit und den Mut, mit denen du seine Ehre und seinen gerechten Sieg verteidigt hast! Du hast bewiesen, daß in entscheidenden Momenten der Geschichte eines Volkes das Verhalten eines Mannes die Schmach entschädigen kann, die ihm vor allen Verrätern zusammen zugefügt wurde, wie jenen die uns deinen Sohn entreißen wollten".

"Für die Rettung des Lebens Eliáns war Juan Miguel bereit, sein eigenes zu geben und das seiner Ehefrau und seines anderen Sohnes aufs Spiel zu setzen. Aber er war nie bereit, die Übergabe seines so geliebten Kindes um den Preis des Verrates an der Heimat zu erkaufen. Sein Verhalten bedeckte ihn mit Ruhm und erwarb ihm auf ewig die Bewunderung seines Volkes".

"Viele andere unvergeßliche Ereignisse habe ich hier ausgelassen und habe doch bei keinem der hier erwähnten Geschehnisse eine so starke Emotion verspürt wie in dem Moment, als sich die Tür des kleinen Flugzeugs öffnete, das sie nach so vielen Monaten pausenlosen Kampfes aus den Vereinigten Staaten brachte und ich um 19.53 Uhr des 28. Juni Juan Miguel und Elián aussteigen sah. Ein kleiner Junge und ein bescheidener kubanischer Vater, die bis noch vor einigen Monaten sehr wenigen Personen bekannt waren, kamen als gigantische moralische Symbole unseres Vaterlandes zurück".

„[...] Wie großartig ist doch unser Volk! Wie unbesiegbar ist doch eine gerechte Idee! Wie wichtig es ist, an den Menschen zu glauben! Wie schön ist es, für große Ideale zu kämpfen! Wie viel Licht und Glück kann ein kleines unschuldiges Kind ausstrahlen, um es dem Volk zu schenken, das bereit war, für einen seiner zartesten Söhne zu sterben!”