„Niemand konnte wie er die Tiefe, das Wesentliche und den Wert der marxistischen Theorie in vollem Umfang interpretieren.  Niemand konnte wie er diese Theorie interpretieren und sie bis zur letzten Konsequenz umsetzen. Niemand konnte sie wie er entwickeln und auf die Weise, auf die er es getan hat, bereichern”.

„Ein außergewöhnlicher Mensch mit einzigartigen Tugenden und  außerordentlichem Talent existiert nicht mehr.  Ein vorbildlicher Revolutionär, der sein ganzes Leben der Sache der Mittellosen widmete, der mehr als ein halbes Jahrhundert Meister und Anführer der Kommunisten war, ein unbeugsamer Kämpfer, der fast drei Jahrzehnte lang die erste marxistisch-leninistische Partei von Kuba führte”.

„Ich habe immer ruhig gelebt und werde so den Rest meines Lebens leben, weil ich weiß, wie man würdevoll die Rechte meines Volkes und die Ehre der kleinen, armen oder schwachen Nationen verteidigen kann und weil mich immer ein tiefgreifender Sinn für die Gerechtigkeit bewegt hat. Ich bin revolutionär und werde so sterben. […]”

“Ich möchte nur als ein Soldat der Ideen kämpfen. Ich werde weiter schreiben, und zwar unter dem Titel „Reflexionen des Genossen Fidel“. Es wird eine weitere Waffe des Arsenals sein, mit der man rechnen kann.  Vielleicht wird  meine Stimme erhört. Ich werde behutsam sein.”

„Der Weg wird immer schwierig sein und der intelligenten Anstrengungen aller bedürfen. Ich misstraue den scheinbar leichten Pfaden der Apologetik, oder der Selbstgeißelung als Antithese. Man muss sich immer auf die schlimmste der Varianten vorbereiten. So bedacht im Erfolg als standfest gegenüber Widrigkeiten zu sein, ist ein Prinzip, das man nicht vergessen darf. Der zu besiegende Gegner ist außerordentlich stark, aber wir haben ihn ein halbes Jahrhundert in Schranken gehalten.”

„Meinen lieben Mitbürgern, die mir vor kurzem die hohe Ehre erwiesen haben, mich als Abgeordneten in das Parlament zu wählen, in dessen Schoße wichtige Vereinbarungen für das Schicksal unserer Revolution getroffen werden müssen, teile ich mit, dass ich weder das Amt des Staatsratsvorsitzenden erstreben noch annehmen werde - ich wiederhole - ich werde weder die Ämter des Staatsratsvorsitzenden und Comandante en Jefe erstreben noch annehmen."

„Es ist immer mein Wunsch gewesen, die Pflicht bis zum letzten Atemzug zu erfüllen. Das ist es, was ich bieten kann."

„Später konnte ich erneut die volle Beherrschung meines Geistes erreichen, die Möglichkeit, viel zu lesen und zu überlegen, da ich zum Ausruhen gezwungen war. Ich hatte genügend körperliche Kraft, um viele Stunden lang zu schreiben, und teilte diese Tätigkeit mit der Rehabilitation und den entsprechenden Programmen zur Genesung. Ein elementarer gesunder Menschenverstand sagte mir, dass diese Tätigkeit für mich möglich war. Andererseits war ich im Gespräch um meinen Gesundheitszustand immer darauf bedacht, Illusionen zu verhindern, die bei einem ungünstigen Ausgang traumatische Nachrichten für unser Volk inmitten des Kampfes bedeuten würden. Es auf meine Abwesenheit vorzubereiten, psychologisch und politisch, das war meine Hauptpflicht nach so vielen Kampfjahren. Ich habe nie aufgehört aufzuzeigen, dass es sich um eine Genesung handelte, die „nicht risikofrei" war."

"Wie bekannt ist, habe ich mein ganzes Leben lang, seitdem ich bewusster Revolutionär wurde, an erster Stelle dem Thema Bildung gewidmet, von der Alphabetisierungskampagne bis zur Universalisierung der Hochschulstudien. Sogar unter den Bedingungen der Wirtschaftsblockade und des Angriffs, haben wir einen privilegierten und einzigartigen Platz in der Welt erreicht".