„Chávez ist ein echter Revolutionär, ein tiefgründiger Denker, er ist ehrlich, mutig und arbeitet unermüdlich. Er ist nicht durch einen Putsch an die Macht gekommen. Er hat sich gegen die Unterdrückung und den Völkermord der neoliberalen Regierungen aufgelehnt, welche die enormen natürlichen Ressourcen seines Landes den Vereinigten Staaten auslieferten.  Er erlitt eine Gefängnishaft, ist gereift und hat seine Ideen entwickelt. Er ist nicht mittels der Waffen an die Macht gekommen, trotz seiner militärischen Herkunft”.

“Seit ich Chávez kennen gelernt habe, schon in der Präsidentschaft von Venezuela, seit der Endphase der Pastrana-Regierung, sah ich ihn immer am Frieden in Kolumbien interessiert und er erleichterte die Treffen zwischen der Regierung und den kolumbianischen Revolutionären, die in Kuba stattfanden; um es richtig zu verstehen, es waren Treffen für einen echten Friedensvertrag und nicht für eine Kapitulation”.

„Unser Land, das stand gehalten hat und bereit ist, solange standzuhalten, wie es erforderlich ist, beschuldigt Obama nicht der von anderen US-Regierungen begangenen Gräueltaten. Es stellt ebenfalls nicht seine Aufrichtigkeit in Frage und seine Absicht, die Politik und das Image der Vereinigten Staaten verändern zu wollen. Er sieht ein, dass er einen sehr schweren Kampf ausfechten musste, um trotz der jahrhundertealten Vorurteile gewählt zu werden”.