Citas

„Es ist wichtig, dass das Volk schon heute weiß und begreift, dass die Revolution nicht eine Aufgabe eines Tages oder von zwei, drei Tagen sein kann; dass unsere Übel nicht von heute auf morgen Lösung finden werden; dass es notwendig sein wird, viel zu arbeiten; dass, ebenso wie der Krieg nicht in einem Tag gewonnen wurde […], die Revolution auch Schritt für Schritt, nach und nach und ohne eine andere Losung als die des Sieges verwirklicht werden muss”.

Zum Originaltext: Rede vom Balkon der Gesellschaft „El Progreso” von Sancti Spíritus, Provinz Las Villas, 6. Januar 1959

„Dem Volk die Erinnerung der verhassten Vergangenheit zu entreißen, die nie mehr zurück kommen wird, das ist etwas, was Ihnen nicht gelingen wird.“

Zum Originaltext: Rede zur Übergabe der fünften Polizeistation an das Bildungsministerium, um diese in eine schule umzuwandeln. 11. Januar 1960

„… Die Solidarität zwischen den Individuen ist mit der Solidarität zwischen den Völkern untrennbar verknüpft, genauso wie der kapitalistische Egoismus mit dem Individualismus, mit dem Nationalismus, mit dem  imperialistischen Ergeiz und mit den Aggressions- und Raubkriege untrennbar verknüpft ist”.

Zum Originaltext: Rede in der Deutschen Demokratischen Republik, auf der Massenkundgebung in der „Dynamo-Sporthalle“ in Berlin, 19. Juni 1972

„Wie können die Chefs solch eines Imperiums das machen, dort, wo sich die Mafia, die Glücksspiele und die Kinderprostitution behaupten, wo die CIA Subversionspläne und weltweit Spionage organisiert, und das Pentagon Neutronenbomben herstellt, die fähig sind, die materiellen Güter zu bewahren und die Menschen zu töten; ein Imperium, das die Reaktion und die Konterrevolution auf der ganzen Welt unterstützt, das die Ausbeutung des Reichstums und der Menschenressourcen durch die Monopole auf allen Kontinenten, den ungleichen Handel, eine Schutzzollpolitik, eine unglaubliche  Verschwendung von natürlichen Ressourcen sowie ein System des Hungers für die Welt schützt und fördert?”

Zum Originaltext: Auf dem zentralen Festakt anlässlich des 25. Jahrestages des Sturmes auf die Moncada und Carlos Manuel de Céspedes Kasernen, Schulstadt 26 de Julio, Santiago de Cuba, 26. Juli 1978

„Das Rasseln der Waffen, der drohenden Sprache, der Arroganz und Überheblichkeit auf dem internationalen Schauplatz muss aufhören. Genug der Ilusion, dass die Weltprobleme anhand von Kernwaffen zu lösen sind. Die Bomben  können die Hungrigen, die Kranken, die Ignoranten umbringen, aber sie können nicht den Hunger, die Krankheiten und die Unwissenheit beseitigen”.

Zum Originaltext: Rede zur 34. Sitzungsperiode der Vollversammlung der Vereinten Nationen, 12. Oktober 1979

"(...) alles das, was heute zur Unterentwicklung und zur Armut beiträgt, ein offenkundiges Attentat auf die Ökologie ist. Zig Millionen Männer, Frauen und Kinder sterben infolge dessen jährlich in der Dritten Welt, mehr als in jedem der beiden Weltkriege. Der ungleiche Austausch, der Protektionismus und die Auslandsverschuldung greifen die Ökologie an und fördern die Zerstörung der Umwelt".

Zum Originaltext: REDE DES COMANDANTE EN JEFE AUF DER KONFERENZ DER VEREINTEN NATIONEN ÜBER UMWELT UND ENTWICKLUNG AM 12. JUNI 1992 IN RIO DE JANEIRO

„Es ist eine internationale Gesetzesordnung mit strikten und präzisen Normen gegen Völkermord und Kriegsverbrechen einzurichten sowie ein vollkommen unabhängiges Justizorgan unter Federführung der UN-Vollversammlung, niemals unter der des Sicherheitsrates, solange es das Vetorecht gibt, das einer Gruppe von nur fünf Ländern, darunter die hegemonistische Supermacht, die mehr als die anderen ständigen Mitglieder des Rates zusammengenommen davon Gebrauch gemacht hat, außergewöhnliche Vorrechte einräumt”.

Zum Originaltext: Ich glaube an die Extraterritorialität der Ehre und der Würde des Menschen, 28. April 2001