„Ohne den Sozialismus wäre Kuba – wenn es dies auch nicht beabsichtigt hat – nicht zu einem Vorbild für viele Menschen auf der Welt und zu einem treuen und beharrlichen Fürsprecher der gerechtesten Anliegen geworden".

“Ohne den Sozialismus könnten die kubanischen Familien ihre Kinder nicht gesund, gebildet und ausgebildet aufwachsen sehen, ohne Furcht davor, daß irgend jemand sie zur Droge oder anderen Lastern verführt, oder daß sie in der Schule durch die Hände ihrer eigenen Klassenkameraden sterben.Ohne den Sozialismus wäre Kuba nicht – so wie dies heute der Fall ist – die festeste Barriere in der Hemisphäre gegen den Drogenhandel, und zwar sogar zugunsten der US-amerikanischen Gesellschaft”.

„Für immer begraben wurde die sonderbare Idee, das erduldete Leid, das vergossenen Blut und die vergossenen Tränen während des fast hundertjährigen Kampfes für die Unabhängigkeit und die Gerechtigkeit gegen den spanischen Kolonialismus und seine sklavereimäßige Ausbeutung und danach gegen die imperialistische Herrschaft und die von den Vereinigten Staaten Kuba aufgezwungenen korrupten und blutigen Regierungen, das alles sei für den Wiederaufbau einer neokolonialialistischen, kapitalistischen und bürgerlichen Gesellschaft gewesen.Wir taten es zu dem historisch exakten und präzisen Zeitpunkt, weder eine Minute zu früh noch eine Minute zu spät; und wir waren mutig genug, den Versuch zu starten”.

“Unsere Unabhängigkeit, unsere Prinzipien und unsere sozialen Errungenschaften verteidigen wir mit Ehre bis zum letzten Blutstropfen, wenn wir angegriffen werden!”

“Die Grundlagen, die Konzeption, die wahrhaften Absichten, der Gemütszustand und die Bedingungen für einen solchen Krieg sind in den letzten Tagen überstürzt geschaffen worden. Niemand könnte behaupten, daß dies nicht etwas sei, das bereits seit einiger Zeit ausgedacht ist und nur auf eine Gelegenheit wartete. Diejenigen, die nach dem sogenannten Ende des Kalten Krieges damit fortfuhren, sich bis zu den Zähnen zu bewaffnen und die modernsten Mittel zu entwickeln, um Menschen zu töten und auszulöschen, waren sich dessen bewußt, daß die Investition von sagenhaften Summen für Militärausgaben ihnen das Privileg verschaffen würde, eine vollständige und totale Herrschaft über die anderen Völker der Erde aufzuzwingen. Die Ideologen des imperialistischen Systems wußten sehr gut, was sie taten und wofür sie es taten.”

“Die gelebte Erfahrung zeigt uns, daß, wenn unser Land eines Tages angegriffen oder sogar von mächtigen Kräften besetzt werden sollte, jeder Mann oder jede Frau, wo immer er oder sie sich befindet, eine Armee sein kann; wenn ein Kämpfer oder eine Gruppe von ihnen ohne Kommunikation mit der Außenwelt oder isoliert verbleibt, muß und kann er die Verantwortung für seine Taten übernehmen und den Kampf fortsetzen.”

“Wir konnten voranschreiten, als ein ganzer Sektor der fortschrittlichen Welt, der aus der tiefgreifenden sozialen Revolution hervorging, die zu Anfang des vergangenen Jahrhunderts stattfand, trotz grandioser Heldentaten bei der Auseinandersetzung mit dem alten kapitalistischen Widersacher zusammenbrach, weil er seine eigenen Fehler nicht überwinden und erfolgreich der anachronistischen Ideologie begegnen konnte, und den schmutzigen Tricks des unterdrückenden und ausbeutenden Systems, das man zu überwinden trachtete, um die Welt zu verändern.”

„Inmitten der Schlacht der Ideen, die wir heute schlagen, und beschäftigt mit der harten und heroischen Verteidigung des Vaterlandes, der Revolution und des Sozialismus erweisen wir die revolutionären Kubaner an einem Tag wie dem heutigen unseren zwei großen Helden eine ganz besondere Ehrenbezeugung mit einem festen und unerschütterlichen Entschluß: Wir werden alle sein wie Maceo und Che!”

“Uns tröstet die Überzeugung,  daß die Umstände, die unsere Mitwirkung auf vielen Gebieten, wo es nützlich sein könnte, behindern, nicht ewig sein werden.”

 

„Ich muss Marx mit der von ihm zum Ausdruck gebrachten Idee Recht geben, die besagt, dass in dem Fall, wenn es auf der Erde ein wirklich rationelles, gerechtes und ausgeglichenes Gesellschaftssystem gäbe, der Mensch über die Vorgeschichte hinausgewachsen wäre”.

“Eine Revolution ist der Sieg der Tugend über das Laster, ist der Sieg der Ehre über die Schande, ist der Sieg der moralischen und patriotischen Integrität gegen das Söldnertum und das Laster”.

"Und da es sich um Geständnisse handelt: als ich diese Universität beendet hatte, glaubte ich sehr revolutionär zu sein und begann bloß einen weiteren, viel längeren Weg. Ja, ich fühlte mich als Revolutionär, ich fühlte mich als Sozialist, ja, ich hatte alle Ideen erworben, die aus mir einen Revolutionär machten, und es konnte nicht anders sein. Ich versichere euch bescheiden, dass ich mich heute zehn Mal, zwanzig Mal, hundert Mal mehr Revolutionär fühle, als ich es damals war. Wenn ich damals bereit war, das Leben zu geben, so bin ich heute tausend Mal mehr bereit, mein Leben zu geben als damals."