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Raúl bestätigt das Vertrauen der Revolution in die Gewerkschaftsbewegung
Armeegeneral Raúl Castro Ruz, Präsident des Staats- und des Ministerrats Kubas, nahm an diesem Sonntag an der Tagung des 86. erweiterten Plenums des Nationalrats der Zentrale der Arbeiter Kubas (CTC) teil, auf der er das Vertrauen der Revolution in die Arbeiterbewegung äußerte, die die Hauptkraft der Erneuerung des wirtschaftlichen Modells Kubas ist.
Quelle
Prensa Latina
Datum
Armeegeneral Raúl Castro Ruz, Präsident des Staats- und des Ministerrats Kubas, nahm an diesem Sonntag an der Tagung des 86. erweiterten Plenums des Nationalrats der Zentrale der Arbeiter Kubas (CTC) teil, auf der er das Vertrauen der Revolution in die Arbeiterbewegung äußerte, die die Hauptkraft der Erneuerung des wirtschaftlichen Modells Kubas ist.
Raúl bestätigt das Vertrauen der Revolution in die GewerkschaftsbewegungNur indem man der Masse, vor allem der Arbeiterklasse als revolutionärster Klasse, an der Seite der Bauern und des gesamten Volkes, die Möglichkeit zum Handeln gäbe, könne man negative Dogmen, Verhaltensweisen und Tabus in der Gesellschaft beseitigen, sagte Raúl. Er wies auf die Notwendigkeit hin, dass die Gewerkschaftsführer die Prinzipien kennen, die die Wirtschaft bestimmen, da dies ausschlaggebend für den Erfolg jeder Revolution ist.
"Es ist Aufgabe von euch allen, angefangen vom Sekretariat des Gewerkschaftsdachverbands CTC bis hin zum bescheidensten Leiter, die gleiche Rolle zu spielen wie damals Lázaro Peña, der 1973 auf dem historischen 13. Kongress des CTC mit großem Wissen und Erfahrung beantragte, auf Errungenschaften, die der Bourgeoisie abgerungen worden waren, zu verzichten, da sich die Situation geändert hatte und die Arbeiter die Eigentümer der Produktionsmittel geworden waren. Zum Beispiel schlug er vor, ein Gesetz zurückzunehmen, das den in Rente Gehenden 100 % ihres Gehaltes zahlen würde, wenn dieser eine vorbildliches Verhalten in ihrer Arbeit gezeigt hatten. Dieses Gesetz basierte zwar auf gute Absichten, war aber vom wirtschaftlichen Standpunkt her falsch und unhaltbar.
Um die kommenden Maßnahmen unterstützen und erklären zu können, muss die Arbeiterklasse das Wissen haben und zum anderen von deren Wichtigkeit für die Erhaltung der Revolution überzeugt sein, andernfalls würden wir an einen Abgrund gelangen, fügte er an.
Noch einmal wies Raúl auf die Notwendigkeit hin, hohe Anforderungen an die Führungskräften zu stellen, schädliche Tendenzen einiger auszumerzen, die Fehlschläge zu vertuschen, sowie auf die Dringlichkeit, aus den gemachten Fehlern zu lernen, denn "Fehler sollten zumindest dazu dienen, aus der Erfahrung zu lernen, damit sie nicht wiederholt werden."
Der Armeegeneral äußerte, dass die Erneuerung des wirtschaftlichen Modells Kubas nicht die Nachbildung eines anderen Staates sondern ein unabhängiger autochthoner Entwurf ist, der den spezifischen Charakterzügen unseres Landes entspricht, ohne im geringsten auf den Aufbau des Sozialismus zu verzichten.
Der Vizepräsident des Ministerrats, Marino Murillo Jorge, gab den 202 Teilnehmern des Plenums in eine detaillierte Information über den aktuellen Stand der kubanischen Wirtschaft und die Maßnahmen, mit deren Anwendung begonnen wird. Unter vielen anderen Themen, widmete ging er detailliert auf den Investitionsprozess ein, dessen gegenwärtige Uneffizienz zu einem Stillstand zahlreicher Ressourcen führt.
