• Zahlreiche Freunde und Genossen kommen zum Amt für Migration an der Miguel-Schultz-Straße, um Fidel und seine beiden noch inhaftierten Genossen zu besuchen. Unter ihnen befindet sich María Antonia González, die täglich Lebensmittel brachte. Fidel spricht mit Jesús Chuchú Reyes über die Einzelheiten seiner Inhaftierung durch den mexikanischen Geheimdienst und besteht auf die Notwendigkeit, extrem vorsichtig mit den nicht eingesammelten Waffen zu sein.

  • Die Zeitschrift Bohemia veröffentlicht Fidels Artikel mit dem Titel „¡Basta ya de mentiras!“, auf Deutsch „Genug mit den Lügen!“, der aus dem mexikanischen Gefängnis, in dem er inhaftiert ist, geschickt wurde und der starke Auswirkungen auf die nationale Öffentlichkeit haben wird.

  • Fidel sendet eine Nachricht an Juan Manuel Márquez und bittet ihn, die notwendigen Schritte zu unternehmen, um die schwierige Zeit zu überwinden und das revolutionäre Vorhaben weiter zu verwirklichen.

  • Der Präsident des Universitätsstudentenbundes (FEU), José Antonio Echevarría, erhebt seine Stimme indem er mit seinen an diesem Tag in der Zeitschrift Bohemia unter dem Titel: „¿Quebrará México su tradición de hospitalidad?“, auf Deutsch „Wird Mexiko seine Tradition der Gastfreundschaft brechen?“ veröffentlichen Artikel, Gerechtigkeit für Fidel Castro und seine in Mexiko gefangenen Genossen verlangt.

  • Zahlreiche Genossen und Freunde kommen zum Amt für Migration an der Miguel-Schultz-Straße, um Fidel und seine Genossen zu besuchen. Unter ihnen ist die Kubanerin Teresa Casuso, Ehefrau und Mitarbeiterin von Pablo de la Torriente Brau in den 1930er Jahren, die in Begleitung eines Fotografen kommt, der für die Berichterstattung über den Revolutionsführer beauftragt ist.

  • Die Guerilla, an die sich weitere überlebende Expeditionsteilnehmer und Bauern des Gebietes angeschlossen haben, führt mit der Besetzung der Kaserne von La Plata Abajo, inmitten der Sierra Maestra, ihre erste siegreiche Aktion durch.
  • Die kleine Guerilla-Truppe erreicht einen neuen Sieg gegen eine feindliche Elite-Truppe unter dem Kommando des zu jener Zeit Leutnants Ángel Sánchez Mosquera in Llanos del Infierno.
  • Fidel befördert Ernesto Che Guevara zum Kommandanten der Rebellen-Armee.
  • Fidel erlässt von Palma Soriano aus die Anweisungen der Generalkommandantur an die Kommandanten der Rebellenarmee, um die Operationen fortzusetzen, und ruft das Volk zum Generalstreik auf: „Revolution, JA, Militärputsch, NEIN! Militärputsch hinter dem Rücken des Volkes und der Revolution, NEIN, weil das nur dazu dienen würde, den Krieg zu verlängern”.
  • Er gibt den Kolonnen Nr. 2 und Nr. 8, befehligt von Camilo Cienfuegos und Ernesto „Che” Guevara, den Befehl, weiter nach Havanna vorzustoßen.
  • Er trifft in der Stadt Santiago de Cuba an der Spitze der Kolonne Nr. 1 „José Martí” ein, und vom Rathaus dieser Stadt am Park Céspedes aus hält er eine historische Rede, in der er den revolutionären Sieg verkündet, den Versuch eines Militärputsches verurteilt und den Verrat des Generals Cantillo anprangert. Bei seinen Worten an die Bürger von Santiago behauptet er: „Die Revolution beginnt jetzt erst; die Revolution wird keine leichte Aufgabe sein, die Revolution wird ein hartes und von Gefahren geprägtes Vorhaben werden …”
    • Er beginnt mit der Caravana de la Victoria (Siegeskolonne) den Zug nach Havanna.
    • Eintreffen in der historischen Stadt Bayamo. Fidel hält eine Rede vor der zahlreich im Zentralpark dieser Stadt versammelten Bevölkerung.
    • Er trifft sich mit Camilo Cienfuegos in einem Haus in der Nähe der Rollbahn des Flughafens der Stadt Bayamo, wo er ihm die Anweisungen zur Absicherung der Übergabe des Kommandos an die Guerilla-Befehlshaber erteilt und zur Entwaffnung der Einheiten der Militärcamps von Columbia und La Cabaña.
    • Fidel gibt der Zeitschrift Bohemia ein Interview und sendet ihr einen eigenhändig geschriebenen Gruß. Beide wurden in der Ausgabe vom 11. Januar 1959 veröffentlicht.
    • Er setzt eine Botschaft auf, in der er die Wiederaufnahme der regelmäßigen Ausgaben der Presseorgane anordnet.
    • Er sendet eine Botschaft an die Tageszeitung „Revolución”, in der er die Einstellung des Generalstreiks der gesamten Bevölkerung anordnet.
      • Eintreffen der Caravana de la Victoria in Camagüey. Fidel hält eine Rede im Park La Caridad.
      • Er gibt in Camagüey der Rundfunkkette CMQ ein Interview.

        • Fidel begegnet Che in Camagüey wieder.
        • Er kommt in der Stadt Sancti Spíritus an und hält im Park Serafín Sánchez vor der dort zahlreich versammelten Bevölkerung eine Rede.
        • Er führt einen Meinungsaustausch mit führenden Genossen der Bewegung 26. Juli in der Region.
        • Fidel hält eine Rede vom Balkon der Gesellschaft „El Progreso“ in Sancti Spiritus, Provinz Las Villas..
        • Er kommt in der Stadt Cienfuegos an. Dort hält er eine Rede im Park Martí.
        • Er gibt mit dem Bürgermeister von Cienfuegos eine Pressekonferenz.
        • Er gibt Erklärungen ab für die Zeitungen El Villaclareño, Excelsior und Información.
        • Er sendet einen eigenhändig geschriebenen Gruß an die Mitarbeiter der Zeitung Cienfuegos Libre.
        • Er besucht das Restaurant „Covadonga” in Punta Gorda, Cienfuegos, und isst dort zu Abend.
        • Er kommt in Santa Clara an, Hauptstadt der ehemaligen Provinz Las Villas und hält eine Rede auf dem Balkon des Provinzregierungssitzes am Park Leoncio Vidal.
        • In Santa Clara gibt er der Zeitung Hoy ein Interview.