Bibliothek
Rede des Armeegenerals Raúl Castro Ruz, Erster Sekretär des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Kubas und Vorsitzender des Staats- und des Ministerrates, auf der politischen Kundgebung zur posthumen Ehrung des Anführers der Kubanischen Revolution, Fidel Casto Ruz, auf dem Platz Mayor General Antonio Maceo Grajales, von Santiago de Cuba, am 3. Dezember 2016, „58. Jahr der Revolution“.
Weder Plätze noch Straßen, die deinen Namen tragen werden. Auch kein Bildnis, an dem man dir Blumen niederlegen könnte. Weit weg von der Kälte der Statuen. Entfernt von Marmor und Bronze, die, unbewegt, im Laufe der Zeit erodieren müssen. Deine Ideen, vervielfacht in den Menschen: Das wird dein Denkmal sein.
Du hast jeden Anflug von Personenkult verabscheut, jegliches Übermaß an Verehrung, weil es den Großen geziemt, alle Herrlichkeit, so erhaben und episch sie auch sein mag, in einem Maiskorn Platz haben zu lassen. Die Kontinuität besteht darin, dieses einzupflanzen.
Es ist weder möglich noch vernünftig auf der Grundlage von Parolen zu «sprechen», wenn Erklärungen und Argumente nötig sind. Aber es gibt Momente, in denen die Parolen, die guten, wie Sperrfeuer sind, unerlässliche kollektive Begriffsbestimmungen.
Am 28. März 2002 eröffnete der Comandante en Jefe die Kurse der integralen Weiterbildung, die Tausenden von jungen Menschen die Wiederaufnahme der Studien ermöglichten.
Du bist dort, in einem monolithischen Stein mit Caguairán Wurzeln. In dieser Stadt, der du „Danke Santiago“ sagtest. Zusammen mit Martí, Carlos Manuel de Céspedes und Mariana Grajales. Geschützt von den von Frank País angeführten Kämpfern des 30. November. Zusammen mit jenen, die dich im Sturm auf die Moncada begleiteten. Du bist bei dem Volk, das jeden Tag zu dir kommt, um dir Ehre zu erweisen. Bei der kleinen Pionierin, die, als sie eine weiße Blume niederlegt, unschuldige Tränen weint.
Sie hieß Lina. Sie war Kubanerin, aus dem Westen, aus der Provinz Pinar del Rio. Mit kanarischer Abstammung.
Auszüge aus der Rede des Comandante en Jefe Fidel Castro Ruz bei der Schlusssitzung der X. Ordentlichen Sitzungsperiode der Dritten Legislaturperiode der Nationalversammlung der Volksmacht.
Die Nachricht erschütterte viele und in Kuba, wie in vielen Teilen der Welt, wurde er an diesem Wochenende auf verschiedene Weise erwähnt und geehrt. Kofi Annan verstarb im Alter von 80 Jahren und hinterließ ein Erbe, ein Leben im Dienste der guten Sachen der Menschheit ...
Salvador Allende ist eine Figur, die eine Erfahrung darüber markiert, was man in der Politik tun sollte und was nicht. Ein Symbol der Freiheit, dessen Andenken die blutigen Stiefel jener grün gekleideter Bestien niemals zertreten konnten
Die kubanische medizinische Brigade in Haiti ist erneut da, wo sie am dringendsten gebraucht wird. Dies bestätigte Evelio Betancourt, Hauptkoordinator der Brigade, an diesem Sonntag. Es seien bereits zwei Operationsteams gebildet worden, die dem haitianischen Gesundheitspersonal nach dem Erdbeben von 5,9 auf der Richterskala zur Seite stehen, das sich am Samstag im Norden ereignete.
Das kubanische Volk hat über mehr als ein halbes Jahrhundert hinweg unter dem Zeichen der Wirtschafts-, Handels- und Finanzblockade gelebt, die ihm vonseiten der Vereinigten Staaten aufgezwungen wird und es ist so allgemein von dieser Strafe betroffen, als ginge es um eine „natürliche Sünde“. Von den Ältesten bis zu den Jüngsten hat die gesamte Bevölkerung ihre Folgen erlitten. Jeder hat seit in seiner Kindheit von der Blockade gehört. Viele haben ihre Auswirkungen persönlich zu spüren bekommen. Andere nehmen sie nicht so direkt wahr, obwohl auch sie von ihr beeinflusst werden.