"Juan Miguel, das Vaterland dankt dir für die Standhaftigkeit und den Mut, mit denen du seine Ehre und seinen gerechten Sieg verteidigt hast! Du hast bewiesen, daß in entscheidenden Momenten der Geschichte eines Volkes das Verhalten eines Mannes die Schmach entschädigen kann, die ihm vor allen Verrätern zusammen zugefügt wurde, wie jenen die uns deinen Sohn entreißen wollten".
"Für die Rettung des Lebens Eliáns war Juan Miguel bereit, sein eigenes zu geben und das seiner Ehefrau und seines anderen Sohnes aufs Spiel zu setzen. Aber er war nie bereit, die Übergabe seines so geliebten Kindes um den Preis des Verrates an der Heimat zu erkaufen. Sein Verhalten bedeckte ihn mit Ruhm und erwarb ihm auf ewig die Bewunderung seines Volkes".
"Viele andere unvergeßliche Ereignisse habe ich hier ausgelassen und habe doch bei keinem der hier erwähnten Geschehnisse eine so starke Emotion verspürt wie in dem Moment, als sich die Tür des kleinen Flugzeugs öffnete, das sie nach so vielen Monaten pausenlosen Kampfes aus den Vereinigten Staaten brachte und ich um 19.53 Uhr des 28. Juni Juan Miguel und Elián aussteigen sah. Ein kleiner Junge und ein bescheidener kubanischer Vater, die bis noch vor einigen Monaten sehr wenigen Personen bekannt waren, kamen als gigantische moralische Symbole unseres Vaterlandes zurück".
"Mich beunruhigt die Zukunft, aber ich glaube auch immer mehr daran, dass die Lösung in unserer Reichweite ist, wenn es uns gelingt, die Wahrheit einer ausreichend großen Anzahl von Menschen unter den vielen Milliarden, die den Planeten bewohnen, nahe zu bringen".
„Unser Land wird seine Politik des Internationalismus ohne auch nur irgendwie zu zögern in die Tat umsetzen und die der Solidarität mit der revolutionären Bewegung auf der ganzen Welt.
„Weder schmeicheln wir Regierungen, noch bitten wir um Vergebung oder Gefallen oder hegen in unserer Brust auch nur das geringste Atom der Furcht. Die Geschichte der Revolution hat bewiesen, wie fähig sie zur Herausforderung, zum Kampf und zum Aushalten dessen ist, was sie aushalten muß, etwas, was uns zu einem unbesiegbaren Volk gemacht hat. Das sind unsere Prinzipien, eine Revolution gründet sich auf Ideen, auf der Überzeugung und nicht auf der Gewalt".
"Kein Volk wird durch Gewalt revolutionär. Derjenige, der Ideale aussät, braucht das Volk nicht zu unterdrücken. Die Waffen in den Händen eben dieses Volkes sind dazu da, gegen diejenigen zu kämpfen, die von außen versuchen, ihm seine Errungenschaften zu entreißen".
"Eine Revolution kann nur die Tochter von Kultur und von Idealen sein".
"Dieses Land kann sich selbst zerstören, diese Revolution kann zerstört werden, aber sie können sie heutzutage nicht zerstören; wir ja, wir können sie zerstören und es würde unsere Schuld sein".
"Welches ist Ethik eines Revolutionärs? Jedes revolutionäre Denken beginnt mit ein wenig Ethik, mit einigen Werten, die ihm die Eltern vermitteln, die ihm die Lehrer vermitteln, er wurde nicht mit diesen Ideen geboren; wie er auch nicht sprechend geboren wurde, jemand hat ihn Sprechen gelehrt. Der Einfluss der Familie ist auch sehr groß".