„Der Kapitalismus ist unfähig gewesen, eine rationale Gesellschaft zu schaffen; er hat eine Gesellschaft voller Gegensätze und Absurditäten, voller Widersprüche geschaffen; er hat eine Gesellschaft geschaffen, die alles verschwendet, die natürlichen Ressourcen, aber besonders die Menschen; es ist eine Gesellschaft, die alles entfremdet”.

„Ohne die Jahre, die wir dazu genutzt haben, zu erziehen und auszubilden, Ideen zu vermitteln, Bewusstsein und tiefgehende solidarische Gefühle im Schoss des Volkes zu verbreiten, sowie einen großzügigen internationalistischen Geist herauszubilden,  hätte unser Volk nicht die Kraft gehabt, um standzuhalten”.

„Ich war immer der Meinung, dass die Bildung eine der edelsten und menschlichsten Aufgaben ist, der jemand sein Leben widmen kann. “Ohne sie gibt es keine Wissenschaft, keine Kunst, keine Geisteswissenschaften. Ohne sie kommt keine Produktion bzw. Wirtschaft zustande, gibt es weder Gesundheit noch Wohlbefinden, Lebensqualität, Freizeitgestaltung, Selbstachtung bzw.  soziale Anerkennung und würden diese heute  unmöglich sein”.

 

„Es muss eine echte Kultur zum Schutz und zur Bewahrung der Schulen, ihrer Mittel und Ausrüstungen bei Kindern, Lehrern, Eltern, Nachbarn und beim gesamten Volk entwickelt werden.  Es kann nichts Edleres, Menschlicheres, besser Motivierendes und Nützlicheres geschaffen werden, als eine Schule… Lassen wir niemals zu, dass das, was uns heute alle erfreut, morgen aufgrund von Gleichgültigkeit und Unverantwortlichkeit zu einem Grund der Traurigkeit und Enttäuschung wird. Achten und pflegen wir das Werk!

„In Kuba war der 1953 denunzierte gesellschaftliche und menschliche Alptraum, welcher der Ursprung unseres Kampfes war, wenige Jahre nach dem Sieg der Revolution von 1959 verschwunden. Bald gab es weder (…), noch unterernährte, barfüßige Kinder voller Parasiten ohne Schulen oder Lehrer, und wenn es auch nur unter einem Baum wäre; es gab schon kein massenhaftes Sterben mehr unter ihnen wegen Hunger, Krankheiten oder fehlender Mittel oder medizinischer Betreuung; die langen Monate ohne Arbeit verschwanden; es wurden keine Männer und Frauen mehr in ländlichen Gebieten ohne Arbeit gesehen”.

"Sie unterschätzen die phänomenalste Aufgabe der Revolution, ihr Bildungswerk, die massenweise Pflege der Intelligenzen. Sie bestehen auf der Notwendigkeit von Menschen, die davon leben, einfache und grobe Arbeiten auszuführen. Sie unterschätzen die Ergebnisse bei wissenschaftlichen Investitionen und übertreiben die Ausgaben hierfür.

"Manche werden sich fragen, wie es möglich ist, dass ein kleines Land mit wenigen Ressourcen eine Aufgabe solcher Größenordnung auf solch entscheidenden Gebieten wie Bildung und Gesundheitswesen durchführen kann, ohne welche die jetzige Gesellschaft nicht denkbar ist".

"Unsere Revolution kann mehrere zehntausend Ärzte und Fachleute des Gesundheitswesens einberufen. Sie kann auf ebensolche massive Art und Weise  Lehrer und Bürger aufrufen, die bereit sind, auf der Grundlage irgendeines edlen Vorhabens in jeglichen Winkel der Erde zu gehen. Und das weder um Rechte widerrechtlich an sich zu reißen, noch Rohstoffe zu erobern".

"Für die Völker und Regierungen von Lateinamerika wird es eine Feuerprobe sein. Für unsere Ärzte und Erzieher wird alles, was in jenem Land geschieht, in dem sie ihre edle und friedliche Arbeit ausüben, ebenfalls eine Feuerprobe sein. Sie werden in Gefahrensituation nicht ihre Patienten und Schüler im Stich lassen".

"Vielleicht besteht der beeindruckendste Aspekt unserer medizinischen Zusammenarbeit in der Ausbildung (...) jungen Bolivianern, die in Kuba Medizin studieren, (...) an der Lateinamerikanischen Medizinschule, die schon drei Absolventenjahrgänge mit hervorragenden Ergebnissen vorweisen kann, (...) im neuen Programm. Ich übertreibe nicht, wenn ich behaupte, dass zu den standhaftesten und kämpferischsten Freunden von Kuba in Lateinamerika, und natürlich in Bolivien, die Angehörigen derjenigen jungen Menschen gehören, die diese Fachrichtung in unserem Vaterland studieren".