• Er organisiert sämtliche Begegnungen in Costa Rica, um Unterstützung für den Kampf gegen die Batista-Diktatur zu suchen.

  • Er fliegt vom Flughafen "El Coco" in San José, Costa Rica, nach Mexiko.

  • Er traf sich mit Maria Antonia Figueroa, einer Lehrerin aus Santiago de Cuba, die Schatzmeisterin der „26 de julio”-Bewegung im Osten war und die am selben Tag in Mexiko-Stadt angekommen war, um Fidel einige Dokumente und etwa 4.000 in der Ostprovinz gesammelte Dollar zu übergeben.
  • Er trifft sich mit den Kämpfern, die sich auf der Chalco-Ranch militärisch vorbereiten, um einige der Meinungsverschiedenheiten zu besprechen, die zwischen ihnen aufgetreten waren.

  • Er sendet einen Brief an Juan Manuel Márquez in Miami mittels Jesús Chuchú Reyes, wo er ihn bei der Unterstützung von „El Cuate" beim Kauf und Transfer von Waffen nach Mexiko anleitet.

  • Er sandte eine Botschaft mithilfe Antonio del Conde „El Cuate" an Armando Vazquez von Club Patriotico von Miami und bat ihn, dem Überbringer des Briefes 500 Dollar für die Vorbereitungen der revolutionären Aktion zu geben. 
  • Er trifft sich mit den Kämpfern, die vom Trainingsgelände nach Mexiko-Stadt zurückgekehrt waren und in einem Haus in der Képler Straße Nr. 26 wohnten.

  • Er wird zusammen mit Universo Sánchez und Ramiro Valdés von mexikanischen Polizeibeamten verhaftet und zur Migrationsstation des Regierungssekretariats gebracht.

    • Zusammen mit den anderen inhaftierten Kämpfer wird er vom Sicherheitsdienst des mexikanischen Staates fotografiert und seine Fingerabdrücke werden zur Anfertigung der Akte genommen. Die Akte zeigt, dass die Betroffenen aufgrund von Waffenhandel und in einigen Fällen aufgrund Waffenbesitzes verhaftet worden sind.

    • Die mexikanischen Medien veröffentlichen neue Informationen über die Verhaftung von Fidel Castro und seinen Genossen in der Mexiko-Stadt. Die Zeitung Excelsior berichtet mit großen Schlagzeilen: „Sieben kubanischen Kommunisten wurden hier wegen der Verschwörung gegen Batista verhaftet. Waffen wurden sichergestellt“.

    • In Kenntnis darüber, dass Rancho de Chalco von der mexikanischen Bundespolizei aufgefunden wurde und besorgt um die Sicherheit seiner Genossen, hält Fidel es für notwendig, selbst zur örtlichen Polizeistation zu gehen, um eine bewaffnete Konfrontation zu vermeiden. In Begleitung von einem gut ausgerüstet Kontingent an Bundespolizisten und unter Führung von Luis Baret Marín kommt er dort an. Die dort anwesenden dreizehn Kämpfer werden verhaftet und zum Amt für Migration des Innenministeriums mit Sitz in der Miguel-Schultz-Straße Nr.136 gebracht. Dorthin brachte man auch die sieben zuvor gefangenen Kämpfer.

    • Die mexikanische Presse berichtet weiterhin über die Festnahme von Fidel und seinen Genossen und von einer möglichen Abschiebung nach Kuba.

    • In jener Nacht wird Fidel vor der Generalstaatsanwaltschaft der Republik dazu aufgefordert, eine Aussage zu machen. Er bezeugte, dass es seine Bürgerpflicht sei, gegen die bestehende Diktatur in seinem Heimatland zu kämpfen. In Anbetracht der fehlenden Gewährleistungen von Grundrechten und angesichts keiner gesetzlichen Mittel sei der bewaffnete Kampf der einzige geeignete Weg zum Sturz der Regierung. Er weist darauf hin, dass er immer vorsichtig über die internationalen Verpflichtungen Mexikos war.

    • Die mexikanischen Zeitungen veröffentlichen erstmals die offizielle Version der Festnahme von Fidel Castro und seinen Genossen in Mexico-Stadt, indem sie auf einen Auszug des Berichts, den Fernando Gutiérrez Barrios von der mexikanischen Sicherheitsbehörde zur Regierung geschickt hatte, Bezug nehmen.

    • An diesem Abend sagt er als Zeuge gemeinsam mit einigen seiner inhaftierten Genossen im Amt für Migration in der Miguel-Schultz-Straße aus.

    • Aus dem Amt für Migration an der Miguel-Schultz-Straße schreibt er einen Brief an die Generalstaatsanwalt der Republik, um stattgefundenen Misshandlungen und Folter an Fidels Genossen Cándido González Morales und Santiago Díaz González seit ihren Verhaftung am 20. Juni durch Beamten des mexikanischen Geheimdienstes Bericht zu erstatten.

    • Er erscheint nochmals zusammen mit seinen Genossen vor der Generalstaatsanwaltschaft der Republik. In der Vernehmung geht um seinen Werdegang als Studentenanführer.