„Folgen wir dem Beispiel unserer Vorkämpfer.  Tun wir das, was Bolívar, San Martín, Artigas, O’Higgins, Sucre, Juárez, Morazán und Martí unter denselben Umständen tun würden, damit unser Amerika einen würdigen Platz in einer Welt einnimmt, in der alle das Recht haben zu leben”.

„… bereuen Sie niemals die Heldentaten, bereuen Sie niemals die Gerechtigkeit, bereuen Sie niemals die Tapferkeit und die Verwegenheit, denn gerade die Tapferen, die standfesten Leute und die Verwegenen waren diejenigen, die die wunderbarsten Dinge der Geschichte vollbracht haben”.

„Das ist eine Tradition, die wir seit dem Befreiungskrieg haben. Wir haben unseren Krieg geführt und waren hierbei edelmutig, respektvoll dem Gegner und dem Feind gegenüber. Das ist ein wesentlicher Faktor unserer Geschichte, und wenn wir nicht so wären, hätten wir nicht die Unterstützung des Volkes…”

„[…] wir müssen uns in Erinnerung rufen, dass an einem Tag wie heute, an einem Nachmittag wie diesem der sozialistische Charakter der Revolution ausgerufen wurde. Das war, so könnten wir es ausdrücken, die erste große Artilleriesalve in Beantwortung der Aggression”.

„Máximo Gómez, ein einfacher Sohn dieses Volkes, hat es verstanden, zu einem prominenten und innig geliebten  Sohn des kubanischen Volkes zu werden. Dies erreichte er durch seinen Kampf für die Unabhängigkeit von Kuba, dem er seinen Arm und seine Machete einbrachte, sein militärisches Genie und seinen Mut, ein bemerkenswertes politisches Talent und ein tiefgehendes revolutionäres Gedankengut”.

"(...) den Anbruch einer neuen Stunde in Venezuela sehe, das ein unverrückbarer und untrennbarer Pfeiler der Geschichte und Zukunft Lateinamerikas ist. Man hat das Recht, auf die Erfahrung oder seinen Standpunkt zu vertrauen, nicht weil wir unfehlbar oder etwas dergleichen wären oder weil wir keine Fehler begangen hätten, sondern weil wir die Gelegenheit gehabt haben, lange Zeit in der Akademie von 40 Jahren Revolution zu studieren".

„Ich denke immer daran, und das habe ich mein ganzes Leben getan, dass Bolívar der Mann war, den José Martí am meistens bewundert hat. “Bolívar, Venezuela und sein Volk waren das, was die Kubaner immer am meistens bewundert haben. “Bolívar, Venezuela, sein Volk und seine Heldentaten haben immer meine Träume als  lateinamerikanischer und kubanischer Revolutionär inspiriert”.

"Und viele US-Amerikaner benutzen die englische Sprache, um gerechte Anliegen zu verteidigen. Mögen alle Sprachen überleben! In den letzten Jahren sind bereits 2.000 von den 6.000 oder 7.000 verlorengegangen, die es auf der Welt gab. Und man schätzt, daß in den nächsten 20 Jahren weitere 2.000 verlorengehen. Wenn ein Dialekt verlorengeht, geht der spirituale Reichtum der Menschheit und damit auch die Geschichte verloren, unsere Geschichte als menschliche Wesen, unsere Geschichte darüber, wie wir uns von Tieren in Menschen verwandelten, wenn ich auch glaube, daß viele Tiere, die weder die Sklaverei noch den Kapitalismus oder die Ausbeutung des Tieres durch das Tier gekannt haben, sich oftmals viel besser verhalten als die Menschen".