Darüber hinaus erwähnte er das unproportionale Verhältnis zwischen Löhnen und Gehältern und der Arbeitsproduktivität, was dazu führt, "dass die Gesellschaft schneller Konsumgüter verteilt als sie sie produziert". Er erklärte, dass es gegenwärtig mehr Beschäftigte im Dienstleistungssektor als in der Produktion von Gütern gäbe, was "einer Beschäftigungsstruktur entspricht, die kein gutes wirtschaftliches Funktionieren ermöglicht".
Daher sagte Marino Murillo, dass die neuen Maßnahmen darauf gerichtet sind, ungerechtfertigte kostenlose Dienste und übermäßige Subventionen abzubauen; den Staat von Tätigkeiten zu entlasten, die nicht seine Aufgabe sind; die aufgebauschten Stellenpläne zu reduzieren und die Arbeitsproduktivität zu erhöhen. Dies alles wird ermöglichen, die notwendigen Transformationen bei den Löhnen, Gehältern und Renten durchzuführen.
Der Wirtschaftsminister legte fest, wie die Anpassung der aufgebauschten Stellenpläne ablaufen soll, die an erster Stelle eine Neugestaltung der Stellenpläne mit sich bringt, die Durchführung des Prozesses der Freisetzung von Arbeitskräften nach dem Prinzip der bewiesenen Eignung, und die Anwendung von Maßnahmen des Lohn- und Gehaltausgleichs für die freigesetzten Beschäftigten, die paternalistische Vorgehen beseitigen. Er sprach außerdem detailliert über die Erweiterung der selbständigen Gewerbetätigkeit und die Umgestaltung des Steuerregimes.
Zum Abschluss der Tagung des erweiterten Plenums ratifizierte Salvador Valdés Mesa, Generalsekretär des Gewerkschaftsdachverbandes CTC, dass die Beschäftigten diese Umgestaltung der Arbeitsorganisation unterstützen, die die Disziplin festigen, die Produktivität erhöhen und eine Mentalität von Produzenten schaffen wird.
Valdés Mesa präzisierte, dass es dazu notwendig sei, die Arbeit der Grundorganisationen zu stärken und einen wirksameren Einsatz der Kader zu erreichen, die mit größerer Hingabe, Systematik, Verantwortung und Planung die ihnen zustehenden Aufgaben übernehmen müssen, damit die Arbeiterklasse noch mehr an der wirtschaftlichen Entwicklung des Landes teilnimmt.
Die Gewerkschaftsbewegung spiele eine entscheidende Rolle in der gegenwärtigen und zukünftigen historischen Entwicklung, sagte er und schloss: "In 50 Jahren Revolution hat die Arbeiterklasse die Revolution nicht enttäuscht, denn es wäre, wie uns selbst enttäuschen."
An der Tagung nahmen außerdem Führungskräfte der Partei, des Staates und der Regierung teil.
Raúl bestätigt das Vertrauen der Revolution in die GewerkschaftsbewegungNur indem man der Masse, vor allem der Arbeiterklasse als revolutionärster Klasse, an der Seite der Bauern und des gesamten Volkes, die Möglichkeit zum Handeln gäbe, könne man negative Dogmen, Verhaltensweisen und Tabus in der Gesellschaft beseitigen, sagte Raúl. Er wies auf die Notwendigkeit hin, dass die Gewerkschaftsführer die Prinzipien kennen, die die Wirtschaft bestimmen, da dies ausschlaggebend für den Erfolg jeder Revolution ist.
"Es ist Aufgabe von euch allen, angefangen vom Sekretariat des Gewerkschaftsdachverbands CTC bis hin zum bescheidensten Leiter, die gleiche Rolle zu spielen wie damals Lázaro Peña, der 1973 auf dem historischen 13. Kongress des CTC mit großem Wissen und Erfahrung beantragte, auf Errungenschaften, die der Bourgeoisie abgerungen worden waren, zu verzichten, da sich die Situation geändert hatte und die Arbeiter die Eigentümer der Produktionsmittel geworden waren. Zum Beispiel schlug er vor, ein Gesetz zurückzunehmen, das den in Rente Gehenden 100 % ihres Gehaltes zahlen würde, wenn dieser eine vorbildliches Verhalten in ihrer Arbeit gezeigt hatten. Dieses Gesetz basierte zwar auf gute Absichten, war aber vom wirtschaftlichen Standpunkt her falsch und unhaltbar.
