„Es ist nicht eine Frage bestimmter Menschen an sich. Es war ein Privileg für viele von uns, seit vielen Jahren hier an der Revolution beteiligt zu sein.  
Wir fühlen uns geehrt, dass die Imperialisten uns aus der Revolution vertreiben wollen, dass sie uns aus dem Land vertreiben wollen, dass sie uns unserer Verantwortung und Verantwortlichkeiten entheben wollen, weil sie wissen, dass wir keine unwürdige Abmachung treffen werden. Aber sie irren sich! Egal, wer hier ist, nach denjenigen, die jetzt hier sind, werden andere wie ihr kommen, und sie werden gleich oder besser als wir sein! Sie können uns einen nach dem anderen verschwinden lassen und werden das bis zum letzten tun müssen; und der letzte wird noch neben dem letzten Stamm, mit dem letzten Gewehr - wie Martí sagte - weiter kämpfen”.

„Dort, bei Dos Ríos, opferte der Apostel der Unabhängigkeit José Martí sein Leben; ein Genius der Ideen, der edelsten Ideen, die man haben kann, Nationalheld des Vaterlandes, dessen Ideen die Generation des Centenariums inspirierte und heute unser ganzes Volk inspiriert und immer stärker inspirieren wird”.

„Wenn es etwas gibt, worin wir den Helden zu ehren verstanden haben, dessen Geburtstages und fruchtbaren Lebens wir heute gedenken, so ist es der Beweis, daß ein kleines und armes Land mit sehr wenig sehr viel erreichen kann, auch wenn es zu vielen unvermeidlichen Fehlern in den Lehrjahren kam gegeben hat. Das beste Denkmal, das ihm die Kubaner setzen konnten, war die Errichtung und die Verteidigung dieses Schützengrabens, damit niemand mit einer Kraft mehr über die Völker Amerikas und der Welt herfallen kann”.

„Jetzt, wo alles in Gefahr ist, macht uns das nicht zu Kriegführenden. Wir sind entschiedene Verfechter der Einheit der Völker von dem Gebiet, das Martí Unser Amerika genannt hat”.

 

„Martí war ein tiefgründiger Denker und ein vertikaler Antiimperialist. Niemand kannte zu seiner Zeit mit solcher Genauigkeit wie er die unheilvollen Folgen der Währungsabkommen, welche die Vereinigten Staaten den lateinamerikanischen Ländern aufzuzwingen versuchten, und welche die Vorlage derjenigen des freien Handels waren, welche heute, unter ungleicheren Bedingungen als je, erneut ins Leben gerufen wurden“.

DIE UNSTERBLICHEN IDEEN VON MARTÍ

“Nichts hat sosehr das Leben von Martí, Apostel unserer Unabhängigkeit, aus der Ruhe gebracht, wie die Annexion durch die Vereinigten Staaten. Seit 1889 begann ihm bewusst zu werden, dass das die größte Gefahr für Lateinamerika war. Er hat immer vom Großen Vaterland,  vom Fluss Bravo bis nach Patagonien, geträumt;  dafür und für Kuba hat er sein Leben gegeben”.