“An erster Stelle sage ich euch, daß weder in der zweiten Hälfte dieses Jahrhunderts, noch in der ersten, noch in irgendeiner anderen Epoche der Geschichte ein Land - und in diesem Falle ein kleines Land der Dritten Welt, das außerdem von der mächtigsten und reichsten Macht der Erde wirtschaftlich blockiert, angefeindet, auf tausend verschiedene Arten angegriffen wird - in einer äußerst kurzen Zeitspanne so viel für den Sport getan hat und auf diesem Gebiet so viel erreicht hat wie Kuba”.

"Aus diesen und jenen Gründen erlangt die Welt Bewußtsein von diesen Problemen, und das ist sichtbar. Es gibt genügend Kraft, um zu widerstehen, und genügend Kraft, um voranzuschreiten, vor allem dann, wenn man unterstützt wird von den Gesetzen der Geschichte und der Wirklichkeit eines Systems und einer Weltwirtschaftsordnung, die untragbar ist, zusammenbrechen wird und sogar fähig ist, von allein zusammenzubrechen, wenn man auch dabei mithelfen muß. Und über diese Mithilfe hinaus muß man auf der Welt das Bewußtsein über diese Realitäten bilden, damit die Völker standhafter dieser Ordnung widerstehen und zu ihrem fortschreitenden Verschwinden beitragen. Auch wenn man die Sicherheit in sich trägt, daß dieses Verschwinden nicht sehr fortschreitend vonstattengehen wird, denn wenn es zu einer katastrophalen Wirtschaftskrise wie derjenigen kommt, die um ein Haar ausgebrochen wäre, oder eine noch größere - denn je länger sie sich herauszieht, desto stärker wird diese Krise sein - dann muß man den Kampfgeist der Völker und ihren Widerstandswillen steigern. Man muß sie das Bewußtsein erlangen lassen, daß sie sich auf neue Konzepte vorbereiten müssen, auf eine neue Konzeption der Welt, eine wahrhaft gerechte neue Weltwirtschaftsordnung. Das ist das, was aus dem Kampf der Völker als Ergebnis herauskommen muß".

„Ich empfinde die tiefste Überzeugung, dass die momentane Wirtschaftsordnung, die von den reichen Ländern aufgezwungen wurde, nicht nur grausam, ungerecht, unmenschlich und gegen den unvermeidlichen Lauf der Geschichte gerichtet ist, sondern ebenfalls getragen ist von einer rassistischen Konzeption der Welt, wie derjenigen, die zu ihrer Zeit in Europa zum Nazismus der Völkermorde und der Konzentrationslager führte, die heutzutage in der Dritten Welt Flüchtlingslager genannt werden und in denen die Menschen in Wirklichkeit durch die Armut, den Hunger und die Gewalt zusammengepfercht werden. Das sind die selben rassistischen Konzeptionen, die in Afrika zum monströsen Apartheidsystem anspornten. "

„Revolution bedeutet den Sinn des historischen Moments, bedeutet, all das zu verändern, was verändert werden soll, Gleichheit und volle Freiheit, den Nächsten wie ein menschliches Wesen zu behandeln und auch selbst so behandelt zu werden, uns selbst mit unseren eigenen Anstrengungen zu emanzipieren, die mächtigen herrschenden Kräfte inner- und außerhalb des sozialen und nationalen Rahmens herauszufordern, Werte zu verteidigen, an die man zum Preis des eigenen Opfers glaubt; sie bedeutet Bescheidenheit, Uneigennützigkeit, Altruismus, Solidarität und Heldentum; sie bedeutet, mit Kühnheit, Intelligenz und Realismus zu kämpfen, niemals zu lügen oder ethische Prinzipien zu verletzen, und sie bedeutet die tiefe Überzeugung, dass auf der Welt keine Kraft existiert, die fähig ist, die Kraft der Wahrheit und der Ideen zu zerstören. Revolution bedeutet Einheit, Unabhängigkeit, den Kampf für unsere Träume von Gerechtigkeit für Kuba und die Welt zu führen, was die Grundlage darstellt für unseren Patriotismus, unseren Sozialismus und unseren Internationalismus”.