In seiner Rede am 20. Mai 2005, der der Genosse Fidel den Titel Die andersartige Haltung gab, legte er vor der Weltöffentlichkeit bestimmte Vorkommnisse dar, welche die Politik mit zweierlei Maß der Vereinigten Staaten gegenüber Kuba zeigen. Damals enthüllte der Comandante en Jefe der kubanischen Revolution:
15. Juni 1998: Die Delegation des FBI kommt nach Havanna um Kontakte mit den kubanischen Behörden zu unterhalten.
16. - 17. Juni 1998: Es finden in Havanna mehrere gemeinsame Treffen zwischen kubanischen Experten und nordamerikanischen Offizieren des FBI über das Thema der Pläne der Terroristenanschläge statt. Der nordamerikanischen Delegation des FBI wird eine reichhaltige Information, dokumentarisch und mit Zeugenaussagen belegt, übergeben. Die übergebenen Materialien schließen 64 Akten ein, in denen Untersuchungselemente bezüglich von 31 Terroristenaktionen und –plänen gegen unser Land, durchgeführt zwischen 1990 und 1998, erbracht werden.
Der größte Teil der Aktionen stand mit der Kubanisch-Amerikanischen Nationalstiftung in Verbindung, die, außerdem, die gefährlichsten organisierte und finanzierte, speziell die Aktionen, die durch die von Luis Posada Carriles geleitete Terrorstruktur in Mittelamerika durchgeführt wurden. Es wurden detaillierte Aufzählungen und Fotografien der Ausrüstung der Sprengstoffe und der bei jeder Tat beschlagnahmten Mittel beigelegt. Außerdem wurden 51 Akten mit Information über das von der Kubanisch-Amerikanischen Nationalstiftung an die verschiedenen Terroristengruppen gelieferte Geld für die Durchführung der Aktionen gegen Kuba übergeben; eingeschlossen sind auch die 14 Telefongespräche von Luis Posada Carriles, in denen er Information über die Terroraktionen gegen Kuba gab; Angaben, wie Posada Carriles ausfindig zu machen war, wie die Adresse seiner Wohnsitze, die Orte, die er aufsuchte, Merkmale der Autos und Nummernschilder in El Salvador, Honduras, Costa Rica, der Dominikanischen Republik, Guatemala und Panama. Es wurden ebenfalls die Transkriptionen von 8 Gesprächen von in Kuba festgenommenen Terroristen, in denen sie ihre Verbindung mit Posada Carriles aufdecken.
Die Offiziere des FBI erhielten auch 60 Akten mit Erkennungsbögen von 40 Terroristen kubanischer Herkunft, der größte Teil in Miami wohnhaft, einschließlich den Angaben ihrer Lokalisierung. Außerdem nahmen sie drei Sprengstoffproben je 2 Gramm mit, stammend von den vor dem Explodieren entschärften Bomben im Hotel Meliá Cohíba am 30. April 1997 und in einem Touristenkleinbus am 19. Oktober 1997, sowie den bei zwei Terroristen aus Guatemala am 4. März 1998 beschlagnahmten Sprengkörper.
Es wurden außerdem 5 Video- und 8 Audiokassetten mit Geständnissen der wegen der Anbringung von Bomben in den Hotels verhafteten mittelamerikanischen Terroristen übergeben, in denen sie von ihrer Verbindung mit kubanischen Terrororganisationen berichten, die von den Vereinigten Staaten aus operieren, und besonders mit Luis Posada Carriles.
Die nordamerikanische Seite erkannte den Wert der erhaltenen Information an und verpflichtete sich, in kürzester Frist Antwort zu geben über die durchgeführte Analyse dieser Materialien.
Aber sie tat es nie. Sie nahm Monate später unsere Fünf Helden fest, die einen großen Teil dieser Information geliefert hatten.
