Reden
Comandante.- Ich würde zunächst gerne einen Kommentar abgeben: Ich habe diese Podiumsgespräche seit langer Zeit verfolgt und gestern wurde ein Problem mit der größten Klarheit und Präzision analysiert. Danach bedauerte ich es sehr, als ich davon erfuhr, daß die starken Winde, die gestern über unsere Stadt fegten, den Strom an vielen Orten unterbrochen hatten. Deshalb schlug ich sogar vor, daß die Sendung wiederholt würde, aber ich habe erfahren, daß zu diesem Zeitpunkt, oder wenigstens am Mittag, viele Probleme noch nicht behoben waren, und noch zu diesem Zeitpunkt ist es immer noch unklar,…
Im Verlauf der Geschichte haben wir legendären Helden und Frauen geehrt, die zu Ruhm gelangten als Vorbild von Tapferkeit, Selbstlosigkeit und Opferbereitschaft und stets ganze Generationen in ihrem Kampf für eine bessere, humanere und gerechtere Welt inspirierten. Doch nur selten wurde uns das Privileg zuteil, mit diesen Männern und Frauen unser Leben zu teilen.
Die derzeitige Weltwirtschaftsordnung ist ein System der Ausplünderung und Ausbeutung, wie es noch nie in der Geschichte dagewesen ist. Immer weniger glauben die Völker an Deklarationen und Versprechen. Das Prestige der internationalen Geldinstitute liegt unter dem Nullpunkt.
Ich bitte Sie alle um Entschuldigung, Sie nicht weiterhin begleiten zu können, und zwar aufgrund einer spezifischen Situation, die sich aus meiner Anwesenheit auf diesem Gipfeltreffen ergeben hat und weshalb ich mich gezwungen sehe, sofort in mein Land zurückzukehren.
Wieviel Erdulden! Welche Genugtuung trotz all jener von mir erwähnten Aspekte: die Wirtschaftskrise, die miserablen Zuckerpreise, die ebenfalls knapp die Produktionskosten deckenden Nickelpreise und der Rückschlag, den der Tourismus durch den in New York gegen das US-amerikanische Volk verübten Terroristenakt erlitt.
Meine Weigerung, die Beweise zu den Ereignissen in Monterrey beizubringen, die mich zwangen, mich noch am selben Tag meiner Rede auf dem Gipfeltreffen zurückzuziehen, war darauf zurückzuführen, daß Herr Castañeda in seinem dreisten Wagnis den Präsidenten Vicente Fox mit hineingezogen hatte. Ich konnte sie nicht vorbringen, ohne dabei den mexikanischen Staatschef mit darin zu verwickeln.
Die gegenwärtige Genfer Konspiration gegen Kuba war von Herrn Castañeda in Washington eingefädelt worden. Die tschechische Regierung hatte ihre teure und zum Verruf gereichende Söldnerrolle satt. Nach…
Unser Kampf ist und wird niemals gegen das Volk der Vereinigten Staaten sein. Vielleicht empfängt man in keinem anderen Land mit soviel Respekt und Gastfreundschaft nordamerikanische Bürger wie man dies in Kuba tut.Wir sind Menschen mit Ideen und nicht eine Gemeinschaft von Fanatikern. In Kuba hat man nie das Volk der Vereinigten Staaten für die Aggressionen verantwortlich gemacht, die wir durch seine Regierungen erlitten und auch nicht Haß gegen es verbreitet. Das wäre gegen unsere politischen Doktrinen und unser internationalistisches Gewissen, das sich über viele Jahre bewährt hat und sehr…
Es war ironisch, den Herrn W. Bush am 20. Mai, dem Tag des beschämenden Schauspiels der Zuhörerschaft von Miami, energisch über Unabhängigkeit und Freiheit- nicht für Puerto Rico sondern für Kuba- und viel über Demokratie- nicht für Florida sondern für Kuba sprechen zu hören. Besonderen Nachdruck legte der Herr W. auf die Verteidigung des Privateigentums, als wenn dies in Kuba nicht existieren würde.
Ich sagte, daß wir alle dem Herrn W. Bush antworten würden. Unsere Kinder, unsere Adoleszenten, unsere jungen Studenten; unsere Arbeiter, Bauern, Fachleute; unsere Journalisten, Historiker, Künstler, Intellektuelle, Wissenschaftler; die Kämpfer von gestern und heute; die Jugendlichen, die Erwachsenen, die älteren Leute, und auf ganz besondere Art die Mütter, die Kinder, die Familienangehörigen aller jener, die am eigenen Leibe und dem ihrer Lieben 43 Jahre brutalen Terrorismus, Aggressionen und völkermörderische Blockade der Regierungen der Vereinigten Staaten gegen unser Volk erleideten,…
Als ich vor genau acht Tagen am 5. Juni mit den Führungskräften der Massenorganisationen zusammenkam, um das Projekt zu prüfen, das sie nach dessen Annahme durch ihre Dachorganisationen als Antwort auf die Rede des Herrn W. Bush vor der Terroristenmafia in Miami der Nationalversammlung vorzulegen beabsichtigten, schlug ich drei Dinge vor: erstens, die Idee öffentlich vor dem ganzen Volk zu debattieren; zweitens, die ganze Nation in Unterstützung einer so gerechten, würdigen und schlagenden Antwort zu mobilisieren; drittens, jedem wahlmündigen und in Ausübung dieses seines Rechts befindlichen…
Inmitten der Schlacht der Ideen, die wir heute schlagen, und beschäftigt mit der harten und heroischen Verteidigung des Vaterlandes, der Revolution und des Sozialismus erweisen wir die revolutionären Kubaner an einem Tag wie dem heutigen unseren zwei großen Helden eine ganz besondere Ehrenbezeugung mit einem festen und unerschütterlichen Entschluß: Wir werden alle sein wie Maceo und Che!
Es war die Stunde der Gewissensprüfung und nicht die des Schürens, Multiplizierens und Kapitalisierens des absurden während ganzen Jahrzehnten akkumulierten Hasses. Die übermächtige Nation müßte gleichmütig sein; der Rest der Welt hatte die Pflicht mutig zu sein. Ersteres hing von ihren Leadern ab; das zweite, von einem elementaren gesunden Menschenverstand und Anstand. Solche Tugenden sind nicht häufig. es geschah weder das eine, noch das andere. Der Mächtigste verfügte am 20. September, 9 Tage nach dem verwerflichen Terrorakt, einen Weltstaatsstreich, in dem er in Kriegsstimmung erklärte,…