“Den Völkern obliegt die Verpflichtung, von den politischen Führungskräften ihr Recht auf Leben zu fordern. Wenn das Leben der eigenen Gattung, des eigenen Volkes und der liebsten Angehörigen solche eine Gefahr laufen, kann sich niemand den Luxus leisten, gleichgültig zu bleiben oder auch nur eine Minute zu verlieren, um die Achtung dieses Rechts zu fordern. Morgen würde es zu spät sein”.
„Demnach ist die Lösung für Kolumbien einzig und allein der friedliche Weg; und für den Frieden, so meine ich, sollten alle ihren Teil beitragen. Für einen wahren Frieden, denn einige Friedensversuche endeten dort auf dem Friedhof”.
„Es darf keine Kriege geben. Wir müssen kämpfen, um allerorts, auch in Kolumbien, friedliche Lösungen zu finden. Es darf keinen Krieg geben, denn zu dieser Stunde in der Geschichte Amerikas schafft man Krieg überhaupt kein Problem aus der Welt”.
“Und wie verhält sich der Yankee-Imperialismus angesichts der objektiven und historisch unausweichlichen Realität der lateinamerikanischen Revolution? Er schickt sich an, einen kolonialen Krieg gegen die Völkern Lateinamerikas auszutragen; den Gewaltapparat zu schaffen, die politischen Vorwände und die pseudo-legalen Instrumente, die mit den Vertretern der reaktionären Oligarchien unterzeichnet wurden, um den Kampf der lateinamerikanischen Völker mit Blut und Feuer zu unterdrücken”.
„Der Gebrauch von Waffen mit der Absicht, unschuldige Menschen als Kampfmethode zu töten, ist absolut zu verurteilen und muß ausgemerzt werden, da es etwas Unwürdiges und Unmenschliches ist, so verabscheuungswürdig wie der geschichtliche Terrorismus der Unterdrückerstaaten”.
„Es ist eine internationale Gesetzesordnung mit strikten und präzisen Normen gegen Völkermord und Kriegsverbrechen einzurichten sowie ein vollkommen unabhängiges Justizorgan unter Federführung der UN-Vollversammlung, niemals unter der des Sicherheitsrates, solange es das Vetorecht gibt, das einer Gruppe von nur fünf Ländern, darunter die hegemonistische Supermacht, die mehr als die anderen ständigen Mitglieder des Rates zusammengenommen davon Gebrauch gemacht hat, außergewöhnliche Vorrechte einräumt”.
„Die Drogen stellen heutzutage eines der schwerwiegendsten Probleme dieser Hemisphäre und von Europa dar. Die lateinamerikanischen Länder verzeichnen pro Jahr schon Verluste von knapp zehntausend Mann – mehr als das Doppelte der Verluste der Vereinigten Staaten im Krieg von Irak – im Kampf gegen den Drogenhandel und das organisierte Verbrechen, die durch den enormen Markt der Vereinigten Staaten stimuliert werden. Diese Zahl nimmt zu und das Problem ist weit davon entfernt, gelöst zu werden“.
„Der Mittlere Osten ist zur konfliktreichsten Region der Welt geworden, und zum Gebiet, wo die lebenswichtigen energetischen Ressourcen für die Weltwirtschaft erzeugt werden“.
"Die Welt hat so vielen Problemen sowohl von politischem, militärischem und energetischem Charakter als auf dem Gebiet der Ernährung und Umwelt zu begegnen, dass kein Land eine Rückkehr der Vereinigten Staaten auf extremistische Positionen wünscht, was die Gefahren eines Atomkrieges erhöhen würde."
„Dem Volk die Erinnerung der verhassten Vergangenheit zu entreißen, die nie mehr zurück kommen wird, das ist etwas, was Ihnen nicht gelingen wird.“