„Der Frieden ist nur die grundsätzliche Bedingung, um die erforderlichen kolossalen Mengen an Energie und Ressourcen konsequent einsetzen zu können, damit die gesamte Menschheit und nicht nur ein Teil davon ein ehrenhaftes, würdevolles und anständiges Leben haben kann.“
Zitate
„[…] Die Intelligenz des Menschen hat vor sich ungeheuere Herausforderungen und der Frieden ist nicht von sich aus die Lösung aller Probleme. Der Frieden ist nur die grundsätzliche Bedingung, um die erforderlichen kolossalen Mengen an Energie und Ressourcen konsequent einsetzen zu können, damit die gesamte Menschheit und nicht nur ein Teil davon ein ehrenhaftes, würdevolles und anständiges Leben haben kann”.
„Der Frieden, die Abrüstung, die Beilegung der Auslandsschuld sowie die Neue Wirtschaftsordnung sind daher untrennbare Angelegenheiten. Wenn die Staatsmänner der entwickelten kapitalistischen Länder nicht in der Lage sind, es so zu sehen, dann geben sie hiermit den Anachronismus zu, die Selbstsucht und all die Irrationalität, die ihr eigenes wirtschaftliches und soziales System einschließt, sowie ihre totale Unfähigkeit, einen Beitrag zur Lösung der Probleme der heutigen Welt zu leisten”.
„Wir wiederholen hier nur, dass der Frieden für uns die Voraussetzung ist und dass der Frieden sehr eng mit der Entwicklung zusammenhängt. Es ist unmöglich, sich die Entwicklung ohne Frieden und ohne Abrüstung vorzustellen. Und an Frieden ohne Entwicklung zu denken wäre unrealistisch”.
„(...) Für uns ist die Prämisse der Frieden und dass der Frieden eng mit der Entwicklung verbunden ist. Die Entwicklung ohne Frieden und Abrüstung zu begreifen ist unmöglich, an einen Frieden ohne Entwicklung zu denken, wäre unrealistisch”.
„Wir wissen, welche Auffassung von Frieden der Sozialismus hat, aber wir wissen auch, was der Imerialismus unter Frieden verstehen kann. Und der Imperialismus entwickelte seine Streitkräften zur Ausübung der Weltherrschaft; er hat Stützpunkte in allen Winkeln der Erde, mächtige See- und Luftflotten, Millionen von Soldaten; das militärische Konzept des Imperialismus wurde dahingehend gestaltet, seine eigene Weltordnung, seinen eigenen Frieden festzusetzen, genauso wie jenen, der zu anderen Zeiten Römischer Frieden genannt wurde. Sein militärisches Konzept wurde gestaltet, um die Beherrschung über die Welt aufrecht zu erhalten. Das ist eine Realität und wir müssen realistisch sein”.
Rede zur Gedenkfeier anlässlich des 32. Jahrestages der Landung von der Jacht Granma und der Gründung der Revolutionären Streitkräfte sowie zur Verkündigung der Verteidigungsbereitschaft von Havanna in der ersten Etappe, Platz der Revolution, 5. Dezember 1988
„Die Sache besteht nicht darin, dass jedes Land unseres Raums versucht, sich aus eigenen Kräften zu retten; weil das heutzutage in einer von industriellen und politischen Riesen regierten Welt ein nicht realisierbarer Traum ist. Es ist für uns notwendig, alle gemeinsam einen Riesen zu schaffen, um uns wahrhaftig entwickeln zu können und Frieden, Unabhängigkeit und Sicherheit zu genießen.“
„Als Lateinamerikaner müssen wir versuchen, mit Kolumbien zusammenzuarbeiten, mit dem Land. Es geht darum, dem Land zu helfen, damit es einen gerechten Frieden erlangen kann, einen Frieden, der selbstverständlich alle begünstigt”.
„Wir sind zu Zeugen der Geringschätzung und Arroganz geworden, mit denen die herrschende Supermacht Vereinbarungen und Verträge bricht, die nicht nur für den Frieden und die Sicherheit aller Völker der Welt lebenswichtig sind, sondern auch für die Hoffnung auf eine nachhaltige Entwicklung und die Bewahrung des ökologischen Gleichgewichts, für die Ressourcen und natürlichen Bedingungen, ohne die – wie wir alle wissen – das Leben auf unserem Planeten unmöglich wäre”.
„Man setze dem Völkermord am palästinensischen Volk ein Ende, der vor den verblüfften Augen der Welt begangen wird. Man schütze das elementare Recht auf Leben der Bürger dieses Volkes, seiner Jugendlichen und seiner Kinder. Man achte sein Recht auf Unabhängigkeit und Frieden, dann wird von den Dokumenten der Vereinten Nationen nichts zu befürchten sein.“
„(…) der internationale Kampf gegen den Terrorismus wird nicht gelöst, indem man einen Terroristen hier und einen anderen dort eliminiert, hier und dort tötet, ähnliche Methoden anwendet wie die Terroristen und unschuldige Menschenleben opfert. Das Problem wird unter anderem dadurch gelöst, daß man den Staatsterrorismus und andere abscheuliche Formen des Tötens beendet, indem man die Völkermorde beendet und treu eine Politik des Friedens und des Respekts vor unumgänglichen moralischen und legalen Normen verfolgt. Die Welt kann nicht gerettet werden, wenn sie nicht eine Linie des Friedens und der internationalen Zusammenarbeit verfolgt".
“(…) mit Unabhängigkeit und ohne Krieg ist für diese Völker die Grundlage für den Kampf, den wir vereint für eine wahrhaft gerechte Welt von freien Völkern führen müssen”.