Um die kommenden Maßnahmen unterstützen und erklären zu können, muss die Arbeiterklasse das Wissen haben und zum anderen von deren Wichtigkeit für die Erhaltung der Revolution überzeugt sein, andernfalls würden wir an einen Abgrund gelangen, fügte er an.
Noch einmal wies Raúl auf die Notwendigkeit hin, hohe Anforderungen an die Führungskräften zu stellen, schädliche Tendenzen einiger auszumerzen, die Fehlschläge zu vertuschen, sowie auf die Dringlichkeit, aus den gemachten Fehlern zu lernen, denn "Fehler sollten zumindest dazu dienen, aus der Erfahrung zu lernen, damit sie nicht wiederholt werden."
Der Armeegeneral äußerte, dass die Erneuerung des wirtschaftlichen Modells Kubas nicht die Nachbildung eines anderen Staates sondern ein unabhängiger autochthoner Entwurf ist, der den spezifischen Charakterzügen unseres Landes entspricht, ohne im geringsten auf den Aufbau des Sozialismus zu verzichten.
Der Vizepräsident des Ministerrats, Marino Murillo Jorge, gab den 202 Teilnehmern des Plenums in eine detaillierte Information über den aktuellen Stand der kubanischen Wirtschaft und die Maßnahmen, mit deren Anwendung begonnen wird. Unter vielen anderen Themen, widmete ging er detailliert auf den Investitionsprozess ein, dessen gegenwärtige Uneffizienz zu einem Stillstand zahlreicher Ressourcen führt.
Darüber hinaus erwähnte er das unproportionale Verhältnis zwischen Löhnen und Gehältern und der Arbeitsproduktivität, was dazu führt, "dass die Gesellschaft schneller Konsumgüter verteilt als sie sie produziert". Er erklärte, dass es gegenwärtig mehr Beschäftigte im Dienstleistungssektor als in der Produktion von Gütern gäbe, was "einer Beschäftigungsstruktur entspricht, die kein gutes wirtschaftliches Funktionieren ermöglicht".
Daher sagte Marino Murillo, dass die neuen Maßnahmen darauf gerichtet sind, ungerechtfertigte kostenlose Dienste und übermäßige Subventionen abzubauen; den Staat von Tätigkeiten zu entlasten, die nicht seine Aufgabe sind; die aufgebauschten Stellenpläne zu reduzieren und die Arbeitsproduktivität zu erhöhen. Dies alles wird ermöglichen, die notwendigen Transformationen bei den Löhnen, Gehältern und Renten durchzuführen.
Der Wirtschaftsminister legte fest, wie die Anpassung der aufgebauschten Stellenpläne ablaufen soll, die an erster Stelle eine Neugestaltung der Stellenpläne mit sich bringt, die Durchführung des Prozesses der Freisetzung von Arbeitskräften nach dem Prinzip der bewiesenen Eignung, und die Anwendung von Maßnahmen des Lohn- und Gehaltausgleichs für die freigesetzten Beschäftigten, die paternalistische Vorgehen beseitigen. Er sprach außerdem detailliert über die Erweiterung der selbständigen Gewerbetätigkeit und die Umgestaltung des Steuerregimes.
Zum Abschluss der Tagung des erweiterten Plenums ratifizierte Salvador Valdés Mesa, Generalsekretär des Gewerkschaftsdachverbandes CTC, dass die Beschäftigten diese Umgestaltung der Arbeitsorganisation unterstützen, die die Disziplin festigen, die Produktivität erhöhen und eine Mentalität von Produzenten schaffen wird.
Valdés Mesa präzisierte, dass es dazu notwendig sei, die Arbeit der Grundorganisationen zu stärken und einen wirksameren Einsatz der Kader zu erreichen, die mit größerer Hingabe, Systematik, Verantwortung und Planung die ihnen zustehenden Aufgaben übernehmen müssen, damit die Arbeiterklasse noch mehr an der wirtschaftlichen Entwicklung des Landes teilnimmt.
Die Gewerkschaftsbewegung spiele eine entscheidende Rolle in der gegenwärtigen und zukünftigen historischen Entwicklung, sagte er und schloss: "In 50 Jahren Revolution hat die Arbeiterklasse die Revolution nicht enttäuscht, denn es wäre, wie uns selbst enttäuschen."
An der Tagung nahmen außerdem Führungskräfte der Partei, des Staates und der Regierung teil.
