• Augenblick, in dem er aus der Landesgefangenenanstalt für Männer von Isla de Pinos herauskommt, begleitet von den Kämpferinnen Melba Hernández und Haydeé Santamaría.

  • Im Morgengrauen jenes Montags kommt das Motorschiff El Pinero im Hafen von Batabanó an, wo die Einwohner zusammenkommen, um Fidel und die Moncada-Kämpfer zu sehen, bevor diese den Zug zur Weiterfahrt nach Havanna nehmen.

  • Um 7:45 Uhr morgens kommt der Zug, in dem Fidel und seine Kameraden reisten, auf dem Bahnhof von Havanna an. Sie wurden von einer freudig erregten Menschenmenge empfangen, darunter Kämpfer der Ereignisse vom 26. Juli 1953, Angehörige der bei jener Aktion Gefallenen, Führungskräfte des Studentenbunds FEU, der Orthodoxen-Partei, der Frauen-Bürgerfront von Martí-Anhängern und andere revolutionäre Kämpfer. Die Zeitschrift Bohemia berichtete über den Augenblick in ihrer Spalte „In Kuba“: „Sie holten Fidel über ein Fenster hinaus und trugen ihn auf Schultern. Eine Gruppe von Müttern der Moncada-Märtyrer entfaltete eine kubanische Flagge und begann, die Nationalhymne zu singen. Hunderte Stimmen begleiteten sie …“

  • Er begibt sich in eine Wohnung an der Adresse 23 y 18, im Stadtteil Vedado, das seine Schwestern für ihn hergerichtet hatten. Dort beantwortet er die Fragen der Presse. Unter anderem zeigt er auf: „In den Reihen der Partei der kubanischen Unabhängigkeit verfügten nicht alle über den gleichen Grad an revolutionärem Bewusstsein, aber aus dem Zusammenschluss aller entstand unsere Emanzipation. Der jetzige Augenblick ist ebenfalls ein Zeitpunkt der Vereinigung, aber unter einer einzigen Flagge“.

  • Er gibt dem Journalisten Guido García Inclán ein Interview in der Sendung „El periódico del Aire, des Rundfunksenders COCO.

  • La Calle veröffentlicht das „Manifest von Fidel Castro und seinen Kampfgefährten an die Bevölkerung von Kuba"

  • Er gibt Agustín Alles Soberón ein Interview, das am 22. Mai jenes Jahres in der Zeitschrift Bohemia veröffentlicht wurde, unter dem Titel: „Von der Moncada ins Gefängnis in die Freiheit .'Ich bin ein Kämpfer ohne Hass oder Groll '. Fidel Castro.“

  • Er findet sich im Gebäude des Retiro Odontológico ein, in der Straße L , wo ein Rundfunk-Meeting auf der Sendewelle Onda Hispano–Cubana übertragen wird. Zuerst spricht Pastorita Núñez und dann Fidel, obwohl es nicht angekündigt war. Als er den Ort verlässt, dringt die Polizei in umfangreichem Aufmarsch gewaltsam ein und nimmt den Direktor des Rundfunksenders fest.

  • Die Polizei verhindert seine Teilnahme an der vom Studentenbund FEU an der Universitäts-Freitreppe einberufenen Kundgebung.

  • La Calle, Zeitung von Havanna, bringt auf der ersten Seite Erklärungen des Genossen Fidel Castro Ruz über die letzten Ereignisse des Landes. Dort zeigt er auf: „Wir bestehen weiterhin auf unserer Absicht, alle moralischen Kräfte unseres Landes zu vereinen, um mit einmütiger Unterstützung der Bevölkerung einen ehrenvollen Ausweg ohne Blutvergießen aus der tragischen kubanischen Situation zu fordern, auch wenn die Regierung entschlossen und hartnäckig darauf besteht, alle Wege zum Frieden zu versperren“.
  • Er geht, Professor Rafael García Bárcena, Führer der Bewegung Movimiento Nacional Revolucionario (MNR), zu grüßen, der an jenem Tag nach mehreren Monaten im Exil nach Kuba zurückkehrt. In darauf folgenden Tagen führen beide Führungspersönlichkeiten weitere Treffen auf der Suche der Einheit beim Kampf gegen die Tyrannei durch.

  • Er erscheint vor dem Schnellgericht in Strafsachen, um die an jenem Tag erfolgte Festnahme des revolutionären Kämpfers Pedro Miret Prieto anzuzeigen, der von der Polizei unter der Beschuldigung festgenommen wurde, eine neue aufständische Bewegung zu organisieren.

  • Er unterhält in der Wohnung an der Straßenecke 23 und 18 ein Treffen mit dem Moncada-Kämpfer Antonio Darío López, der seit Ende Februar heimlich nach Kuba nach 18 Monaten Exil in Guatemala und Mexiko zurückgekehrt war.

  • Die Zeitschrift Bohemia veröffentlicht seinen Artikel „Du lügst, Chaviano!“, eine überzeugende Antwort von Fidel an den Schakal von Santiago de Cuba, der in der vorangegangenen Nummer der Publikation die Tatsachen verdreht und die Verbrechen der Diktatur vom 26. Juli 1953 verborgen hatte.

  • Die Zeitung La Calle veröffentlicht auf ihrer ersten Seite den Artikel von Fidel unter dem Titel „Chaviano, der Provokateur“, in dem er auf Anschuldigungen von Vertretern des Regimes und des Diktators selbst antwortet. Darin zeigt er auf: „Die Wahrheiten meines Artikels sollten nicht mit Drohungen beantwortet werden. Die Drohungen sind außerdem dort, wo mit unumstößlichen Wahrheiten gesprochen wird, nichts wert“.
  • Besuch bei der Redaktion der Zeitung Prensa Libre, dort erklärt er: „Alle Sprecher des Regimes sind über meine Person hergefallen und fordern meinen Kopf, ohne aber auch nur einen einzigen Punkt meines Schreibens zu wiederlegen“.
  • Die Zeitung La Calle veröffentlicht seinen Artikel „Mörderhände!“
  • Die Zeitung La Calle veröffentlicht seinen Artikel „Was sie sagen wollten und mir verboten haben“, in dem er darlegt: „Die Zeitung La Calle ist zusammen mit der Zeitschrift Bohemia ein entscheidender Faktor beim Sieg der Wahrheit und bei dem von uns gegenüber der Scheinheiligkeit und dem Verbrechen erreichten überwältigenden Sieg gewesen. Die Zeitung La Calle kann und darf nicht an Mangel an Mitteln scheitern. Das wäre beschämend! Dass die Diktatur die Zeitung zumacht, ja; aber sie darf nicht an fehlenden Mitteln zugrunde gehen. Die Bevölkerug hat die Verpflichtung, ihr zu helfen, und wird ihr helfen.“