"Und da es sich um Geständnisse handelt: als ich diese Universität beendet hatte, glaubte ich sehr revolutionär zu sein und begann bloß einen weiteren, viel längeren Weg. Ja, ich fühlte mich als Revolutionär, ich fühlte mich als Sozialist, ja, ich hatte alle Ideen erworben, die aus mir einen Revolutionär machten, und es konnte nicht anders sein. Ich versichere euch bescheiden, dass ich mich heute zehn Mal, zwanzig Mal, hundert Mal mehr Revolutionär fühle, als ich es damals war. Wenn ich damals bereit war, das Leben zu geben, so bin ich heute tausend Mal mehr bereit, mein Leben zu geben als damals."
Zitate
„Wir werden mit immer größerer Energie unsere eigenen Mängel und Fehler angehen. Wir werden weiter kämpfen. Wir werden weiter widerstehen.”
"(...) es gab viel Desorganisation bei den Bauarbeiten und wir haben mangelhaft gearbeitet. Ich persönlich schäme mich wegen der Verzögerung vieler Bauobjekte. Diese Branche muss ernsthaft organisiert und die an vielen Stellen vorhandenen Schwächen müssen überwunden werden. Es handelt sich ohne Zweifel um eine verspätete Maßnahme, bei der die Forderungen an die Organe, Bauarbeiter und andere verantwortliche Seiten dieser Aufgabe erhöht werden sollten. Es ist nicht einfach, alle Probleme zu lösen, eines davon ist der Arbeitskräftemangel, unzureichende Arbeitskräfte und die Arbeitsproduktivität ist niedrig. Die Bauarbeiter und ihre Leiter machen sich oft selbst etwas vor. Wir behalten aber die Hoffnung, es wird an der Entwicklung der Baumaterialien, an allem, einschließlich den Ausrüstungen, gearbeitet. Nichts wurde auf dem Gebiet des Bauwesens vergessen. Wir haben manchmal den Kollegen vom Bau gesagt: „Wenn ihr nicht vorankommt, dann werden wir für einige Bauobjekte Verträge mit Bauunternehmen aus anderen Ländern abschließen müssen.“ Das ist fast unvorstellbar, es gibt viele Dinge, die unvorstellbar waren. Ich bin der Meinung, dass wir während der gesamten Revolution im Bauwesen nicht glücklich waren, und dass dies eine der Branchen ist, wo wir die meisten Probleme gehabt haben (...)"
"Fast 50 Jahre, die längste Blockade der Geschichte. Danke Yankee-Imperium! Denn du hast uns zum Wachsen gezwungen, du hast uns über all die Jahre hinweg gezwungen, Erhabenheit zu beweisen! Du hast das Blut aller Kubaner gekrönt, die hier und anderswo gekämpft haben und gestorben sind, und zwar mit der beschämenden Niederlage deiner zynischen Blockade, deinen zynischen Versuchen, uns zu vernichten!"
"Ich habe nicht den kleinsten Zweifel daran, dass unser Volk und unsere Revolution bis zum letzten Blutstropfen kämpfen werden, um diese und andere, für die Bewahrung dieses historischen Prozesses erforderlichen, Ideen und Maßnahmen zu verteidigen. Der Imperialismus wird Kuba niemals zerschlagen können. Die Ideenschlacht wird weitergeführt werden".
„(…) José Martí, Apostel der Unabhängigkeit, Genie der Ideen und der nobelsten Ideen, die man sich denken kann, Nationalheld unseres Landes, dessen Gedanken die Generation des 100. Jahrestages inspirierten und uns heute inspirieren und jedes Mal in höherem Grade unsere gesamte Bevölkerung inspirieren werden”.
"Der Imperialismus wird Kuba niemals zerschlagen können".
“Von Anfang an hat die Revolution das Volk geschult, Hunderttausende Lehrer, Ärzte, Wissenschaftler, Intellektuelle, Künstler, Informatiker und andere Absolventen der Universitäten und postgradualen Studiengänge in Dutzenden Studienrichtungen ausgebildet. Dieser angehäufte Schatz an Wissen ermöglichte ein Senken der Säuglingssterblichkeit auf ein für ein Dritte-Welt-Land unvorstellbares Niveau und eine Erhöhung der Lebenserwartung sowie des durchschnittlichen Bildungsgrades der Bevölkerung auf den Abschluss der neunten Klasse.”
“Versagt die Jugend, dann wird alles versagen. Meine tiefste Überzeugung ist, dass die kubanische Jugend kämpfen wird, um das zu verhindern. Ich glaube an euch.”
"Sie unterschätzen die phänomenalste Aufgabe der Revolution, ihr Bildungswerk, die massenweise Pflege der Intelligenzen. Sie bestehen auf der Notwendigkeit von Menschen, die davon leben, einfache und grobe Arbeiten auszuführen. Sie unterschätzen die Ergebnisse bei wissenschaftlichen Investitionen und übertreiben die Ausgaben hierfür. Schlimmer noch: Der Wert der von Kuba der Welt geleisteten Dienste im Gesundheitswesen wird unterschätzt, wo die Revolution in Wirklichkeit mit bescheidenen Mitteln das vom Imperialismus auferlegte System entblößt, welches nicht über das menschliche Personal verfügt, um sie durchzuführen".
"Sie beschuldigen die kubanischen Revolutionäre, Folterer zu sein. Ich fordere Sie ernsthaft auf, dass Sie auch nur einen einzigen der mehr als tausend bei den Kämpfen in Playa Girón (Schweinebucht) gefangen genommenen Häftlinge vorzeigen sollen, der gefoltert worden wäre. Ich war dort und nicht geschützt in einem weit entfernten Generalsstab. Ich habe zusammen mit einigen Gehilfen persönlich zahlreiche Personen gefangen genommen; ich bin vor bewaffneten Trupps vorbeigegangen, die noch in der Waldvegetation versteckt waren, die aufgrund der Anwesenheit des Revolutionschefs vor Ort erstarrten. Ich bedauere dies erwähnen zu müssen, da es wie ein Selbstlob erscheinen kann, was ich ehrlich hasse".
"Als die Revolution am ersten Januar 1959 in Kuba siegte, - fast 15 Jahre nach der Explosion der ersten Atomwaffen – und ein Agrarreformgesetz verkündete, das auf dem Prinzip der nationalen Souveränität begründet ist, für das Millionen in jenem Krieg gefallener Kämpfer das Leben gegeben haben, war die Antwort der Vereinigten Staaten ein Programm von illegalen Taten und terroristischen Attentaten gegen das kubanische Volk, das vom Präsidenten der Vereinigten Staaten selbst, Dwight D. Eisenhower, unterzeichnet war".