Obama sprach von der militärischen Macht der Vereinigten Staaten, mit dem sie im Kampf gegen das organisierte Verbrechen helfen könnten und von der Bedeutung des US-amerikanischen Marktes. Er anerkannte auch, dass die von der Regierung von Kuba ausgeführten Programme, wie die Entsendung von Ärztebrigaden in lateinamerikanische und karibische Länder effektiver sein können, als die militärische Macht von Washington, wenn es darum geht, an Einfluss in der Region zu gewinnen. 
Wer weiß, wie viele Menschen in den Vereinigten Staaten Obama schreiben und wie viele verschiedenartige Probleme sie dabei darlegen. Es ist klar, dass er nicht alle diese Briefe lesen und jede einzelne Angelegenheit behandeln kann, denn die 24 Stunden pro Tag und 365 Tage pro Jahr würden ihm dafür nicht ausreichen. Sicher ist aber, dass die Berater mit Unterstützung der Computer, der elektronischen Geräte und Handys alle Briefe beantworten. Ihr Inhalt wird registriert und die Antworten sind schon im Voraus vorhanden, und zwar gestützt auf die vielfachen Erklärungen des neuen Präsidenten…
Wie viel Erdöl wird auf der Welt verbraucht werden, zu welchen Kosten und zu welchem Preis? Welches sind die Verantwortlichen der Tragödie? Welche Grenzen werden jenen Ländern, die sich auf dem Wege der Entwicklung befinden, in Kopenhagen gesetzt werden? Das ist ein wirklich kompliziertes Problem.
Ich habe heute ganz offen über die gegen die Völker von Lateinamerika begangenen Gräueltaten gesprochen. Die karibischen Nationen waren noch nicht einmal unabhängig, als die kubanische Revolution siegte. Genau am 19. April, Abschlusstag des Gipfels von Amerika, werden 48 Jahre seit dem Sieg von Kuba in Girón (Schweinebucht) vergangen sein. Ich war vorsichtig bezüglich der OAS – und habe kein einziges Wort gesagt, das als eine Beleidigung der antiquierten Einrichtung ausgelegt werden könnte, obwohl allen bekannt ist, was für einen großen Widerwillen sie bei uns hervorruft.
Vor 48 Jahren haben Söldnertruppen im Dienste einer ausländischen Macht ihr eigenes Vaterland überfallen, wobei sie von dem Geschwader der Vereinigten Staaten, einschließlich eines Flugzeugträgers und mehreren Dutzend Jagdflugzeugen, eskortiert wurden. Dieses Datum darf nicht vergessen werden.
Kuba hat standgehalten und wird standhalten. Es wird niemals seine Hände zum Betteln ausstrecken. Es wird mit erhobenem Kopf weiter voranschreiten und mit den lateinamerikanischen und karibischen Brudervölkern zusammenarbeiten, ob es nun Gipfel von Amerika gibt oder nicht, ob nun Obama an der Spitze der Vereinigten Staaten steht oder nicht, ob nun ein Mann oder eine Frau, ein weiß- oder schwarzhäutiger Bürger Präsident ist.
Evo begann heute seinen vierten Tag eines rigorosen Hungerstreiks. Er sprach gestern Abend und gab heute Mittag Erklärungen ab. Seine Worte waren gelassen, überzeugend und schlagkräftig. Er bot ein „biometrisches Wahlverzeichnis“ an, welches noch besser ist, als das bis jetzt für die Wahlprozesse in seinem Land geltende, das von internationalen Einrichtungen als zuverlässig und von guter Qualität bezeichnet wurde.
Mehrmals habe ich  daran gedacht, dass ich am nächsten Tag  nicht zu schreiben hätte und ich  einen Teil meiner Zeit  dem Lesen und Analysieren widmen  könnte, wie ich oftmals  getan habe.  Aber die wichtigen Ereignissen, die in den letzten Wochen  auf dem Gebiet der  Weltwirtschaft  und –politik stattgefunden haben und solche Ereignisse, wie jene, die in Bolivien stattfinden, habe es mir nicht erlaubt.
Präsident Evo Morales, das Coordinadora Nacional por el Cambio CONALCAM (Landeskoordinationskomitee für die Veränderung) und der Bolivianische Gewerkschaftsverband COB haben sich  vom Regierungspalast aus in Massen-Hungerstreik erklärt, womit sie die Achtung der Verfassung und des Übergangswahlgesetzes fordern, letzteres schon Monate verzögert, um die Wahlen zu sabotieren.
Wenn es so ist, dass die Oligarchie in Bolivien auf einen ernsthaften und soliden Führer wie Evo Morales trifft, so werden in Venezuela die Gegner der Bolivarianischen Revolution - die alle ihre Hoffnungen in den Schlag gelegt hatten, den die Weltwirtschaftskrise diesem Lande zufügen würde – verstehen, dass der Kampf von Chávez für den Sozialismus in der Lage ist, jedes Hindernis zu überwinden.
Auch wenn er diese genannten Widersprüche in sich vereint, hat der schwarze Präsident, mit einer eisernen Gesundheit, wie eine Arbeitsmaschine und mit regem Geist, seinen ersten Auslandsbesuch mit unbestreitbaren politischen Ergebnissen vollendet. Er ähnelt seinem Vorgänger absolut nicht.
Der langwierige Kampf um die Gleichheit und die soziale Gerechtigkeit wurde vom Leben und Beispiel Martin Luther Kings erleuchtet, dessen Ideengut und Werk heute Millionen Menschen auf der Welt fesselt und das ist es, was nach meinem Dafürhalten die Tatsache begründet, dass in einem Augenblick tiefer Krise ein schwarzer Bürger das Präsidentenamt der Vereinigten Staaten erreichte.