US-Präsident John F. Kennedy wurde am 16. Oktober 1962 durch Fotos, die von U-2-Spionageflugzeugen am 14. und 15. Oktober 1962 aufgenommen wurden, über Raketenstellungen auf Kuba informiert.
 
In Wirklichkeit handelte es sich um eine Bestätigung: Die US-Regierung hatte schon vorher davon gewusst, und zwar aufgrund von Berichten des sowjetischen Geheimdienstobersts Oleg Penkovski, der von der CIA rekrutiert worden war und der ihr unter anderem ein ballistisches Handbuch übergeben hatte, das es ihr ermöglichte, die Konstruktion der SS-4-Raketenplattformen zu entdecken.