“Zwischen beider Geburtstag lagen 83 Jahre. Der erste war bereits eine legendäre Persönlichkeit, als der zweite zur Welt kam. Wenn der eine behauptete, wer versuche, sich Kuba anzueignen, ernte den Staub seiner in Blut getränkten Erde, falls er nicht im Kampf umkommt, so tränkte der andere mit seinem Blut die bolivianische Erde, indem er zu verhindern versuchte, daß sich das Imperium Amerikas bemächtige”.
Zitate
„Demnach ist die Lösung für Kolumbien einzig und allein der friedliche Weg; und für den Frieden, so meine ich, sollten alle ihren Teil beitragen. Für einen wahren Frieden, denn einige Friedensversuche endeten dort auf dem Friedhof”.
„Es darf keine Kriege geben. Wir müssen kämpfen, um allerorts, auch in Kolumbien, friedliche Lösungen zu finden. Es darf keinen Krieg geben, denn zu dieser Stunde in der Geschichte Amerikas schafft man Krieg überhaupt kein Problem aus der Welt”.
"Die der Welt aufgedrängte neoliberale Globalisierung, konzipiert zum Ziele einer verstärkten Ausplünderung der natürlichen Ressourcen der Erde, hat die meisten Länder der Dritten Welt, speziell die Lateinamerikas, hinter dem unseligen „Washingtoner Konsens" in eine verzweifelte und unhaltbare Situation geführt".
„Die wahre Integration zwischen den lateinamerikanischen und karibischen Ländern ist eine unerlässliche Voraussetzung für die nachhaltige Entwicklung, die Ernährungssicherheit und -souveränität, für die Zufriedenstellung der Bedürfnisse unserer Völker”.
„Für mich bedeutet Einheit, den Kampf, die Risiken, die Opfer, die Zielstellungen, die Ideen, die Konzepte und die Strategien, die man mittels Debatte und Analyse erreicht, miteinander zu teilen. Einheit bedeutet gemeinsamer Kampf gegen die Vertreter des Annexionismus, die Landesverräter und die Korrupten, was ein Mitglied einer revolutionären Organisation absolut nicht sein kann. Auf diese Einheit, geschart um die Ideen der Unabhängigkeit und gegen das auf die Völker von Amerika vorrückende Imperium, habe ich mich immer bezogen”.
"Kuba zu allen Ländern Lateinamerikas und der Karibik, ob links oder rechts ausgerichtet, freundschaftliche Beziehungen unterhält. Diese Linie vertreten wir seit geraumer Zeit, und wir werden sie nicht ändern; eine jegliche Handlung zugunsten des Friedens zwischen den Völkern sind wir bereit zu unterstützen. Es ist dieses ein Terrain voller Dornen und Unebenheiten, doch wir werden es nicht verlassen".
“Im Süden unseres Kontinents sind laut die Kriegstrompeten zu hören, und zwar infolge der völkermörderischen Pläne des Yankee-Imperiums. Das ist nichts Neues! Das war zu erwarten!”
„Jetzt, wo alles in Gefahr ist, macht uns das nicht zu Kriegführenden. Wir sind entschiedene Verfechter der Einheit der Völker von dem Gebiet, das Martí Unser Amerika genannt hat”.
"Condoleezza Rice selbst müsste einige Fragen beantworten: Wie viel US-Amerikaner haben ihr Leben infolge von Bomben verloren, die von Kuba geschickt wurden? Ist irgendwann auch nur ein einziger Ziegelstein aufgrund eines aus unserem Land kommenden Explosionskörpers zerbrochen? Warum nimmt man uns in die groteske Liste der Terroristen-Länder auf, in die angedroht wird, Venezuela hinzuzufügen? Wer war es, der den Terrorismus gegen unser Vaterland angewandt hat, um Flugzeuge während ihres Fluges zu zerstören, Sabotageakte, Söldnerinvasionen und Bomben- und Kriegsdrohungen, Wirtschaftsblockade und Aktionen zu verursachen, die tausende Menschenleben und mehrere hundert Milliarden Dollar gekostet haben? Wer wird Ihnen und Bush glauben? Warum bestehen Sie hartnäckig darauf, brudermörderische Kriege zwischen den Völkern Lateinamerikas zu verursachen? (...) Im Irak sind über eine Million Menschen gestorben. Wie viel Tote bieten die Vereinigten Staaten Lateinamerika, einer Region mit über 500 Millionen Einwohnern, um ihre Demokratie und ihr Imperium zu verteidigen?"
"Vielleicht besteht der beeindruckendste Aspekt unserer medizinischen Zusammenarbeit in der Ausbildung (...) jungen Bolivianern, die in Kuba Medizin studieren, (...) an der Lateinamerikanischen Medizinschule, die schon drei Absolventenjahrgänge mit hervorragenden Ergebnissen vorweisen kann, (...) im neuen Programm. Ich übertreibe nicht, wenn ich behaupte, dass zu den standhaftesten und kämpferischsten Freunden von Kuba in Lateinamerika, und natürlich in Bolivien, die Angehörigen derjenigen jungen Menschen gehören, die diese Fachrichtung in unserem Vaterland studieren".
"Für die Völker und Regierungen von Lateinamerika wird es eine Feuerprobe sein. Für unsere Ärzte und Erzieher wird alles, was in jenem Land geschieht, in dem sie ihre edle und friedliche Arbeit ausüben, ebenfalls eine Feuerprobe sein. Sie werden in Gefahrensituation nicht ihre Patienten und Schüler im Stich lassen".