...Auf der Grundlage dieser und anderer Realitäten können die Regierenden der Länder von UNASUR, MERCOSUR, der Gruppe von Río und andere nicht umhin, die äußerst gerechte Frage von Venezuela zu analysieren: Welchen Sinn haben die Militär- und Flottenstützpunkte, welche die Vereinigten Staaten rings um Venezuela und im Herzen von Südamerika einrichten wollen?
Artikel und Reflexionen
Jetzt bewegen sich die Putschisten schon in den oligarchischen Gesellschaftsschichten von Lateinamerika, von denen einige, ausgehend von hohen Regierungsposten, nicht einmal mehr rot werden, wenn sie von ihren Sympathien für den Putsch sprechen und der Imperialismus fischt in dem Trüben von Lateinamerika. Genau das war es, was die Vereinigten Staaten mit der Friedensinitiative erreichen wollten, während sie die Verhandlungen beschleunigten, um das Vaterland von Bolívar mit Militärstützpunkten zu umzingeln.
... Jedoch wird es das Volk von Honduras sein, welches das letzte Wort sagt. Vertreter der sozialen Organisationen und der neuen Kräfte sind kein Instrument von irgendjemand inner- oder außerhalb des Landes, sie kennen die Bedürfnisse und Leiden des Volkes; ihr Bewusstsein und ihr Mut haben sich vervielfacht...
Das, was von dem Volk von Honduras im Namen des Friedens zu fordern beabsichtigt wird, ist die Verneinung aller Prinzipien, für welche alle Nationen dieser Hemisphäre gekämpft haben.
„Die Achtung des Rechts der Anderen ist der Frieden“, sagte Juárez.
Wenn Präsident Manuel Zelaya nicht in sein Amt wiedereingesetzt wird, dann droht eine Welle von Putschen viele Regierungen von Lateinamerika zu beseitigen, bzw. diese bleiben den Militärs der extremen Rechten ausgeliefert, welche in der Sicherheitsdoktrin der Militärschule School of the Americas erzogen wurden und Experten in Foltern, psychologischer Kriegsführung und Terror sind. Die Autorität vieler ziviler Regierungen in Zentral- und Südamerika würde geschwächt werden.
Mit jenem Oberbefehlsstab der Putschisten kann nicht verhandelt werden, von ihm muss die Abdankung verlangt werden, und andere jüngere Offiziere, die nicht politisch mit der Oligarchie engagiert sind, müssen das militärische Kommando übernehmen, sonst wird es in Honduras niemals eine Regierung „des Volkes, durch das Volk und für das Volk“ geben.
Es war beeindruckend, ihn in Telesur zu sehen, wie er durch eine Rede das honduranische Volk mitreißt. Er erhob energisch öffentlich Anklage gegen die plumpe Verweigerung der Reaktion einer wichtigen Volksbefragung. Das ist die vom Imperialismus verfochtene „Demokratie“. Zelaya hat auf keinerlei Art und Weise das Gesetz verletzt.
Der Rede Obamas auf jener Veranstaltung zufolge, wurde Europa von den Nazis dank der erfolgreichen Landung in der Normandie befreit. Er hat der Rolle der UdSSR nur 15 Worte gewidmet, kaum 1,2 je 2 Millionen Sowjetbürger, die in jenem Krieg umgekommen sind. Das war nicht gerecht.
Peter Pan war ein Manöver von zynischer Publicity, das selbst Goebbels, den Propagandaminister der Nazis, mit Neid erfüllt hätte.
Die größte Schwierigkeit für den jetzigen Präsidenten besteht darin, dass die von ihm verkündeten Prinzipien im Widerspruch zur Politik stehen, welche die Supermacht fast über siebzig Jahre verfolgt hat, seitdem im August 1945 die letzten Kämpfe des Zweiten Weltkrieges beendet waren.
Diejenigen, die auf die eine oder andere Art und Weise dazu beigetragen haben, das Leben von kubanischen Bürgern vor terroristischen Plänen und den Projekten zur Ermordung ihrer führenden Persönlichkeiten zu schützen – von den zahlreichen, von mehreren US-Regierungen geplanten – haben das auf Gebot ihres eigenen Gewissens getan und verdienen meines Erachtens alle Ehren der Welt.
Kuba ist weder Feind des Friedens, noch dem Austausch bzw. der Kooperation zwischen Ländern verschiedener politischer Systeme abgeneigt, aber es ist immer unnachgiebig bei der Verteidigung seiner Prinzipien gewesen und wird es weiterhin sein.