“Die Völker sind der Meinung, dass allein das Elend, die feudale Ausbeutung, das Analphabetentum, die Hungerlöhne, die Arbeitslosigkeit, die Politik der Unterdrückung der Massen von Arbeitern, Bauern und Studenten, die Diskriminierung von Frauen, Schwarzen, Indios und Mestizen, die Unterdrückung durch die Oligarchien, die Ausplünderung ihres Reichtums durch die Yankee-Monopolunternehmen, die moralische Erstickung ihrer Intellektuellen und Künstler, der Ruin ihrer kleineren Hersteller durch die ausländische Konkurrenz, die wirtschaftliche Unterentwicklung, Orte ohne Straßen, ohne Krankenhäuser, ohne Wohnungen, ohne Schulen, ohne Industrie, die Unterwerfung unter den Imperialismus, der Verzicht auf die nationale Souveränität und der Verrat am Vaterland das Einzige sind, was mit dem Schicksal Lateinamerikas unvereinbar ist”.

„[…] das schwarze Afrika, ist die Region, wo der Mensch in der gegenwärtigen Welt unter den schlechtesten Existenzbedingungen lebt. Es ist wirklich empörend zu sehen, wie der Kapitalismus, der Imperialismus, nach der Unabhängigkeit dort den Neokolonialismus, das Experiment der kapitalistischen Entwicklung zu erreichen versuchte und bemüht ist, die natürlichen Ressourcen durch die Monopole zu kontrollieren”.

„Wir, d.h. diejenigen, die den Sozialismus als Zukunft für die Menschheit verteidigen, müssen uns an diesem Kampf beteiligen, der noch nicht der des Sozialismus ist, sondern der Kampf um eine andere Welt, die von Armut und Unterdrückung befreit ist; der Kampf von Hunderten Millionen von Menschen, für die es ebenfalls unabdingbar ist, die Neokolonialisten davon zu überzeugen, dass es zwingend notwendig für sie ist, sich zu ändern, oder ihre Politik durch diesen Kampf der Völker zu besiegen”.

"(...) alles das, was heute zur Unterentwicklung und zur Armut beiträgt, ein offenkundiges Attentat auf die Ökologie ist. Zig Millionen Männer, Frauen und Kinder sterben infolge dessen jährlich in der Dritten Welt, mehr als in jedem der beiden Weltkriege. Der ungleiche Austausch, der Protektionismus und die Auslandsverschuldung greifen die Ökologie an und fördern die Zerstörung der Umwelt".

„Es muss darauf verwiesen werden, dass die Konsumgesellschaften die Hauptverantwortlichen für die grauenhafte Vernichtung der Umwelt sind. Sie entstanden aus den ehemaligen Kolonialmetropolen und der imperialen Politik, die ihrerseits die Rückständigkeit und die Armut verursachten, welche heute die immense Mehrheit der Menschheit geißeln”.

"Die Afroamerikaner erhalten aus rein rassistischen Gründen die schlimmsten und längsten Strafen, und innerhalb der begüterten US-amerikanischen Gesellschaft sind sie es, deren Lebensbedingungen die ärmsten und elendsten sind".

“Die Wirtschaftskrise bedeutet daneben die Zuspitzung von sehr transzendenten Problemen, deren Lösung noch in weiter Ferne steht: Armut, Hunger und Krankheiten, denen Jahr um Jahr Abermillionen Menschen auf der Welt zum Opfer fallen; Analphabetentum, Mangel an geistiger Entwicklung, Beschäftigungslosigkeit, Ausbeutung von Millionen Kindern durch Arbeit und Prostitution; Drogenhandel und -konsum, wobei Dollarbeträge in elfstelliger Höhe bewegt werden; Geldwäsche; Trinkwassermangel; Mangel an Wohnungen, Krankenhäusern, Kommunikationen, Schulen und Bildungseinrichtungen. ”

„Seit dem Sieg der Revolution hat unser Land der legalen Emigration kubanischer Bürger in die Vereinigten Staaten oder irgendein anderes Land niemals Hindernisse in den Weg gelegt. Als die Revolution siegte, strebten viele Menschen in Kuba, genauso wie im Rest der Karibik und Lateinamerikas – die die Armut und die Unterentwicklung erlitten -, danach, zu emigrieren, auf der Suche nach besser bezahlten Beschäftigungen und besseren materiellen Lebensbedingungen als in ihren eigenen Ländern, die Jahrhunderten der Ausbeutung und Ausplünderung unterworfen waren, niemals hätten finden können. Bis 1959 war die Erteilung von Visa an Kubaner äußerst begrenzt. Die Türen öffneten sich damals aus offensichtlichen Gründen vollständig. So entstanden bedeutende Ansiedlungen kubanischen Ursprungs in den USA".

"Die mit jedem Tag moderneren Waffen, die sich in den Arsenalen der Mächtigsten und Reichsten anhäufen, werden – wie ich bereits einmal äußerte – zwar die Analphabeten, die Kranken, die Armen und die Hungrigen töten können, doch die Unwissenheit, die Krankheiten, die Armut und den Hunger werden sie nicht töten können."

“Es ist eine elementare Pflicht der mit Arbeit überhäuften Führungspersönlichkeiten unserer komplexen Welt, neben vielen anderen Verpflichtungen – und ohne den Hunger, die Armut, die Unterentwicklung, die ganze Regionen dezimierenden Krankheiten, die Klimaveränderungen und andere Mißstände zu vergessen – über die Ursachen und Wurzeln nachzudenken, die zu der gefährlichen Seuche des Terrorismus geführt haben, und wirklich effiziente Methoden zu dessen Bekämpfung anzuwenden.”

„[…] Wenn man den armen Ländern Finanzierungsdarlehen zur Äthanolherstellung aus Mais oder jeglichem anderen Nahrungsmittel erteilt, dann wird kein Baum übrig bleiben, um die Menschheit vor dem Klimawechsel zu schützen”.

“So sind die neuen Kenntnisse nicht in Händen der armen Völker, die heutzutage drei Viertel der Weltbevölkerung darstellen. Sie befinden sich in Händen einer Gruppe privilegierter reicher und entwickelter kapitalistischer Mächte, die mit dem mächtigsten je vorhandenen  Imperium verbündet sind, das auf der Grundlage einer globalisierten Wirtschaft erbaut wurde und von den selben Gesetzen des Kapitalismus regiert wird, die Marx gründlich beschrieben und auseinander genommen hat. Jetzt, wo die Menschheit weiterhin kraft der den Ereignissen innewohnenden Dialektik unter diesen Realitäten leidet, müssen wir diesen Gefahren begegnen.”