“Auf Weltebene und mit einem konstanten Wert haben sich die Militärausgaben in den letzten zehn Jahren verdoppelt, als ob es keinerlei Gefahr einer Krise geben würde. Im Augenblick ist es die erfolgreichste Industrie des Planeten”.
“(…) es immer am besten sein, eine gerechte Sache verteidigen zu können und die Hoffnung zum Weitermachen zu haben”.
“Manche sprechen davon, dass die Wirtschaftskrise das Ende des Imperialismus ist; vielleicht müsste man sich die Frage stellen, ob es nicht etwas Schlimmeres für unsere Gattung bedeutet”.
“Der Mensch ist zu den wunderbarsten Handlungen fähig, oder auch zu den schlimmsten Niederträchtigkeiten. Seine erstaunliche Intelligenz ist in der Lage, die unveränderlichen Gesetze der Natur zum Guten oder zum Schlechten auszunutzen.”
“Die dunklen Wolken, die heute am Horizont der Welt auszumachen sind, verhindern nicht, daß wir Kubaner weiterhin pausenlos an unseren wunderbaren sozialen und kulturellen Programmen arbeiten, mit dem Bewußtsein, daß wir eine in der Geschichte unvergleichliche menschliche Aufgabe verrichten”.
“Der Terror war immer ein Instrument der schlimmsten Feinde der Menschheit, um den Kampf der Völker für ihre Befreiung zu zerstören und zu unterdrücken. Er kann niemals das Instrument einer wahrhaft noblen und gerechten Sache sein”.
“Wenn man den Wohlstand des Menschen als die Summe der materiellen Reichtümer auffaßt, die dazu notwendig sind, ein materiell anständiges Leben zu führen, von denen man weiß, woraus sie bestehen, und die unbegrenzte Schaffung kultureller und geistige Reichtümer, so glaube ich, daß dies das einzige Konzept ist, daß sich zu einer rationellen Vorstellung davon entwickeln kann, wie die Welt der Zukunft sein soll”.
“Die europäischen kapitalistischen Länder, von Produktionskapazitäten und Waren gesättigt, suchen verzweifelt nach Märkten, damit es nicht zu Streiks im Arbeits- und Dienstleistungssektor kommt, damit Sparer ihr Geld nicht verlieren und Bauern nicht Pleite gehen. Keines der Länder ist deshalb in der Lage, der übrigen Welt Bedingungen und Lösungen aufzuzwingen. So die Meinung von Staatschefs wichtiger Schwellenländer sowie armer und wirtschaftlich ausgeplünderter Länder, die Opfer des ungleichen Austauschs sind.”
"Und da es sich um Geständnisse handelt: als ich diese Universität beendet hatte, glaubte ich sehr revolutionär zu sein und begann bloß einen weiteren, viel längeren Weg. Ja, ich fühlte mich als Revolutionär, ich fühlte mich als Sozialist, ja, ich hatte alle Ideen erworben, die aus mir einen Revolutionär machten, und es konnte nicht anders sein. Ich versichere euch bescheiden, dass ich mich heute zehn Mal, zwanzig Mal, hundert Mal mehr Revolutionär fühle, als ich es damals war.
"Die Welt wird von den Ideen und nicht von der Gewalt erobert werden, deren Macht zur Unterwerfung und Beherrschung der Menschheit immer geringer wird. Nur der Friede und die Zusammenarbeit zwischen den Völkern werden fähig sein, die Menschheit vor dem Tod zu bewahren, mit dem sie bedroht wird auf dem Weg der Ausplünderung, der Ausbeutung, der Kriege und der Zerstörung der Lebensbedingungen auf dem Planeten."