• Durch Jesús Montané lernt er Abel Santamaría Cuadrado kennen, der später zweiter Chef der Aktionen vom 26. Juli 1953 sein wird. Das erste Treffen erfolgt auf dem Friedhof Cementerio de Colón.

  • Er reist mit Abel Santamaría und Jesús Montané in die Provinz Matanzas, um revolutionäre Elemente des Gebiets zusammenzuhalten und zu organisieren.

  • Die Zeitung El Acusador veröffentlicht zwei seiner Artikel unter dem Pseudonym Alejandro. Der erste unter dem Titel „Ich klage an“, in dem er die Situation des Landes anprangert und die Manöver von Fulgencio Batista aufdeckt. Der andere Artikel, „Kritische Beurteilung der Partei des kubansichen Volkes, PPC (Orthodoxe)“, analysiert, dass diejenigen, die die Führung jener Partei nach dem Tode von Eduardo Chibás übernommen haben, nicht in der Lage gewesen sind, seine Linie zu verteidigen.

  • Er wird zusammen mit Abel Santamaría bei einer Autofahrt durch den Stadtteil El Vedado festgenommen, da Abels Auto polizeilich gesucht wurde. Da man bei ihnen nichts Verdächtiges entdeckt, wird dies protokolliert und sie werden freigelassen. In jenen Tagen absolvieren zahlreiche junge Revolutionäre unter Führung von Fidel eine militärische Ausbildung im Saal der Märtyrer des Studentenbunds FEU und anderen Orten der Universität Havanna, unter Anweisungen von Pedro Miret.

  • Fidel steht an der Spitze der jungen Menschen der so genannten Generation des hundertjährigen Jubiläums während     des Fackelzuges anlässlich des 100. Geburtstages von José Martí, dem Nationalhelden Kubas. An diesem Fackelzug von der Freitreppe der Universität Havannas bis zur Gedenkstätte „Fragua Martiana“, einem ehemaligen Steinbruch, wo Marti während seiner politischen Gefangenschaft unter der spanischen Kolonialherrschaft Zwangarbeit leistete, nahmen Hunderte von Kubanern teil.
  • Die zu Gefängnisstrafen verurteilten Angreifer werden von Santiago de Cuba in das Staatsgefängnis Presidio Modelo auf der Insel Isla de Pinos überführt. Fidel verbleibt im Gefängnis von Santiago de Cuba, in Erwartung der Gerichtsverhandlung.

  • Fidel übernimmt seine eigene Verteidigung während des Prozesses, dem er von der Diktatur unterzogen wird und hält sein historisches Plädoyer „Die Geschichte wird mich freisprechen“, mit dem er die Verbrechen gegen die Angreifer der Kasernen Moncada und Carlos Manuel de Céspedes und die Illegalität des Batista-Regimes anprangert, die bewaffnete Aktion zum Sturz des Regimes rechtfertigt und sein politisches und revolutionäres  Programm darstellt. Er wird zu 15 Jahren Freiheitsentzug verurteilt.
  • Überführung von Santiago de Cuba in das Staatsgefängnis Presidio Modelo auf der Insel Isla de Pinos, wo sich auch andere Moncada-Kämpfer in Haft befinden.

  • Er schickt ein Telegramm an seinen Vater, das besagt: „Heute Abfahrt nach Isla de Pinos. Mir gehts gut, ganz lieb. Fidel“.

  • Vom Gefängnis Presidio Modelo senden Fidel und Raúl knappes Telegramm an ihre Mutter in Birán: „Uns geht’s gut. Fidel und Raúl.“
  • Er schreibt einen neuen Brief an seine Eltern, in dem er versucht, ihnen die Sorge über den Zustand von ihm und Raul im Gefängnis zu nehmen.
  • Gekränkt aufgrund des Desinteresses der so genannten Oppositionsführer bezüglich der in der Moncada begangenen Verbrechen, während sie sich zu einem weiteren unnützen Wahlkampf vorbereiten, schreibt er aus dem Gefängnis einen Brief an Luis Conte Agüero, welcher Wochen später im Untergrund unter dem Titel „Manifest der Nation“ zirkuliert.

  • An einer Stelle davon sagt er: „Gibt es etwa weniger Freiheitsbewusstsein, als es im Morgengrauen des 10. Oktober 1868 gegeben hat? Was zu jenem Zeitpunkt zählt, zu dem der Kampf um die Freiheit begonnen wird, ist nicht die Anzahl der feindlichen Waffen sondern die Anzahl der Tugenden des Volkes“.

  • Er schreibt einen Brief aus dem Gefängnis, in dem er behauptet: „Der glücklichste Augenblick von 1953, von meinem ganzen Leben, war für mich der, als ich zum Kampf eilte, so wie der härteste derjenige war, als ich der schrecklichen Widrigkeit der Niederlage die Stirn bieten musste, mit ihren Folgen der Niederträchtigkeit, Verleumdung, Undankbarkeit, des Unverständnisses und von Neid und Missgunst.“