• Die Zeitschrift Bohemia veröffentlicht einen Artikel von Fidel, wo er den Angriff und die Zerstörung des Studios vom Bildhauer Manuel Fidalgo anprangert. Fidalgo hatte Statuetten von José Martí angefertigt, mit einer bedeutsamen Widmung in ihrem Sockel: „Für Kuba, das leidet“.
  • Er fährt an jenem Mittwoch nach Santiago de Cuba, Provinzhauptstadt von Oriente, um die Details der zukünftigen revolutionären Aktion zu koordinieren, die er organisierte.

  • Er besucht Palma Soriano und nimmt Kontakt zu Mitgliedern der dortigen revolutionären Zelle auf.

  • Er besucht die Bergarbeiter von Charco Redondo, einem in der jetzigen Provinz von Granma gelegenen Ort.

  • Er trifft sich in Marcané mit seinem Bruder Ramón Castro, der ihn bei seiner Reise bis Holguín begleitet, wo er im Hotel Victoria abstieg. Dort unterhält er Kontakte für die zukünftige revolutionäre Aktion.

  • Er besucht seine Eltern auf dem Landgut in Birán und bleibt dort zwei Tage. Dies ist das letzte Mal, dass er Don Ángel Castro sieht.

  • Von diesem Tag bis zum 23. Juli wird die Auswahl und Mobilisierung der Kämpfer vorgenommen, die an den Kampfaktionen in Bayamo und Santiago de Cuba teilnehmen werden.
  • Er arbeitet zusammen mit Raúl Gómez García am Manifest des Moncada, das als Manifest der Nation bekannt werden wird.

  • Viaja junto a la mayor parte de los combatientes en autos hacia Santiago de Cuba. Algunos salen en ómnibus y tren. Hacen paradas en Santa Clara, Bayamo y Palma Soriano.
  • Ankunft in Santiago de Cuba. In einem Haus im Stadtzentrum empfängt er zusammen mit Abel Santamaría die aus Havanna gekommenen Kämpfer und teilt jedem von ihnen mit, dass es eine Kampfaktion geben wird. Nur einige wenige ziehen sich von ihrer Teilnahme an dem revolutionären Plan zurück.

  • Um 10.00 Uhr abends kommt er auf dem kleinen Bauernhof Granjita Siboney an und versammelt die Kämpfer vor dem Schlafengehen. In seinen Worten zeigt er auf: „Kameraden, ihr könnt morgen siegen oder besiegt werden, aber diese Bewegung wird auf alle Fälle siegen. Wenn ihr morgen siegt, wird sich das erfüllen, wonach Martí strebte, wenn nicht, dann wird diese Geste dem Volk von Kuba als Beispiel dienen (….) wie in den Jahren 1868 und 1895 lassen wir hier in Oriente den ersten Ruf von Freiheit oder Tod erklingen”.

  • Um 3:00 Uhr früh weckt er die Truppe und organisiert die Gruppen für den Kampf. Es wird das Manifest des Moncada vorgelesen, aufgesetzt von Raúl Gómez García, unter Anweisung von Fidel, und das Gedicht „Ya estamos en Combate“ (Wir befinden uns schon im Kampf), ebenfalls von Gómez García. Sie stimmen die Nationalhymne an.

  • Um 4:45 Uhr fahren die Kämpfer in 16 Autos in Richtung Stadt ab, mit der Zielstellung, die Moncade-Kaserne, das zivile Krankenhaus „Saturnino Lora“ und den Justizpalast anzugreifen.

  • Um 5:15 Uhr beginnen simultan die Angriffe auf die Moncada-Kaserne in Santiago de Cuba und die Carlos Manuel de Céspedes-Kaserne in Bayamo.

  • Die als Auslöser eines Volksaufstandes gegen die Batista-Diktatur vorgesehene Aktion scheitert auf militärischem Gebiet aus zufälligen Gründen, stellt aber einen großen politischen Schlag gegen die Tyrannei und einen Mobilisierungsfaktor der Bevölkerung zum Kampf dar. Viele der Angreifer werden durch Kräfte der Diktatur gefangen genommen und anschließend ermordet.

  • Angesichts des Scheiterns der Operation ordnet er den Rückzug zum Bauernhof Granjita Siboney an, wo etwa 36 Kämpfer zusammenkommen.

  • Zusammen mit 18 der Überlebenden dringen sie im Gebiet von La Gran Piedra in das Gebirge ein, aufgeteilt in Untergruppen, um den bewaffneten Kampf fortzusetzen.

  • Er kommt an einem Bohío (Strohhütte) in den Bergen an, wo er entrüstet in einem kleinen, mit Batterien funktionierenden Radio die Worte des Tyrannen Batista bezüglich der Ereignisse vom Vortag hört, die voller Lügen und Hass sind.

  • Er trifft den Entschluss, die Gruppe der ihn begleitenden Kämpfer zu trennen und schickt 6 von ihnen nach Santiago de Cuba, damit sie sich unter den Schutz der Kirche stellen.