“Die Geschichte hat uns gelehrt, dass der Zugang zur Unabhängigkeit für ein Volk, das sich vom Kolonial- oder Neokolonialsystem befreit, gleichzeitig die letzte Handlung eines langen Kampfes und die erste einer neuen und schwierigen Schlacht ist. Denn die Unabhängigkeit, die Souveränität und die Freiheit unserer Völker werden ständig bedroht durch die äußere Kontrolle ihrer natürlichen Ressourcen, durch die finanzielle Aufbürdung seitens offizieller internationaler Einrichtungen und durch die prekäre Situation ihrer Wirtschaften, die ihnen die volle Souveränität verringert.”

“Wir wollen einen Frieden, der gleichermaßen die Großen und die Kleinen, die Mächtigen und die Schwachen begünstigt, der alle Bereiche der Welt umfasst und allen ihren Bürgern zukommt.”

„Derjenige, der die Waffen benötigt ist der Imperialismus, da ihm die Ideen fehlen. Um dieses schmachvolle System aufrecht zu erhalten, um alle jene hier dargelegte Situationen so aufrecht zu erhalten, benötigt er die Waffen, er muss sie mit Gewalt stützen. Aber wenn es Ideen gibt, wenn Ideen vorhanden sind, kann man diese Ideen verteidigen und kann man erreichen, dass die Ideen siegen. Die Ideen haben in dem Maße, in dem sie in der Lage sind, die großen Massen zu gewinnen, nicht einmal die Waffen nötig. Niemand kann der Meinung sein, den Widerspruch zwischen Sozialismus und Kapitalismus mit Gewalt lösen zu können. Man muss verrückt sein, um so etwas zu denken.  Und diejenigen, die so denken, sind die Imperialisten. Deshalb halten sie die Militärstützpunkte in allen Teilen der Welt aufrecht, bedrohen alle Welt und greifen überall ein”.

„Wir, d.h. diejenigen, die den Sozialismus als Zukunft für die Menschheit verteidigen, müssen uns an diesem Kampf beteiligen, der noch nicht der des Sozialismus ist, sondern der Kampf um eine andere Welt, die von Armut und Unterdrückung befreit ist; der Kampf von Hunderten Millionen von Menschen, für die es ebenfalls unabdingbar ist, die Neokolonialisten davon zu überzeugen, dass es zwingend notwendig für sie ist, sich zu ändern, oder ihre Politik durch diesen Kampf der Völker zu besiegen”.

“Wer die Realität der Welt kennt, weiß, dass das eine Großtat ist, was unsere Bevölkerung heutzutage macht. Diese Heldentat verdanken wir dem Sozialismus, diese Heldentat verdanken wir der Einheit unseres Volkes, diese Heldentat verdanken wir dem revolutionären Geist unserer Bevölkerung.”

"Können das Imperium und das System, das alles dies verursacht, zur Welt tatsächlich von Menschenrechten sprechen? Menschenrechte innerhalb eines Systems, in dem ein riesiger Teil der Bevölkerung keine Jobs hat, in dem die Frauen prostituiert werden, in dem die Kinder ausgesetzt werden? Die Zahlenangaben über ausgesetzte Kinder in Lateinamerika sind beeindruckend, sie betragen Millionen, viele Millionen. Wie kann dieses System von Achtung und Respekt gegenüber dem Menschen sprechen?
 
Deshalb glauben wir so sehr an den Sozialismus, und haben so viel Vertrauen in den Sozialismus und eine so tiefgründig sozialistische Überzeugung".

„Die Partei ist unser Hauptinstrument schlechthin der Revolution und des Aufbaues des Sozialismus, eine historische und außerordentlich schwere Aufgabe, wenn man es unter jenen Bedingungen aufbauen muss, unter denen es unser Land tun musste“.

 

„Welchen Sinn hätte unser Leben, welche Zukunft hätte unser Volk ohne den Sozialismus und die Revolution. Wir verteidigen die kubanische Nation, wir verteidigen die nationale Unabhängigkeit”.

„Als das sozialistische Lager zusammenbrach und eingestürzt ist, ist es uns gelungen, standhaft zu bleiben und weiter zu machen; wir hissten unsere Flagen, wir haben sie nicht zusammengelegt, wir haben sie nicht aufgegeben und wir sind dazu bereit, weiter bis zum Sieg zu kämpfen”.

„Die Werte, die wir verteidigen, sind  sehr ehrwürdig, sehr hoch, sehr  wichtig; sind die Werte der Heimat; sind die Werte der Revolution; sind die Werte des  Sozialismus; sind die Werte der Gerechtigkeit; sind die Werte der Gleichheit; sind die Werte der Würde und der Ehre des Menschen. Diese Werte haben eine große Bedeutung“.

„Aber diese Zeiten sind härter, viel schwieriger; wir  müssen uns darüber im Klaren sein; es sind größere Anstrengungen zu unternehmen und mehr Mut, größeres Heldentum,  größere Intelligenz, eine effizientere Organisation, höhere Moral, ein Kampf mit mehr Ausdauer erforderlich und das eben deshalb,  um das  Vaterland, die Revolution und die Errungenschaften des Sozialismus zu  bewahren.“

„Wir haben auf keine der Erwartungen des Sozialismus, auf kein Sozialismus-Ideal, auf kein Prinzip, keinen Wunsch oder Kampfgeist verzichtet und wir haben auch nicht auf die Kultur verzichtet, die den Marxismus und den Leninismus hervorgebracht hat.    Wir schämen uns weder über Marxismus noch über Leninismus zu sprechen. […]”