“[…] Es ist nötig, das Vertrauen der Völker zu erwecken und das Vertrauen der Völker wird nicht mit Versprechen erweckt, das Vertrauen der Völker wird nicht mit Theorien erweckt, das Vertrauen der Völker wird nicht mit Rhetorik erweckt; das Vertrauen der Völker wird mit Tatsachen erweckt, das Vertrauen der Völker wird mit Realitäten erweckt, das Vertrauen der Völker wird mit wirklichen Lösungen erweckt."
Zitate
„Die Revolutionen werden nicht aus Eigenwilligkeit der Menschen durchgeführt. Keiner könnte sagen, dass die Eigenwilligkeit einer Menschengruppe, das Volk zur einer Revolution bringt, die Revolutionen entstehen aus Not und die Völker tragen keine Verantwortung für die Revolutionen. Die Völker führen sie gezwungen von der Not, obwohl diejenigen, wir, die sie führen, es gern tuen”.
„Unser Land wird seine Politik des Internationalismus ohne auch nur irgendwie zu zögern in die Tat umsetzen und die der Solidarität mit der revolutionären Bewegung auf der ganzen Welt. Unser Land wird seine revolutionären Ideen vertiefen und seine Flaggen soweit voranbringen, wie es in der Lage ist; und unser Land wird außerdem seinen eigenen Stil beibehalten, der Ergebnis seiner Erfahrungen und seiner Geschichte ist; und bezüglich der Ideologie sein Kriterium und seine Meinung, seine absolute Unabhängigkeit, seinen vollkommen eigenen Weg, ausgearbeitet von unserem Volk und auf der Grundlage unserer eigenen Erfahrungen und gemäß unserer Aufgaben.“
„Wir Revolutionäre sind weder pessimistisch noch skeptisch. Skeptisch müssen die Reaktionäre und die Imperialisten sein, weil sie sehen, dass alles sich gegen sie ändert; und wir Revolutionäre sehen, dass alles auf der Welt sich ändert und zugunsten ändert“.
„Ohne klare Ideen und Anschauungen ist die Revolution nicht möglich, obwohl die objektiven Bedingungen vorhanden sind. Aber ohne energischen, standhaften, entschlossenen und intelligenten Kampf mit einer zusätzlichen enormen Dosis Kühnheit ist eine Revolution nicht möglich“.
„Wir durchleben eine Etappe, in der die Ereignisse dem Bewußtsein der Realitäten, die uns berühren, vorauseilen. Es müssen Ideen verbreitet, Betrug, Spitzfindigkeiten und Heucheleien entlarvt werden unter Einsatz von Methoden und Mitteln, die der Desinformation und den institutionalisierten Lügen entgegenwirken. Die im Verlaufe von vierzig Jahren über Kuba wie Regengüsse niedergeprasselten Verleumdungen haben uns gelehrt, dem Instinkt und Intellekt der Völker zu vertrauen”.
„Vertiefen im Bewußtsein, Formung des Charakters, Erziehung in der harten Schule des Lebens unserer Epoche, Verbreiten stichhaltiger Ideen, Benutzen von unwiderlegbaren Argumenten, Überzeugen mit eigenem Beispiel und Vertrauen auf die Ehre des Menschen; damit kann erreicht werden, daß von zehn neun auf ihrem Kampfposten bleiben, eng verbunden mit der Fahne, der Revolution und der Heimat”.
„Die fanatischsten Verfechter und Anhänger des Marktes haben diesen zu einer neuen Religion werden lassen. So kommt es zur neuen Glaubenslehre des Marktes. Ihre Wortführer sind mehr Theologen als Wissenschaftler. Für sie ist es eine Glaubensfrage. Aus Achtung vor den eigentlichen Religionen, die weltweit von Milliarden Menschen achtbar ausgeübt werden, und vor den echten Theologen müssen wir noch hinzufügen, daß die Theologie des Marktes sektiererisch, fundamentalistisch und antiökumenisch ist”.
„Unser Volk ist nicht besser als andere Völker. (...) Es handelt sich nicht von vornherein um ein großes sondern um ein Volk, das durch sich selbst gewachsen ist. Aus dieser Fähigkeit entspringt die Größe der Ideale und der gerechte Charakter der Sache, die es verteidigt. Es gibt keine andere Sache wie diese, es hat sie nie gegeben”.
"Kein Volk wird durch Gewalt revolutionär. Derjenige, der Ideale aussät, braucht das Volk nicht zu unterdrücken. Die Waffen in den Händen eben dieses Volkes sind dazu da, gegen diejenigen zu kämpfen, die von außen versuchen, ihm seine Errungenschaften zu entreißen".
"Eine Revolution kann nur die Tochter von Kultur und von Idealen sein".
"Ich glaube, daß die Völker eher Ideen statt Waffen benötigen. Die Ablösung einer Art von globaler Welt, unmenschlich, unhaltbar, das Leben unserer Erde bedrohend, durch eine gerechte und menschliche soziale Ordnung, die der Menschheit eine Überlebenschance bietet; eine Welt mit ein bißchen Trinkwasser; eine Welt, in der es Luft zum Atmen gibt; eine Welt, die die nötigen Nahrungsmittel erwerben kann; eine Welt, die mit ihrer reichen Technologie in der Lage ist, den Menschen ein Dach zum Leben zu produzieren, die Schulen zu bauen, die die Kinder für ihre Bildung benötigen, Medikamente zur Bewahrung der Gesundheit der Bürger herzustellen und allen, Kindern, jungen und alten Menschen, medizinische Mindestbetreuung zu gewähren".